Wochenblatt VG Montabaur
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Gäste aus England warben für neue Kontakte
Kreise füllen Partnerschaft mit Northamptonshire mit neuem Leben
Vor 27 Jahren wurde die Partnerschaft der Landkreise Westerwald und Rhein-Lahn mit der englischen Grafschaft Northamptonshire im Bad Emser Kurtheater aus der Taufe gehoben. Seitdem hat diese Partnerschaft viele Früchte zwischen den Landkreisen, deren Städte und Gemeinden, Schulen, Vereinen und Verbänden getragen. In diesen Tagen war Besuch aus England zu Gast im Westerwald und an der Lahn. Damit erwiderte man den Besuch der Delegation aus dem Westerwald und dem Rhein-Lahnkreis, der vor zwei Jahren anlässlich des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums in Northamtons- hire weilte. Fachgespräche mit Unternehmen, Treffen mit Bürgermeistern, Schulleitern und Vereinen standen neben touristischen Zielen wie der Limes-Turm in Hillscheid auf dem Besuchsprogramm der englischen Gäste. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Intensivierung bestehender Kontakte und deren Ausbau. Ein Höhepunkt des Programms war die Teilnahme der Partnerschaftsausschüsse und deren Gäste aus England an der Veranstaltung „Rhein in Flammen" in Oberwesel. Zu den Gästen aus der englischen Partnerschaftsregion zählten der Chairman des Northamptonshire Council, Dud- ley Hughes, und der stellvertretende Vorsitzende des Northamptonshire County Council, Benjamin Smith. Reiseleiterin und Mitglied im Partnerschaftsausschuss, Gill Mercer aus Northam- tonshire, unterstützte die beiden Landräte, Peter Paul Weinert und Günter Kern, in ihrem Bestreben, mehr junge Leute für die Partnerschaftsidee zu begeistern. Insbesondere zwischen den Schulen, so war man sich einig, könnten neue Partnerschaften entstehen. Landrat Peter Paul Weinert und sein Amtskollege Kern aus dem Rhein-Lahnkreis betonten, dass es nicht in erster Linie die Verwaltungen in den Gebietskörperschaften sind, die die Partnerschaften mit Leben erfüllen, sondern die Menschen vor Ort. Dem Wunsch „Es lebe die Partnerschaft", den Gill Mercer äußerte, schlossen sich alle Teilnehmer begeistert an.
„Senioren & Technik"
Keine Angst vor Computer, Handy & Co,
„Wie funktioniert das eigentlich?" Fragen um die moderne und komplizierte Alltagstechnik will das neue Projekt „Senioren und Technik" der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises geben. Die Teilnahme an den auf Senioren zugeschnittenen Veranstaltungen ist kostenfrei. Älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wird die Möglichkeit geboten, sich in die Bedienung verschiedenster Geräte und Techniken einführen zu lassen. Das Projekt „Senioren & Technik" soll helfen, die Scheu vor den modernen Techniken zu nehmen. Die Teilnehmer sollen lernen, die Annehmlichkeiten moderner Geräte wie Digitalkameras, Handys, CD-Spieler usw. zu nutzen und deren Handhabung kennen zu lernen. Aktuell stehen folgende Veranstaltungen auf dem Programm:
Digitale Photographie Zweiteiliges Seminar Grundlagen, Produktauswahl,
Fotografieren und Bildbearbeitung
Ransbach-Baumbach,
Verbandsgemeindeverwaltung,
Rheinstraße 50, ^ i
Donnerstag, 23.10.08 von 14:00 bis 6:00 Uhr Donnerstag, 30.10.08 von 14:00 bis 16:00 Uhr Kfz - Technik rund um das eigene Fahrzeug Wie funktioniert die Technik und welche gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten? Praktische Demonstrationen am eigenen Fahrzeug. Rennerod, Schwesternhaus der Begegnung (Generationenhaus), Westernoher Straße 23, Dienstag 28.10.08 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Selters, Verbandsgemeindeverwaltung,
Am Saynbach 5-7,
Donnerstag 30.10.08 von 14.00 bis 1 7.00 Uhr Handy - telefonieren und mehr Einfacher Umgang leicht gemacht, eigenes Handy (aufgeladen) und Bedienungsanleitung mitbringen.
Montabaur, Kreisverwaltunq Sitzungssaal 2, Peter-Altmij Mittwoch 29.10.08 vonH Folgende Themen sind in Familienanzeigen am PC.ft und Danksagungen selbstgi Computerwissen,
Internet Ahnenforschung-auchl Unfallverhütung im Haushalt Bedienung von Kleingeräten m anleitungen.
Auf Anfrage können die angebü, auch in den örtlichen Senioren! boten werden.
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen notweh
seniorenleitstelle@westerwaldlt
oder 02602 / 124-386 oder- 47 !]
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Die Unterbringung von Betreuten bedeutet Freiheitsentzug
Informationen rund um das Thema Unterbringung
Unter Unterbringung wird im Betreuungsrecht immer eine Maßnahme mit Freiheitsentzug verstanden. Sie ist möglich, wenn der betreute Mensch droht, sich selbst zu töten oder schwer zu verletzen. Über die rechtlichen Hintergründe einer Unterbringung informiert die Betreuungsbehörde gemeinsam mit den Betreuungsvereinen des Westerwaldkreises am 21.10. 2008,18.00 Uhr, im Sitzungssaal I der Kreisverwaltung. Voraussetzung für eine Unterbringung ist, dass der Betreute aufgrund seiner Krankheit seinen Willen nicht frei bestimmen kann, oder dringend medizinisch behandlungsbedürftig ist. Wegen des erheblichen Eingriffs in die grundgesetzlich garantierte Freiheit (Art. 2 Grundgesetz) muss die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts für den Betreuten gegeben sein, die bloße Möglichkeit reicht nicht aus. Für den gesetzlichen Betreuer stellt sich die Frage, wie er in einer solchen Situation richtig vorgeht, welche Schritte er einleiten muss und wer für dieses Verfahren zuständig ist.
Richtet sich die Gefährdung aber gegen andere, so müssen auch die Menschen in der Umgebung des Betreuten geschützt werden. Diese Unterbringungen sind nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch nicht zulässig und werden über die Landesgesetze für psychische kranke Menschen und die Strafgesetze geregelt. Es handelt sich also um zwei völlig unterschiedliche Verfahren. Die Referenten, Herr Ludger Griesar, Richter am Amtsgericht in Montabaur, Frau Dr. Marieluise Klages, Amtsärztin am Gesundheitsamt in Montabaur und Frau Ursula Stein, Mitarbeiterin des Ordnungsamts der Kreisverwaltung Westerwald zeigen die notwendigen Schritte auf und informieren über die Verfahren. Im Anschluss stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Der Zugang zum Sitzungssaal I ist nur vom großen Parkplatz aus hinter der Baustelle möglich. K Rückfragen an den Betreuungsverein der AWO Frau Marianne Michels oder Frau Christa Röria
Wettbewerb „Wäller Jugend hatZuJ
Preise für ehernamtliches EnJ in der Jugendarbeit
Bewerbungsschluss ist der 25. C Unter dem Motto „Wäller Jugendtj will der Westerwaldkreis auch» wieder hervorragendes ehrenaitf gement in der Jugendarbeit i ehrenamtliches Engagement präiti Zum Mitmachen sind alle in i aktiven Personen und Gruppenij auch die Teilnehmer aus den Wett! Vorjahre.
Das Thema 2008 lautet: „Andere Kulturen kennen lernen,! beheimaten - Wäller Jugendstil Wurzeln!"
Starke Wurzeln findet man Jugendverband, in der Gemeindet® überall vor Ort, wo ausländischtlj Jugendliche geschätzt und integi» Respekt und Toleranz, Neugier» sind hier nicht nur Schlagwörter,s te des Miteinanders.
So wird die Vielfalt der Herkunft# schiedenen Kulturen gepflegt und! damit ausländische Kinder undjugj ne im Westerwaldkreis zu Hause sin^ Wo gibt es Aspekte in der Vereinsart* se Themen berühren?
Alle Westerwälder sind aufgefordert, jugendamt besondere Beispielezf Integration ausländischer Kinderuf eher zu nennen.
Der Preis: Drei ausgewählte vorb» Projekte und/oder Personen e zweckgebundenen Förderpreis ' 1.000 Euro für ihre ehrenamtlich Die Vorschläge werden an die i* des Westerwaldkreises,
Jugend * 1
Montabaur gesendet.
Einsendeschluss ist der 25. Weitere Infos unter www.weste
Verantwortlich für den Peter-Altmeier-Platz f -
.» Inhalt:
f - 56410 Montabaur - r»i. Westerwald ^
600 e-Mail: pressestelle@weste m

