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^Wochenblatt VGMontabaur

Nr. 41/2008

Kreisgesundheitsamt: jetzt

gegen Grippe impfen lassen

Experten raten zur Impfung - besonders für Menschen über 60 Jahre

«Mitder nasskalten Witterung fliegen wieder die Grippeviren. Im Gegensatz zu einer meist harm­losen Erkältung kommt es schlagartig zu hohem Fieber, massiven Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten und Auswurf.

Gerade für ältere Menschen kann die Grippe gefährlich werden, da ihr Immunsystem nicht mehr stark genug ist, den Grippeviren Einhalt zu gebieten. „Es kommt zu lebensgefährlichen

Lungenentzündungen, die oftmals tödlich

enden", so Dr. Ursula Kaiser, stellvertretende Leiterin des Kreisgesundheitsamtes. Trotz der milden Winter in den vergangenen Jahren gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) rechnet in die­

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sem Jahr mit drei neuen Virusstämmen, die für das menschliche Abwehrsystem neu sind.

Der Grippeimpfstoff für dieses Jahr enthält genau diese drei neuen Varianten. Aus diesem Grund ist es in diesem Jahr besonders wichtig, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

Mit der Impfung tritt etwa 14 Tage später ein zuverlässiger Schutz gegen die Grippe ein. „Vor­ausgesetzt, der Impfstoff und die tatsächlich zir­kulierenden Influenzaviren stimmen überein. Eine hundertprozentige Vorhersage gibt es leider nie", so Dr. Kaiser weiter.

Aufgerufen zur Impfung sind wie immer Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke und medizinisches Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtun­gen. Zusammen mit der Grippeimpfung sollten sich diese Risikogruppen auch gegen Pneumo­kokken, dem Erreger der bakteriellen Lungen­entzündung impfen lassen.

Alle Krankenkassen übernehmen die Kosten. Eine Praxisgebühr entfällt.

Das Gesundheitsamt bietet eine kostenlose. Impfung am Donnerstag, 16. Oktober sowohl im Gebäude der Kirchstraße 45 in Montabaur, als auch in der Nebenstelle Bad Marienberg, Triftstraßeid in der Zeit von 8 bis 12Uhr und von 13 bis 18Uhr an.

Infos unter: 02602/ 124733 und 02661/3017

Letzter Aufruf zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit

^ Bei Nichtbeachtung drohen Tierhalter hohe Bußgelder - Frist bis 20. November

Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter sind verpflich­tet, ihre Tiere ab einem Alter von zehn Wochen gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu las­sen. Obwohl die gesetzliche Frist zur Durchfüh­rung der Impfung verstrichen ist, sind in etli­chen Betrieben im Westerwaldkreis die Tiere immer noch nicht geimpft.

DieSKreisverwaltung fordert die betreffenden Tierhalter auf, das Versäumte umgehend nach­zuholen. Spätestens am 20. November muss die Impfung, das heißt bei Rindern die zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen, komplett abgeschlossen und auch durch den Impftierarzt in die HIT-Datenbank eingegeben worden sein. Die Einhaltung dieses Termins ist im Hinblick auf die Mitfinanzierung der Imp- ,,fung durch die EU zwingend erforderlich.

/ „Impflücken" gefährden darüber hinaus den Bekämpfungserfolg.

Wer nicht impfen lässt, riskiert ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro. Das gleiche gilt für Tier halten­de Betriebe, die trotz mehrfacher Aufforderung

immer noch nicht bei der Kreisverwaltung gemeldet sind und durch Außendienstmitarbei­ter der Kreisverwaltung entdeckt werden.

Die komplette Erfassung der Viehbestände ist unabdingbare Voraussetzung für eine effektive Tierseuchenbekämpfung. Die Meldepflicht be­trifft die Haltung von Rindern, Schweinen, Scha­fen, Ziegen, Einhufern und Geflügel wie zum Beispiel Hühner, Enten, Gänse und Tauben. Fra­gen zur Tiergesundheit beantwortet die Kreis­verwaltung unter Telefon 02602 /124 586.

„Karneval der Kulturen" und Aktion gegen Gewalt

Standpunktekampagne des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Kirburg

Im Rahmen der Standpunktekampagne des Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) „Gegen Gewalt" unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen findet am 25. Oktober im Bürgerhaus von Kirburg um 18 Uhr eine Foto­aktion statt.

Mit einem Text oder Spruch gegen Gewalt kön­nen die Besucher ihre Haltung zum Thema Gewalt gegen Frauen zeigen. Der Spruch wird zusammen mit einem Foto der Füße oder Bei­ne auf der Website des BFF veröffentlicht.

Im Anschluss daran, ab 19.30 Uhr, gibt es eine BenefizTanzShow unter dem Motto „Karneval der Kulturen".

Der Erlös geht an das Frauenhaus Westerwald. Das Tanzensemble Alhazar organisiert Fotoakti­on und Tanzshow in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises. Mit orientalischem Tanz, Folklore, Salsa, Samba, Tri- bal Style Dance, Flamenco, Tribal Fusion, Welt­musik zeigen Gruppen und Solistinnen ihren eigenen Standpunkt zu dem Thema Gewalt. Durch die Mitwirkenden Alhazar, Neas Tribal, Sophia Chariarse, Ahlam Bahar, Farida, Die Gra­zien, Orientakel und weitere mehr soll ein far­benfrohes Feuerwerk entstehen. Als Kooperati­onspartner konnte das Cadillac-Museum in Hachenburg gewonnen werden, das einen kostenlosen Shuttle-Service im Cadillac von Hachenburg nach Kirburg und zurück anbietet. Karten im Vorverkauf acht Euro: Abendkasse: neun Euro. Infos und Karten unter 02663/3885, 02663/7179,02602/9129971 oder HYPERLINK mailto:bellydaencer@gmx.de

Chorprojekt der Kreismusikschule Westerwald stieß auf gute Resonanz

Engagierte Chorsänger und -Sängerinnen trafen Pi IHI H

sich kürzlich unter der Leitung der Gesangspäd- j a gogin Christa Berger zu intensiver Stimmbil­dung und Probenarbeit in der Anne-Frank-Real- schule Montabaur. Begleitung und Korepetition am Klavier hatte Johannes Rudoff übernommen.

Insgesamt 25 Teilnehmer erarbeiteten Werke von Mozart, Brahms, Sund und anderen, die zum Abschluss der Veranstaltung im Rahmen eines Konzertes in der Aula zu Gehör gebracht wurden.

Das Programm wurde von Schülerinnen der esangsklasse von Christa Berger mitgestaltet. ie Resonanz bei den Teilnehmenden viel so positiv aus, dass weitere Projekte dieser Art von er Kreismusikschule Westerwald geplant und durchgeführt werden.