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Wochenblatt VG Montabaur

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Schmerzfrei im Alter

Im Alter kommen bei jedem lang­sam die obligatorischen Wehweh­chen. Auch durch gezielte Vor­beugung, Sport und die richtige Ernähung lassen sich manche Krankheitsbilder nicht vermeiden. Zu einer der verbreitesten Krank­heiten im Alter gehört Arthrose: eine Gelenkkrankheit, die bei der

betroffenen Person zu chronischen Schmerzen führt. Eine Verbesse­rung der Beschwerden kann durch gezielte Krankengymnastik erreicht werden. Tägliches Kraft­training und Bewegungsübungen tragen dazu bei, die Schmerzen zu lindern. Ein ausgebildeter Physio­therapeut berät Sie.

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Wunderbare Hilfsmittel

Bewegungsschmerzen im Alter machen die alltäglichen Aufgaben für viele Menschen zu einem unan­genehmen Unterfangen. Ratsam ist es, die geschädigten Gelenke durch Bandagen oder Schienen­verbände zu stützen. Obwohl der­artige Hilfsmittel von der Öffent­lichkeit oft als Schwäche gesehen werden, sollten Sie darüber nach- denken wie wirkungsvoll diese

Frisch gekocht

Ein dampfend, frisches Menü muss nicht immer aus dem eigenen Kochtopf stammen. Mittlerweile bieten unzählige Dienste ein so genanntes „Essen auf Rädern" an. Dieser Service richtet sich vor allem an Menschen, die auf Grund von körperlichen Beeinträchtigungen nicht mehr alleine in der Lage sind, sich jeden Tag eine frische Mahl­zeit zuzubereiten. Das Essen wird mit Hilfe von Styroporboxen und elektrischen Öfen in den Lieferwa­gen von der Großküche bis zur Haustür warm gehalten. Bevor Sie

zusätzliche Hilfe sein kann. Späte­stens nach dem regelmäßigen Gebrauch von Gehilfen oder Roll­gestellen werden Sie feststellen, wie die Gelenke dadurch entlastet und die Schmerzen gelindert wer­den. Sprechen Sie mit einem Orthopäden über die Auswahl an Hilfsmitteln, die Ihnen den Alltag erleichtern können.

nach Hause

sich für einen bestimmten Anbie­ter entscheiden, können Sie sich durch die Angebote kosten. Ein Probemenü hilft Ihnen bei der rich­tigen Entscheidung. Außerdem sollten Sie unbedingt beachten, was ein Menü beinhaltet. Sind Suppe und Nachspeise dabei, oder vielleicht auch noch ein extra Salat? Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, welche Lieferservice es in Ihrem Wohngebiet zur Auswahl gibt. Damit können Sie sich in Zukunft viel Arbeit ersparen.

Zuschuss für Kurzzeitpflege

Wenn sich die Angehörigen oder pflegende Personen zum Beispiel wegen Urlaub, Kur oder Krankheit nicht selbst um die pflegebedürf­tige Person kümmern können, dann gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. Was aber machen, wenn nicht ausreichend finanziel­le Mittel für diese Ausnahmesitua­tion vorhanden sind. Die Pflege­versicherung deckt einen Teil der

Kosten ab, jedoch dürfen die pflj" gebedingten Aufwendungen de - Betrag von jährlich 1.432 £ Urt „ nicht übersteigen. Sollten die tel trotz dem Zuschuss der Pfleg/ 1 Versicherung noch nicht ausreu. chen, kann unter bestimmten Ms] aussetzungen Sozialhilfe beantrag werden. Ihre Versicherung k»L Ihnen dazu ausführliche InfomJ tion geben

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Sicher ins warme Nass

Wenn ab einem bestimmten Alter die Bewegungen schwerer fallen und Alltagsdinge nicht mehr ohne Probleme zu absolvieren sind, dann denkt man gerne über Hilfs­mittel für das Haus nach. Diese erleichtern zum Beispiel das Trep­pensteigen. Eine äußerst prakti­sche Erfindung sind Bade-oder Duschhilfen, die einer älteren oder behinderten Person gewisse Freiräume im Badezimmer ver­

schaffen. Ein Badestuhl kann leicht in der Badewanne installiert wer­den und wird per Knopfdrucl bedient. Diese Vorrichtung der schwachen Person beim Eirt und Aussteigen und bietet außer­dem sicheren Halt während dem Baden. Im Sanitätshaus finden Sie eine Auswahl an geeigneten Stühlen. Lassen Sie sich vom Fach­mann über Installation und Nut­zung der Geräte beraten.

Ambulante Pflege

Das Angebot für ambulante Pflege ist mittlerweile schier unendlich und oft auch sehr unübersichtlich: Es gibt kommunale Sozialstatio­nen, private Pflegedienste und Organisationen der freien Wohl­fahrtspflege, die eine ambulante Pflege anbieten. Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Leistungen eines Anbieters in Anspruch zu nehmen, sollten Sie vor einer Ent­scheidung einige Faktoren in Ihre Überlegungen mit einfließen las­sen. Die Anbieter können sich in ihren Leistungen gravierend unterscheiden,, Informieren Sie sich also genau über das Preis-Lei­stungsverhältnis. Oft bieten Orga­

nisationen noch ergänzende Dien­ste in ihrem Programm an. Dazu gehört ein Mahlzeitendienst, extra Fahr- und Begleitdienste sowie Hilfsmittelverleih. Diese Verleihe bieten Pflegebetten, Rollstühle und sonstige Hilfsmittel für-eine ambulante Pflege. Wenn die Zusatzleistungen höhere Kosten verursachen, als Sie von der Pfe gekasse erhalten, dann muss der Pflegebedürftige die Differenz aus eigener Kasse zahlen. Informieren Sie sich genau, welche Leistungen in der Grundpflege der jeweiligen Anbieter beinhaltet sind. Dann können Sie letztendlich eine effia- ente Lösung treffen.