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Nr. 39/2008

Wochenblatt VG Montabaur

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Sonderveröffentlichung

HEBAMMENPRAXIS

in Heilberscheid k JT ^

• Geburtsvorbereitung

• Vorsorge

• Rückbildungsgymnastik

• Nachsorge

• Stillberatung

• Termine nach Vereinbarung

Mobil 0151 / 56 32 8515 - Telefon 0 64 85 /18 34 29 hebamme.hasse@online.de

Sandra Hasse • Im Baumfeld 8 • 56412 Heilberscheid

Nach der Geburt

Nachdem die Geburt überstanden ist, beginnt ein neuer Teilabschnitt im Leben der frischgebackenen Eltern. Oft sind diese mit ihren Auf­gaben überfordert und unsicher wie sie ihr Baby behandeln sollen. Da können schon bei Kleinigkei­ten, wie der Kleidung oder dem Bad, Zweifel aufkommen ob man alles richtig macht.

Viele Hebammen bieten deshalb auch nach der Betreuung der

Schwangeren Kurse zum Umgang mit dem Frischgeborenen an.

Die Eltern lernen dabei, wann und wie sie das Baby wickeln, welche Pflegeprodukte sinnvoll sind und bei welchen Wassertemerpaturen sich das Kind im Bad wohl fühlt. Die Hebamme gibt profesionelle Tipps und kann Ihnen helfen, sich in den ersten Wochen nach der Geburt sicher im Umgang mit Ihrem Baby zu fühlen.

Die Ethik einer Hebamme

jede Hebamme handelt nach bestimmten ethischen Vorsätzen, die als Grundlage für ihren Beruf dienen. Im Mittelpunkt ihres Tun steht immer die Frau, der nie die notwenige Hilfe verweigert wird. Durch ständige Fort- und Weiter­bildungen sind Hebammen dazu in der Lage, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schwange­ren und des Kindes gezielt zu

fördern. Mit möglichst viel Mensch­lichkeit und weniger Technik, sorgt die Hebamme vor und nach der Geburt dafür, dass sich die Schwangere sicher und aufgeklärt fühlt. Der präventive Ansatz ist dabei ausschlaggebend für die Arbeit der Hebamme - Vorsorgen statt Probleme entstehen zu las­sen. Lassen Sie sich am besten von einer Hebamme beraten.

Hebammengemeinschaft DERNBACH

rundum gut versorgt

NEU ab 01. Oktober

Begleitung vor, während und nach der Geburt

Telefon: 0 26 02/10 62 172

Hinter der Burg 3b 56428 Dernbach

Hebamme oder Arzt

Viele Schwangere sind sich unsi­cher darüber, ob Sie während der Schwangerschaft eher einen Arzt oder eine Hebamme aufsuchen sollen. Man muss sch aber nicht unbedingt nur für eine Methode entscheiden, da beide Seiten sich gut ergänzen können. So unter­scheidet sich die Vorsorgeuntersu­chungen von Hebammen und Ärz­ten nur im Punkt der Ultraschall­untersuchung. Diese wird nur von den Ärzten durchgeführt. Ein Vor­teil bei der Einbeziehung einer Hebamme ist der Zeitfaktor: meist können sich die Hebammen auf Grund von Abrechnungsmodalitä­ten mehr Zeit für die Frauen neh­

men, als es bei einem Arzt der Fall wäre. Das soziale und familiäre Umfeld der Frau wird bei den Heb­ammen in der Regel stärker berücksichtigt, da Komplikationen während der Schwangerschaft auch oft einen psychologischen Hintergrund haben können. Grundsätzlich hängt natürlich viel davon ab, wie die grundsätzliche Chemie zwischen der werdenden Mutter und dem Arzt, beziehungs­weise der Hebamme stimmt. Denn egal für welche medizinische Beratung Sie sich entscheiden, das Wohlfühlen ist einer der wichtig­sten Faktor bei der Entscheidung.

Die Chemie muss stimmen

Bei einem intimen Moment wie einer Geburt ist es schön die Per­son gut zu kennen, die einem in den schweren Stunden unterstüt­zend zur Seite steht. Deshalb soll­ten Sie sich schon relativ früh in der Schwangerschaft Gedanken über die richtige Hebamme machen. Es bieten sich bei der Suche ver­schiedene Optionen. Sie können wählen zwischen einer freiberufli­chen Hebamme, einem Geburts­

haus oder eine Hebammenpraxis aufsuchen. Informieren Sie sich genau und nehmen Sie sich die Zeit, die Hebamme kennen zu ler­nen. Wenn die Chemie zwischen Ihnen und der gewählten Person stimmt, dann werden Ihnen mit der richtigen Hebamme viele Schritte während der Schwan­gerschaft leichter fallen.

Denn auch mentale Unterstützung kann helfen.

Familienhebammen

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen, die zu der normalen Ausbildung noch weitere Zusatzqualifikationen auf­weisen können. Primär geht es bei dieser Arbeit um die psychosozia­le Beratung bei Risikoschwanger­schaften und die Betreuung der Mutter nach der Geburt. Familien mit Förderbedarf werden bis Voll­endung des 1. Lebensjahres von der Familienhebamme begleitet und beraten. Der Grundgedanke bei dieser Zusatzbetreuung war anfänglich die Reduzierung der

hohen Kindersterblichkeit. Famili­enhebammen sind meist an Ge­sundheitsämtern eingestellt und arbeiten mit weiteren Institutionen wie zum Beispiel der Caritas oder Sozialarbeitern zusammen.

Diese spezielle Förderung richtet sich vor allem an Mütter mit pro­blematischem Hintergrund oder einem schwachem sozialem Um­feld. So gehören Alleinerziehende, Behinderte oder auch minderjäh­rige Mütter zum durchschnittli­chen Klientel einer aktiven Famili­enhebamme.

Eine sichere Hausgeburt

Immer mehr Mütter entscheiden sich dazu, ihr Kind anstatt eines anonymen Kreissaals lieber zuhau­se in einer gewohnten Umgebung zur Welt zu bringen. Die Rahmen­bedingungen haben sich in den letzten Jahren soweit verbessert, dass dieser Art von Geburt nicht mehr viel im Wege steht. Gute hygienische Verhältnisse in den den Haushalten, körperliche fitte Schwangere und gut ausgebilde­te Hebammen können die Haus­geburt zu einem einzigartigen Ereignis machen. Trotz der ver­

besserten Grundvoraussetzungen birgt eine Hausgeburt auch wei­terhin ein höheres Risiko als im Krankenhaus und stellt durchaus große Anforderung an die wer­dende Mutter. Wenn Sie darüber nachdenken, den Weg der Haus­geburt einzuschlagen, sollten Sie sich auf jeden Fall ausführlich von Ihrer Hebamme beraten lassen. Sie kann die Umstände realistisch ein­schätzen und Ihnen genau die Vor- und Nachteile schildern - speziell auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten.