Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 39/2008
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Märzsturm brachte 1.600 cbm Windwurfholz
Informativer Waldbegang mit dem Revierförster
Insgesamt 16 Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, darunter Rats- mitglieder und die beiden Jagdpächter Uli Weck und Peter Schneider, sind am vergangenen Freitag der Einladung der Ortsgemeinde gefolgt’ gemeinsam mit Revierförster Manfred Henkes einen Waldbegang zu
unternehmen.
Nach einer kurzen Begrüßung am Gemeindehaus machte sich die Gruppe auf den Weg, die im östlichen Gemarkungsteil gelegenen Waldungen zu erkunden.
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2008, so Manfred Henkes, war für den Gackenbacher Wald und damit auch für die Ortsgemeinde, ein besonderes Jahr. Dem schon erwähnten heftigen Sturm Anfang März waren etwa 1.600 cbm Fichten, Buchen und Eichen zum Opfer gefallen. Betroffen waren Lagen, die - auch von Fachleuten - bisher als nicht exponiert und damit als nicht gefährdet galten: Der untere Mühlberg, der Langenacker, die Sandkaut und der Saume- risch. Insbesondere im Bereich der Sandkaut, dieser Gemarkungsbereich grenzt westlich an den Wildpark an, wurde die dort vorhandene ausgezeichnete Naturverjüngung stark betroffen und durch die umgefallenen Buchen erheblich geschädigt.
Ein Großteil des Gackenbacher Forstes liegt in Steilhangbereichen zu den angrenzenden Tallagen des Daubachs, des Gelbachs und des Hübinger- oder Seelbachs. Diese Steilhanglagen sind nicht nur mit erheblichen finanziellen Aufwendungen zu bewirtschaften; auch die Qualität des Bodens - es gibt nur wenig Humus, dafür aber viel Fels und Gestein - sorgt für schwierige wirtschaftliche Ertragsverhältnisse. Umso wichtiger ist es für den Forstmann, standortgerechte Baumarten anzusiedeln und dort, wo es sie schon gibt, für eine möglichst optimale Naturverjüngung zu sorgen. Gerade in den Steilhanglagen zählt zu diesen Baumarten der Bergahorn, aber auch der Speierling (ein Wildobstbaum), die Wildkirsche oder die in unseren Breiten bisher wenig bekannte Elsbeere. Die Elsbeere ist ein sommergrüner, 15 bis 25 m, im Wald manchmal über 30 m hoher Baum; aus den Früchten der Elsbeere, berichtet Manfred Henkes augenzwinkernd, kann man einen wohlschmeckenden, im Geschmack dem Schlehenschnaps ähnlichen Schnaps hersteilen.
Nach wie vor ist der Borkenkäfer auch in den heimischen Beständen ein Problem. Der Revierförster machte unmittelbar oberhalb der Gelbachtalstraße auf ein ganzes Borkenkäfernest aufmerksam; eine Gruppe von Fichten ist hier dem kleinen Schädling zum Opfer gefallen.
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Durch den Wiesengrund ging es zunächst zu einer großen Windwurffläche im Bereich des Mühlbergs; hier hatte in den frühen Morgenstunden des 1. März 2008 ein kurzer, aber heftiger Sturm für großen Schaden gesorgt. Manfred Henkes gab zunächst einen Überblick über das von ihm betreute Revier. Es reicht vom „Wilden Mann“ in Hübingen bis zum Segelflugplatz kurz vor Montabaur; Teilflächen, die so genannten Markwälder, liegen auch auf der Montabaurer Höhe. Insgesamt ist das Revier 1.265 ha groß. Der jährliche Holzeinschlag bewegt sich in einer Größenordnung von ca. 13.000 - 14.000 cbm. Neben dem Revierförster sind im Revier zwei Forstwirte angestellt, die sich insbesondere um den Holzeinschlag bei Eiche und Buche kümmern. Vielfältige andere Aufgaben, insbesondere die Aufarbeitung von Massensortimenten werden mit Fremdunternehmen erledigt.
Unterhalb der Straße zum Gelbachtal konnte der Revierförster auf mit weißen Zahlen frisch markierte Bäume hinweisen, so genannte Immissionsmesspunkte, die jährlich beobachtet Aufschluss über den Schadenszustand unseres Waldes geben.
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Wieder auf den Gackenbacher Höhen angekommen, dankte Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weidenfeller im Namen aller Teilnehmer Revierförster Manfred Henkes für den überaus informativen und kurzweiligen Waldbegang. Wer dabei war, hat viel Interessantes erfahren über den heimischen Wald und Waldbilder, über Naturverjüngung und standortgerechte Baumarten und vieles mehr. Doch wer nicht dabei war, da waren sich alle Teilnehmer einig, hat etwas verpasst.
Horbach
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
dienstags.von 18.15 bis 19.30 Uhr
oder.nach Vereinbarung in der Gemeindeverwaltung
Hauptstr. 42.Telefon: 06439/901310
Ortsbürgermeister privat.Telefon: 06439/909227
Privatanschrift: Im Boden 1
E-Mail privat:.uli@ kleinkunst-mons-tabor.de
Fax Gemeindeverwaltung.06439/901874
E-Mail Gemeindeverwaltung/Ortsbürgermeister:
. gemeinde-horbach@gmx.de
Internetseite der Ortsgemeinde Horbach:. www.horbach-ww.de
Änderungen werden durch Aushang am Gemeindehaus bekannt gegeben.
MGV “Cacilia” Horbach e.V.
Konzertteilnahme beim FC Eppenrod
Am Samstag 27.9.08 treffen sich die Sänger um 19.00 Uhr im Bürgermeisteramt zum Einsingen. Um 19.45 Uhr fahren wir dann mit Privat- PKW’s nach Eppenrod. Bitte Fahrgemeinschaften absprechen.
Chorprobe am 3.10.08
Die nächste Probe zur Vorbereitung auf unser Konzert findet am Freitag 3.10.08 um 10.00 Uhr statt. Bitte schon vormerken!

