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Wochenblatt VG Montabaur

Kreisverwaltung wird bald rollstuhlgerecht sein

Westerwaldkreis investiert 3,5 Millionen Euro in den Umbau und die Erweiterung seines Kreishauses - Gesundheitsamt wird angebaut 3,5 Millionen Euro investiert der Westerwaldkreis in den Umbau und die Erweiterung des Kreishau­ses am Peter-Altmeier-Platz in Montabaur. Die auf Hochtouren laufenden Arbeiten sollen 2009 abgeschlossen sein. Dabei stehen der behinder­tengerechte Umbau und ein angegliederter Neu­bau des Kreisgesundheitsamtes im Vordergrund. 53 für Schwerbehinderte und vor allem für Rollstuhl­fahrer schier unüberwindbare Treppenabsätze in dem ehemaligen Bischöflichen Konvikt aus dem 19. Jahrhundert machen die Arbeiten dringend erfor­derlich. „Als das Haus vor über 100 Jahren gebaut wurde, hatte noch niemand daran gedacht, dass daraus mal ein Verwaltungsgebäude wird. Deshalb ist der behindertengerechte Umbau sehr schwierig und deshalb auch teuer.98 Prozent der Räume wer­den künftig für Behinderte ohne Hindernisse erreich­bar sein", versichert Landrat Peter Paul Weinert. Ein weiteres parallel laufendes Projekt ist die Umgestal­tung der Verbindung zwischen Alt- und Neubau. Hier soll zukünftig der besucherfreundliche Haupt­eingang liegen. Vom Parkplatz kommende Besucher

müssen dann nicht mehr ums ganze Haus zum Haupteingang laufen. Die großzügige Eingangshal­le bietet sich zukünftig auch für offizielle Empfänge und Ausstellungen an. Das Kreisgesundheitsamt, jetzt noch in der Kirchstraße 45 beheimatet, in einem Gebäude, das dem Land Rheinland-Pfalz gehört. Da das Land „Eigenbedarf" angemeldet hat, muss das Gesundheitsamtweichen. Weinert: „Nach Prüfung aller Varianten, kommt uns dieser Neubau am gün­stigsten." Denn von den 2,2 Millionen Euro, die das neue Gebäude kosten soll, übernimmt das Land 1,2 Millionen E uro, den Rest muss der Kreis finanzieren. Da Miete und andere Fixkosten für die Kirchstraße 45 sich bislang pro Jahr auf etwa 50 000 Euro belie­fen, kann dieser Neubau in einigen Jahren sogar noch zum Geschäft für den Westerwaldkreis wer­den. Neben Büros, Labors und Nebenräume für etwa 20 Mitarbeiter werden in dem Neubau auch bislang fehlende Stabs- und Katastrophenschutzräu­me gebaut, die der Kreis als Katastrophenschutzbe­hörde bereitstellen muss. Landrat Weinert geht davon aus, dass alle Baumaßnahmen bis Ende Juni 2009 abgeschlossen sein werden.

Dem zu erwartenden höheren Verkehrsaufkom­men und dem Wegfall von Flächen durch den Neubau wurde bereits durch eine Parkplatzer­weiterung um 60 Stellplätze begegnet.

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Ansicht Westen

Alle Jahre wieder:

Kopfläuse plagen Grundschulen

Kreisgesundheitsamt gibt Tipps - Hygieneregeln unbedingt beachten Die Überraschung ist groß bei den Mitarbeite­rinnen des Kreisgesundheitsamtes in Monta­baur: Früher als gewöhnlich im Jahr kribbelt und krabbelt es wieder auf Kinderköpfen. Die Kopflaus schlägt in Kindergärten und Grund­schulen vor allem im südlichen Kreisteil wieder zu. Die Folge: Das Telefon steht bei der Gesund­heitsbehörde nicht mehr still.

Besorgte Mütter, Erzieherinnen und Lehrer bit­ten um Rat und Hilfe. Nicht wenige Kinder müs­sen zu Hause bleiben und sich mit einem ärzt­lichen Attest bestätigen lassen, dass sie „laus­frei" sind, bevor es wieder zur Schule oder in den Kindergarten gehen kann.

„Eigentlich ist das sehr früh in diesem Jahr. Nor­malerweise geht es erst im Herbst los, wenn Mützen und Schals wieder zum Einsatz kom­men", weiß Annette Steinebach, Mitarbeiterin des Kreisgesundheitsamtes und für Präventions­maßnahmen zuständig. Zusammen ist sie mit

Dauereinsatz im Kampf gegen den kleinen siten. Keine leichte Aufgabe, denn Läuse! gehört zu den Tabuthemen und ist mit v Emotionen überlagert. „Allein mal den eines Kindes im Kindergarten zu untersuc geht nicht. Das ist ein so genannter Eingriff braucht die Erlaubnis des Erziehungsberec ten", berichtet Gombert. Eltern sind dazu pflichtet, den Kopflausbefall ihres Kindes a Leitung des Kindergartens oder der Schu melden, auch wenn sie mit der Behandlung Befalls schon begonnen haben. Ebenso mi Gemeinschaftseinrichtungen das Gesund! amt über den Lausbefall unterrichten. Vorteilhafte Bedingungen Die Kopflaus, gerade mal drei Millimeter c nistet sich in den Haaren seines Wirtes ein fühlt sich dort ungemein wohl. Kuschelecken, Kuscheltiere, vertauschte I zen, all das sind vorteilhafte Bedingungei die Ausbreitung, besonders in Kindergä Denn als guter Kletterer hat es die Laus i schwer, von einem Wirt zum nächsten zu q

qen, insbesondere, wenn die Kinder die Köpft eng zusammenstecken. Hat eine Laus erst ein. mal ihre neue Herberge gefunden, so lässt sid es sich in ihrer vierwöchigen Lebenszeit so ricfv tiq gut gehen. Sie sorgt fleißig für zahlreich! Nachkommen (bis zu 100 Nissen!) und ernährt sich vom Blut des Gastgebers.

Der Lausstich verursacht ständiges Jucken, wer- auf der Läusewirt mit kräftigem Kratzen reagiert] Sehr unangenehm, aber grundsätzlich harmlos. Auch die lokale Infektion der Wunden, die durch! das Kratzen hervorgerufen werden kann, ist nicht problematisch.

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Keine Hausmittel verwenden Wird ein Lausbefall bei Ihrem Kind oder in Ihrer Familie festgestellt, sind alle Kontaktpersonen (Geschwisterkinder, Mutter, Vater, Oma ...Ja informieren, damit ein weiterer Lausbefall früh­zeitig erkannt wird. Das Gesundheitsamt emp­fiehlt dringend, einen Arzt aufzusuchen, derein Rezept über ein Arzneimittel oder ein Medizin- Produkt (kein Kosmetikum!) ausstellen: „Wir raten dringend von Hausmittelchen wie| Teebaumöl oder Ähnlichem ab. Oder wie ( es im Krieg immer gemacht hat. Wichtig ist/dass ein zugelassenes und vom Arzt verordnetesArz- neimittel angewandt wird. Nur das wirkt." ' Auch in den eigenen vier Wänden muss konse­quent gegen die Läuse vorgegangen werden: Kämme, Haarbürsten, -spangen und -gummis müssen in heißer Seifenlauge gereinigt werden. Handtücher, Leib- und Bettwäsche sind minde­stens im unmittelbaren Anschuss an die Behandlungstage zu wechseln und bei 60 Grad zu waschen. Nicht abwaschbare Gegenstände, wie z. B. Puppen oder Plüschtiere, sind fürdrei Tage in einen verschlossenen Plastiksack za geben oder für einen Tag bei mindestens minus15Grad einzufrieren. Teppiche, Polster­möbel, Autositze und Kopfstützen müssen sorg­fältig abgesaugt werden. Merkblätter und Info zur Bekämpfung von Lausbefall stehen zum Herunterladen unter www.we5terwald-kreis.de/

index.php bereit.

35 Prozent der Viertklässer wechselten zum Gymnasium

Rund 35 Prozent der Viertklässler von Grund schulen des Kreises wechselten in diesem Ja aufs Gymnasium. Dies teilte Landrat Weinert ir der,jüngsten Sitzung dem Kreisausschuss i» In die 53 Grundschulen im Westerwaldkreis gen im vergangenen Schuljahr insgesamt 2- Kinder in die vierte Klasse. Davon gehen j e 797 Schüler in die fünfte Klasse der Gyro naSie des Kreises oder dessen unmittelbare Nähe( z - Hadamar, Limburg, Dies, Schönstatt, Kobe] 1 Hinzu kommen 180 neue Schüler in den sen 11 der Beruflichen Gymnasien

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