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Wer bekommt kalte Füße?

■ffiiher galten Fußbodenheizun­gen als Luxus, der gerne als über­flüssiger Schnickschnack meist in moderne Bäder eingebaut wurde. Mittlerweile ist man sich jedoch darüber einig, dass eine Heizung im Fußboden effektiver und ener­giesparender wärmen kann als übliche Heizkörper. Im Gegensatz zunormalen Heizungen, wälzt die Fußbodenheizung die Luft nicht ■von oben nach unten durch und

wirbelt damit keine Staubpartikel und Mikroorganismen auf. Sie sorgt für gleichmäßige Strahlungs­wärme und schafft damit, ähnlich wie ein Kamin, ein angenehmes Raumklima. Der menschliche Kör­per nimmt diese Art von Wärme eher und schneller an. Dadurch kann die Raumtemperatur um cir­ca 2-3 Grad niedriger gehalten werden als bei üblichen Heizvari­anten der Fall wäre.

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Morgens früh aufstehen ist in Win­termonaten oft eine Tortur - raus aus dem warmen Bett, muss man sich durch das noch nicht geheiz­te Haus kämpfen, bis der Körper durch eine heiße Dusche in Schwung gebracht wird. Da die Heizung über Nacht meist herun­terfährt, dauert es am Morgen eine Weile bis die Zimmer wieder eine angenehme Raumtemperatur erreicht haben. In dieser Situation ist man leicht dazu geneigt, mal schnell einen Heizlüfter ins Bade­zimmer zu stellen, der ruck zuck

die gewünschte Wärme produ­ziert. Aber Vorsicht: zusätzliche, mit Strom betriebenen, Heizvaria­tionen benötigen übermäßig viel Energie und schaffen ein trockenes Raumklima. Wer nicht auf diesen Luxus verzichten möchte, der darf mit mehr Stromkosten rechnen. Dabei kann man die meisten Heiz­anlagen daraufeinsteilen, ab einer bestimmten Uhrzeit die Tempera­tur wieder hoch zu schrauben. Informieren Sie sich beim Experten über die vielen Möglichkeiten.

Öliger Herbstputz

An versteckten Orten oder unter der Erde geraten viele Heizöltanks leicht in Vergessenheit. Während der Lagerung können sich jedoch leicht ölunlösliche Anteile bilden, die sich am Tankboden ablagern. Die Entstehung dieser Alterungs­produkte wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie zum Bei­spiel durch Wärme, Lichteinfall oder Sauerstoffkontakt. Dem Ölbrenner wird dann unsauberes Öl zugeführt, was zur Beeinträch­

tigung der Heizleistung führen kann. Daher ist es nötig, den Tank in bestimmten Abständen von einem Fachbetrieb reinigen zu lassen. Als Richtwert gelten alle 5 bis 10 Jahre bei Stahltanks und 10 bis 15 Jahre für Kunststofftanks. Lassen Sie den Tank am besten reinigen, wenn nur noch ein geringer Restbestand an Öl vor­handen ist. Ihr Heizölhändler kann Sie dazu beraten.

Ohne Sonne zur Badewonne

Immer häufiger setzen Hausbesit­zer auf Solarenergie zum Heizen. Bekanntlich wird diese ja durch Sonneneinstrahlung gewonnen - wie sieht es also mit Solarwärme­anlagen an trüben Wintertagen aus, wenn die Sonne sich nicht durch die Wolkendecke traut? Da ist es gut zu wissen, dass auf dem Dach angebrachte Solarkollekto­ren nicht auf direkte Sonnenein­strahlung angewiesen sind. Die Kollektoren sind technisch in der

Lage, das Beste aus einem bewölktem Himmel zu ziehen. Auch nicht sichtbares Sonnenlicht wird von den Kollektoren als Ener­gie gespeichert. Über das ganze Jahr gesehen, werden 50 Prozent der Wärme aus indirekter Strah­lung gewonnen. Die gewonnene Wärme wird dann weiter trans­portiert und an den Wasserspei­cher abgegeben. Dann kann man sich auch im Winter ein heißes Bad einlassen.

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Micke

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