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Wochenblatt VG Montabaur

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Unterhaltung kombiniert mit Information und Beratung

Der Wiesenhof bei Maxsain lädt ein - Erneuerbare Energie im Vordergrund

Auf dem Wiesenhof der Familie Aller bei Max­sain findet wieder ein Tag der offenen Tür statt. Dort wird am kommenden Sonntag, 7. Sep­tember, von 11 bis 18 Uhr, eine bunte Palette von Ausstellungen, Informationsmöglichkeiten so-wie ein umfassendes Beratungsangebot für die Nutzung erneuerbarer Energie in Haus und Hof angeboten.

Und für die Kleinen ist mit einer Strohburg und einer „Tigerentenfahrt" auch etwas dabei.

Die Biomasse gewinnt insbesondere in unserer land- und forstwirtschaftlich geprägten Region immer mehr an Bedeutung. In einer umfassen­den Ausstellung mit einer Fülle von Informati­onsmöglichkeiten wird sozusagen der Weg „vom Baum zur Wärme" nachvollziehbar dar­gestellt. Harvester, Rückefahrzeug und Hacker können ebenso im Einsatz besichtigt werden, wie verschiedene Anlagen für den Betrieb mit Scheitholz, Pellets oder Holzhackschnitzeln. So kann beispielsweise auch das kürzlich in Betrieb genommene Nahwärmenetz auf dem Wiesen­hof in Augenschein genommen werden.

Die hier eingesetzten Holzhackschnitzel stam­men übrigens aus der betriebseigenen Kurzum­triebsplantage, die ebenfalls ausführlich darge­stellt wird. Auch andere Produktionsarten rege­nerativer Energien, wie Biogas, Solarthermie und Photovoltaik, werden von kompetenten Ansprechpartnern präsentiert. Olaf Glasner von

der Kreisverwaltung informiert über Förder­möglichkeiten und Anreizprogramme zum Ein­satz alternativer Energien.

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel wird mit einer Ausstellung zu den Energiepflanzen Mais und Miscanthus ebenfalls vertreten sein.

Um das Beratungsangebot abzurunden, hat ein neutraler Gebäudeenergieberater des Landes­verbands Gebäudeenergieberater - Ingenieure - Handwerker Rheinland-Pfalz seine Teilnahme zugesagt.

Selbstverständlich steht an diesem Tag auch der gesamte Wiesenhof für einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit auf einem Bauernhof offen. Eigentlich nicht extra zu erwähnen braucht man, dass die Küche des Wiesenhofes wieder für exzellente Speisen und Getränke sorgen wird. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Gitarrenensemble „cantomano" sowie die junge Jazzband „Secret Decision".

Auf einen informativen und schönen Tag auf dem Wiesenhof mit vielen Besuchern freuen sich Anette und Andreas Aller sowie das gesam­te Veranstaltungsteam. Der Wiesenhof liegt an der K 136 zwischen Maxsain und Rückeroth. Ansprechpartner für Fragen und Anregungen rund um das Thema Energie ist Olaf Glasner vom Umweltreferat bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Telefon 02602/124-370 oder per Mail: Olaf.Glasner@westerwaldkreis.de

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Sozialfonds für das Mittag­essen an Ganztagsschulen

Neuregelung bringt Nachteile für den Kreis

„Aus Sicht des Westerwaldkreises ist das ein wei­teres Beispiel dafür, dass das Land Rheinland- Pfalz Projekte unter Anfinanzierung ins Leben ruft und sich dann bei der langfristigen Ausfi­nanzierung zu Lasten der Kommunen zurück­zieht", ärgert sich Schuldezernent Achim Schwickert über die Neuregelung der Essenbe­zuschussung für bedürftige Schüler an Ganz­tagsschulen durch die Landesregierung.

An Stelle der bisherigen Regelungen, wonach der den Elternanteil von einem Euro überstei- gende Betrag bis maximal 2,67 Euro (dyna­misch) dLh. ein Betrag von 1,67 Euro je Essen zu Zweidrittel (= 1,11 Euro) vom Land und einem Drittel (= 0,56 Euro) vom Schulträger

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Und erfo“en P Zu>Vendun 9 durch das

Dabei wird von den jeweiligen Ganztaqsschü-

ern pauschal elf Prozent als finanziell weniger

SW ?' 9 ? ozialfond und Härtefond) u 9 nd damit als berechtigt angenommen.

Die pauschale Zuwendung errechnet cirh l folgender Formel: na ^j

Elf Prozent der Ganztagsschüler multipli Z i ert J 160 Euro pauschale Landeszuwendunq m * Rechnet man die alte und neue Regeluna mal für die Förderschulen des Westerwau °'l ses (vier Förderschulen mit dem Schwert! Lernen, eine Förderschule mit dem ScL ! punkt Sprache, die als Ganztagsschulen betrll ben werden) durch, kommt man zu folgendem Ergebnis: m

Alte Regelung: Jährlich circa 7.100 Essen für fei der mit Anspruch auf Sozial/Härtefonds 1 7.1 00 x 1,11 Euro = 7.880 Euro Landeszuscfe zum Sozialfonds

Neue Regelung: Circa. 230 Ganztagsschülerins -1 gesamt in allen Förderschulen x 11 Prozent = 25,3. 25,3 x 160 Euro Pauscha l le = 4.048 Euro Landeszuschuss zum Sozialfonds.

Die neue Regelung führt somit dazu, dassderl Landeszuschuss für den Westewaldkreis nur! noch etwa halb so hoch ausfällt wie bei der] alten Regelung. Dies liegt darin begründet,dass! bei den Förderschulen mit dem Schwerpunkt! Lernen ein hoher Prozentsatz von wenigerwirt-1 schaftlich leistungsfähigen Eltern vorhanden ist I Der Anteil von Sozial- und Härtefondsberech-1 tigten liegt bei etwa 30 Prozent aller Ganztags l schüler. Der kommunale Anteil an dem von der! Landesregierung eingeführten „Sozialfondsdesj Landes" wird damit - zumindest für den Wester-j waldkreis- deutlich höher.

Eine Verwaltungsvereinfachung, wie diel schalisierung den Kommunen von der Landes j regierung schmackhaft gemacht wird, ist nicht I zu erkennen. So muss nach wie vor die Grund-j Voraussetzung der „mangelnden Leistungsfä j higkeit" überprüft werden. ]

Zudem werden die Anträge auf Gewährung de j Härtefonds ab sofort nicht mehr durch die Auf- f sichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bearbeitet und beschieden, sondern durch diel kommunalen Schulträger selbst. Dies führt zu j einem weiteren Verwaltungsaufwand beiden! jeweiligen Kommunen.

Westerwald kreis mit hoher Wirtschaftskraft

Wo wird das rheinland-pfälzische Bruttoinlands- j Produkt erwirtschaftet? Das Statistische Landes-j amt hat ermittelt, wie die Summe der im Land produzierten Waren und Dienstleistungen2006 j zustande kam - nominal waren es knapp 1 Milliarden Euro.

Davon wurden 60 Prozent in den Landkreisen, j der Rest in den kreisfreien Städten erwirtscha- tet. Gut 22 Prozent der Wirtschaftskraft enw j len auf die drei größten Städte Mainz, Ludwigs | hafen und Koblenz. ,

Die stärksten Kreise liegen im nördlichen a desteil: Mayen-Koblenz, Westerwald r ,, Mainz-Bingen und Neuwied. .

Zusammen kamen diese sieben Verwaltung zirke auf gut 40 Prozent des gesamten [ I

inlandsprodukts. .

Verglichen mit dem Jahr 2000 ist die Wi in Rheinland-Pfalz bis 2006 nominal um " JJ | zehn Prozent gewachsen. In den Lan ^ fiel der Anstieg im Mittel stärker aus (P ,'| | Prozent) als in den kreisfreien Städten (p Prozent).

verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisveru-——