Wochenblatt VG Mo ntabaur
Nr. 34/2008
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Jazzfestival Montabaur 23. - 24.08.2008
7 m 13 Mal findet das bekannte Jazz-Wochenende statt. In der historischen Kreisstadt im Herzen von Deutschland geben sich berühmte Namen aus der internationalen Jazzszene gerne die Ehre. Jazztouristen aus dem gesamten Bundesgebiet freuen sich jährlich auf das Wiedersehen in Montabaur Bekannte und renommierte Bands werden in Montabaur Zusammentreffen und mit einem Festivalprogramm junge und traditionelle Besucher begeistern.
Traditioneller Jazz und Boogie-Woogie sowie Blues-Rhythmen werden in lockerer Atmosphäre in verschiedenen Lokationen in der Stadt sowie auf einer open air-Bühne präsentiert.
Ab Samstagvormittag geht es los: Mit einem Jazz-Umzug durch die Innenstadt und anschließendem Programm auf der Open-air-Bühne im Biergarten gegenüber der Stadthalle wird das Festival mit traditionellem Jazz eröffnet.
Am Samstagabend werden in der Stadthalle zwei Jazzbands das Publikum zum Swingen bringen.
Der traditionelle Frühschoppen am Sonntagvormittag wird von einer Band in der nostalgischen Atmosphäre des Alten Bahnhofs präsentiert.
Freuen Sie sich wieder auf ein Jazzerlebnis in Montabaur!!
Eintrittskarten: 5 EUR Konzert Biergarten
10 EUR Frühschoppen Alter Bahnhof 15 EUR Konzert Stadthalle
Programm
23.08. Samstag Tag
Fußgängerzone 11.00 Uhr Umzug Bühne Biergarten 11.30-14.00 Uhr
Pim Toscani’s Dixieland Allstars
Das Programm der Pim Toscani’s Dixieland All Stars bietet ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Dixieland und Swing voller musikalischer Überraschungen.
Die Musiker der “All Stars” bringen eine reiche Erfahrung in der Jazzmusik mit. Die einzelnen Mitglieder spielten bei den Dixieland Pipers, Ram- blers, Skymasters, Königliche Militärkapelle, Jaap Dekker, Swing Fire Quartet, Dutch Dixie Machine....
Die Pim Toscani’s Dixieland All Stars garantieren ein anspruchsvolles Programm. Ihre Begeisterung und Spielfreude entzünden ein musikalisches Feuerwerk.
14.00-17.00 Uhr
Classic Jazz Company
Klassischer Jazz von Dixieland bis Swing ist die Musik, der sich die Classic Jazz Company verschrieben hat. Die acht Musiker/innen, von denen jeder über Jahrzehnte Jazzerfahrung verfügt, geben durch ihr Spiel dem traditionellen Jazz immer wieder neue Impulse. v Die 1986 gegründete Band hat sich durch Auftritte im In- und Ausland, in Jazzclubs, und auf Festivals einen anerkannten Namen in der Jazzszene erspielt. Auch beim „WDR Dortmund“, „Antenne Unna“ oder „Radio Hamm“ ging die Musik der CJC oft über die Sender. Für Landes- und Bundespolitiker war die Classic Jazz Company stets erste Wahl: Norbert Blüm, der ehern. NRW Ministerpräsident Johannes Rau, Rudolf Scharping, der ehern. Ministerpräsident Wolfgang Clement, der ehern. NRW Ministerpräsident Peer Steinbrück oder der ehern. Bundeskanzler Gerhard Schröder entschieden sich bei Veranstaltungen jeweils für diese Band.
Die Band feierte 2006 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Mit der Sängerin Doris Schubert und ihrer beeindruckenden Altstimme erhält jeder Auftritt einen ganz besondern Stellenwert: Jazzgesang auf höchstem Niveau. Ihr orbild - Mahalia Jackson. Wenn sie singt, fühlt man sich erinnert an New Dfieans, an Blues, Gospel und den Swing der 30er und 40er Jahre. 23.08., Samstag abend Stadthalle, Bühne größer Saal 20.00 - 22.00 Uhr Memories of Satchmo
Tp« S ^ urr ^ e Duo interpretiert die Musik von Louis Armstrong in neuem E and ' Ste,s mit sehr viel Swin 9. aber offen für Unerwartetes. Bebop- Knmm Ve -i Sc ^ me ! zen m ' t stimmlichen Improvisationen im Stile Satchmos. ton . mu [W a tion ist alles und Zuhörer werden als wesentlicher Bestand-
Da d n S Konzerts be g rif f en .
F nf s . u .° dem Credo Satchmos, dass sich musikalische Qualität und Die r a K nment nicht aussc hließen.
barenr? 6 'i Sens t' mme von Anselm Vogt alias Satchmo tritt in einen frucht- Swinno 'i m ' 1 der Gitarre von Jost Edelhoff, der neben mitreißenden subtiiorm a 3 en auc(l das breite harmonische und melodische Spektrum sich einm i 1rner Gitarrenkunst entfaltet. Auf diesem Hintergrund erweist mancher n ehr die ungebrochene Frische des Satchmogesangs, den her zu nffÜ . ec bt auf Dixieland zu reduzieren versucht. Dies hat er sel- räld oder i )e l ' ,vies ® n > wenn er etwa mit Oskar Peterson und Ella Fitzge- uuke Ellington und Dave Brubeck spielte.
Anselm Vogt - Gesang & Piano
Fernsehauftritte als Sänger in der Tradition Louis Armstrongs. Diverse Aufnahmen und Konzerte mit Rod Mason, Haranni Poison Mixers, Silvia Droste. Gewinner der Mainzer Erfolgsleiter in der Sparte Musik.
Jost Edelhoff - Gitarre
CD-Veröffentlichungen mit New E.S.P., Garcia Orchestra sowie bundesweite Konzerte auf Jazzfestivals wie Ingolstadt, Hessenjazz Idstein, Jazztage Gronau, Jazzfestival Dortmund, Hürther Jazznacht....
22.00 bis 24.00 Uhr Charly Antolini
Fast 50 Jahre wirbelt Charly Antolini als professioneller Schlagzeuger über die Jazz-Bühnen dieser Welt! Bereits 1956 startete er in Paris seine Profikarriere als Schlagzeuger und spielte dort bald mit so berühmten amerikanischen Jazz Musikern wie Sidney Bichet, Albert Nickolas, Bill Cole- man und verschiedenen Musikern aus der Pariser Jazzszene. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Auftritte bei Festivals in Paris, Biarritz, Barcelona, Mailand, Brüssel machten ihn schnell bekannt, und verschiedene führende Jazz-Formationen in Europa sicherten sich die Künste des swingenden Trommel -Tausendsassas. Ein weiterer Höhepunkt der Karriere stellte sich 1981 ein: Kein geringerer als „The King Of Swing“ - Benny Goodman - holte ihn in seine Band zu einer Konzertreihe durch Deutschland und Italien - und zu dem bereits legendären TV-Konzert in Kopenhagen mit dem Benny Goodman Quintett, welches als Eurovisions-Sendung am 25. Dezember 1982 europaweit ausgestrahlt wurde.
Charly Antolini ist einer der großen Schlagzeugvirtuosen unserer Zeit, in der Tradition von Buddy Rieh, Louie Bellson, Gene Krupa, Sam Wood- jard und Jo Jonnes - ein Solist mit enormer Power und Ausdauer! Musikalische Leidenschaft und eine unglaubliche Technik sind sein Markenzeichen - eben Charly Antolini! Er ist aber auch ein einfühlsamer Begleiter seiner Musikerkollegen, um gleich darauf wieder mit ungeheurer Dynamik förmlich zu explodieren - getreu dem Leitsatz des genialen Duke Ellington: „It don't mean a thing if it ain't got that swing“.
Gail Anderson
Wurde 1963 in Richmond, Virginia, geboren.
1990 begegnete sie beim Vorsingen zu Fat’s Wallers Musical „Ain’t Mis- behavin” dem renommierten Broadway Choreographen und Regisseur Marion J. Caffey, dem Gail ihren Karrierestart verdankte. Sie sammelte wichtige Bühnenerfahrung auf der internationalen Musical-Tour. 1995 zog Gail Anderson nach Österreich und eroberte hier mit ihrem Temperament, ihrer Herzlichkeit und ihrer Stimmleistung die Herzen des Publikums. Pressestimmen:
...”Die Farbige US- Vokalistin aus Virginia hat mit ihrer leidenschaftlichen Interpretationskunst die Herzen der Fans in Sturm erobert.”...
..."Schwarz ist auch ihre Stimme, tiefschwarz. Betörend klar, einmal weich und einfühlsam, balladesk, dann wieder grell und aufrüttelnd.”...
...”Die besondere Überraschung war allerdings Gail Anderson, eine der großen amerikanischen Jazzsängerinnen. Mit ihrer vollen Stimme intonierte sie Klassiker, wie „It ain’t necessarily so” und andere. Anderson verfügt über ein beeindruckendes Stimmintervall und - anders als viele ihrer Kolleginnen - forciert sie nie, was ihrem Jazzgesang einen ganz eigenen Reiz gibt”...
24.08., Sonntag vormittag Alter Bahnhof, Bühne open air 11.00 Uhr -14.00 Uhr Blue Wonder Jazzband
Im Januar 1975 gründete sich in Dresden eine Band aus Leuten, die nicht zuletzt durch das damals bereits fünf Jahre “alte” Dresdener Dixieland- Festival inspiriert waren, diese Musik zu machen. Ihren Namen gab sie sich nach einem der Wahrzeichen der Stadt, der Elbbrücke “Blaues Wunder”. Ein halbes Jahr später entstand eine Besetzung, die bis heute zusammenbleiben sollte! Ihren Stil fand sie im Jazz der zwanziger und dreißiger Jahre, der Musik Jelly Roll Mortons, Bix Beiderbeckes, des jungen Louis Armstrongs und nicht zuletzt der frühen Aufnahmen Duke Ellingtons. Sicher begünstigt durch ihre langjährige, unverändert gebliebene Zusammensetzung, aber vor allem durch ihre Arrangements und ihren gekonnten dreistimmigem Gesang, hat sie heute als “Amateurband” ein Repertoire, das den Originalaufnahmen ähnlich ist, aber typisch nach der Blue Wonder Jazzband klingt. Die BWJB stand in gemeinsamen Konzerten mit den Bands von Kenny Ball, Chris Barber, Mr. Acker Bilk, Rod Mason und Rene Franc, mit der Dutch Swing College Band und vielen anderen bekannten Jazzbands auf einer Bühne. Höhepunkte waren Konzerte mit den Jazz-Legenden Peanut Hucko, Tommy Benford und Joe Muranyi.
Mach Mit! Markt der Generationen im Pfarrhof der Pauluskirche
Zu einem bunten Marktfest im Pfarrhof der Pauluskirche Montabaur lädt der Verein Scheinwerfer am 21. September 2008 herzlich ein. An diesem Sonntag ist in Montabaur Schustermarkt und in Anlehnung daran gestaltet sich auch das Thema: Markt der Generationen!
Ein Familiengottesdienst in der Pauluskirche um 11.00 Uhr läutet den Markttag ein. Zum Abschluss gibt es um 17.00 Uhr in der Pauluskirche ein Konzert der Jugendgottesdienst-Band.
An verschiedenen Ständen zeigen ältere Menschen interessierten großen und kleinen Marktbesuchern verschiedene Techniken aus alten Zeiten, die in vielen modernen Familien nicht mehr weitergegeben werden oder Techniken, die im Laufe der Zeit schlicht vergessen werden: Marmelade kochen, Fahrrad reparieren, Handarbeiten: Stopfen, stricken, häkeln und

