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Wochenblatt VG Montabaur

- KZS

Kreisverwaltung will hohes Ausbildungsniveau halten

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, einer der größten Dienstleistungsbetriebe im Kreisgebiet, bildet stetig neue Nachwuchskräf­te in unterschiedlichen Bereichen aus.

Derzeit absolvieren 30 junge Leute eine Ausbil­dung beim Westerwaldkreis, womit der Kreis ein quantitatives aber auch ein qualitativ hohes Ausbildungsniveau demonstriert. Damit dies auch in zukünftig gewährleistet wird, ist die Kreisverwaltung auf geeignete Nachwuchskräf­te angewiesen. Um auch weiterhin den stän­dig wandelnden Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht zu werden und

das hohe Ausbildungsniveau zu halten, werden jährlich qualifizierte Nachwuchskräfte gesucht, die am öffentlichen Leben interessiert und bereit sind, die Zukunft des Westerwaldkreises mitzugestalten. „Wir verstehen uns als eine moderne Verwaltung, die mit rechtlichem Sach­verstand und wirtschaftlichem Denken stets den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden versucht. Dabei steht ein kundenorientiertes und bürgernahes Handeln im Vordergrund unserer Arbeit", betont Gud- run Bendel, Leiterin der Zentralabteilung der Kreisverwaltung. Genauere Informationen über die Ausbildungsberufe und die jeweiligen Bewerbungsfristen findet man im Internet unter www.westerwaldkreis.de .

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Acht junge Nachwuchskräfte haben in diesem Sommer ihre Ausbildung bei der Kreisverwal­tung begonnen.

Aggressive Ambrosia quält Allergiker

Bestände sollten der Naturschutzbehörde gemeldet werden

Noch ist das zarte Grün vergleichsweise harmlos. Doch schon in wenigen Tagen wird es sich zu einer wahren Pollenschleuder entwickeln. Die Rede ist von der Beifuß-Ambrosie. Bereits zehn Pollen kön­nen zu einer allergischen Heuschnupfen-Attacke führen, erklärt Hannelore Hahlbrock von der unte­ren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung in Montabaur. Auch wer bis jetzt noch keine All­ergie hatte, kann durch die Pflanze für Heu­schnupfen sensibilisiert werden. Weitere Reaktio­nen können Augenjucken, Bindehautentzündun­gen bis zu gefährlichen Asthmaanfälle sein. Eine einzige Berührung kann zu geröteten, geschwol­lenen oder juckenden Hautbereichen führen. Eine Ambrosie stößt in ihrer Blütezeit von Juli bis Okto­ber bis zu einer Milliarde Pollen aus, die vom Wind kilometerweit transportiert werden. Mit Beginn der Blüte beginnt das Leiden der Allergiker. Etwa 80 Prozent aller Pollenallergiker reagieren auf Ambrosia. Durch die späte Blüte verlängert sich die Leidenszeit vieler Allergiker bis in den Spät­herbst hinein, so dass die allergiefreie Zeit nur noch wenige Wochen im Jahr betragen kann. Ursprünglich kommt Ambrosia artemisiifolia (Bei­fußblättriges Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie) aus Nordamerika. Sie wurde per Schiff nach Europa eingeschleppt. Im Bundesgebiet verbrei­tet sie sich auch durch verunreinigtes Vogelfutter aus osteuropäischen Ländern. In einigen Teilen Europas hat sie sich schon explosionsartig ausge­breitet. Auch in Deutschland findet man sie bereits in 267 Landkreisen.

Im Westerwaldkreis ist die Pflanze bislang noch selten und wenn, dann kommt sie nur in kleineren Populatio­nen vor. „Auf Grund ihrer hohen Aggressivität sollte die Pflanze überall dort, wo sie vorkommt schnell besei­tigt werden", rät Hahlbrock. Nur wenn man die Pflanze sehr früh im Jahr findet und erkennt, können man sie auf den Kompost wer­fen. Sobald sie aber blüht, ist sie in Plastiksäcke zu packen und im Hausmüll zu entsorgen. Im priva­ten Garten sollte man auf jeden Fall die Pflanze mitsamt der Wurzel entfernen und entsorgen. Auf­grund einer möglichen Kontaktallergie empfiehlt Hahlbrock das Tragen von Gartenhandschuhe und einer Staubmaske. Im Sommer sollte jeder Garten­besitzer eine "Ambrosia-Kontrolle" im Bereich sei­nes Vogelhäuschens vornehmen. Ambrosia keimt zwischen März und September. Sie erreicht eine Höhe von 50 bis 150 Zentimeter. Erstes Anzeichen, dass es sich um eine Ambrosia handeln könnte, ist ein auffälliges Wuchsverhalten. Während andere Pflanzen kontinuierlich wachsen, macht die Ambrosia bei einer Größe von zehn Zentimeter eine etwa einmonatige Wachstumspause. Erst danach wächst sie kräftig weiter. Vor der Blüte kann Ambrosia leicht mit anderen Pflanzen ver­wechselt werden. Der sehr häufig vorkommende Gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris) ist vielfach Opfer dieser Verwechslung. Er besitzt allerdings im Gegensatz zur Beifuß-Ambrosie einen unbe­haarten Stängel und an der Unterseite deutlich weiß-graue Blätter Die männlichen Ambrosia-Blü­ten stehen am Triebende in aufrechten bis zu 20 Zentimeter langen Trauben ("Traubenkraut").

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Die Ambrosie vermehrt sich ausschließlich übe Samen. Eine einzige Pflanze produziert etwa 3000 bis 4000 Stück davon. Die Samen bleiben im Boden über Jahrzehnte hin keimfähig. Bestände ab cirka 100 Pflanzen in Gärten und alle Vorkommen in der freien Landschaft sollten der Kreisverwaltung in Montabaur unter Telefon

02602 / 124-213 (Hannelore Hahlbrock) oder 02602/124-273 (Franz Kemper) gemeldet werden

Der Wester­waldkreis im Portrait

Neuer Bildband bie­tet ein buntes Porträt von Landschaft, Kul­tur, Wirtschaft und Lebensqualität-jeta

im Handel erhältlich, Seit einigen Tagen ist ein neuer Bildband über den Westerwald­kreis im Handel. Das 116 Seiten starke Porträt der Region enthält mehrere lesenwerte und informa­tive Textbeiträge verschiedener bekannter Auto­ren und ist mit zahlreichen qualitativ hochwerti­gen Farbfotos heimischer Fotografen bebildert. Herausgeber sind die Kreisverwaltung in Mo-nta- baur und der Verlag "Kommunikation und Wirt­schaft" in Oldenburg. "Unsere erste Ausgabe aus der Reihe Deutsche Landkreise im Portrait ist schon 16 Jahre alt, und in dieser Zeit hat sich unsere Regi­on doch erheblich weiter entwickelt. Das sollte mit diesem Bildband dokumentiert werden", sagte Landrat Peter Paul Weinert bei der Vorstellung des Buches im Kreishaus. Mit der neuen Ausgabe soll deshalb ein aktueller Überblick über das Leben im Westerwald gegeben werden. Das Buch sei ein buntes Kaleidoskop von Kultur, Landschaft, Wirt­schaft und Infrastruktur im Westerwaldkreis. So widmet sich der erste Themenblock der Geschich­te und Kultur des Kreises. Architektonische Klein­ode, die sehenswerten Museen, Heimatpflege sowie die Aktivitäten im musikalischen Westerwald werden vorgestellt.

Mit „Wirtschaft und Infrastruktur", besonders mit den aktuellen Entwicklungen in Handwerk, Land­wirtschaft und Industrie befassen sich im zweiten Teil weitere kompetente Autoren.

Die neuesten Trends im Bereich der Bildung, Erzie­hung und Soziales runden die Beschreibung der Vorzüge des Westerwaldkreises als Wirtscharts-

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Deutsche Landkreis» im Portrait

Wester waldkrois

Standort ab. .

Im letzten Großkapitel geht es schließlich um Frei­zeit, Natur und Lebensqualität". Pfunde also mi denen der Kreis wuchern kann. Dabei wird ein Streifzug durch alle zehn Verbandsgemein en unternommen, in der Wäller Küche 9 e " os ® ' Naturoasen entdeckt und auf attraktiven Wan wegen neue Eindrücke gesammelt.

In den neuen Bildband sind weiterhin zahlreic , kurze Porträts bekannter heimischer Unteme me integriert. "Ohne deren wohlwollende Unterstu - zung hätte das Buchkonzept nicht umgesetzt den können. . [on .

Diesen Firmen gilt ein besonderer Dank, te Landrat Weinert.

Deutsche Landkreise im Portrait: WesterwaldKr _ 116 Seiten, ISBN 978-3-88363-287-2. » "'* Bildband hat eine Startauflage von 35ü' ,

plaren, ist in allen Buchhandlungen erha i kostet 19,80 Euro.