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Wochenblatt VG Montabaur

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Sänger für Chorprojekt gesucht fjäft

Zwei Probentage und Abschlusskonzert - Anmeldungen bei der Kreismusikschule. Zu einem Chorprojekt lädt das Team der Kreismusikschule Westerwald alle Neugierigen, aktive Chor­sänger und ehemalige Gesangsschüler ein. Dieses Projekt wird von Christa Berger, Lehrerin für Chor- und Sologesang, gelei­tet und von Johannes Rudoff (Klavier) musikalisch unterstützt.

Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Sund, Posedu und andere. Im Anschluss an die beiden Probensamstage am 13. September von 14 bis 19 Uhr und 20. September ab 14 Uhr ist ein Konzertabend in Montabaur geplant. Veranstaltungsort ist die Aula der Anne-Frank-Realschule in Montabaur. Um passende Wer­ke auswählen zu können, ist eine telefonische Anmeldung und Angabe der Stimmlage bis zum 25. August unter Telefon 02602/ 124-224 erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Rinderherpes:

Fast 90 Prozent der Westerwälder Betriebe sind inzwischen frei

Während die Blauzun­genkrankheit immer noch Schlagzeilen macht, führt eine andere wichtige Tier­seuche im Bewusstsein der Öffentlichkeit eher ein Schattendasein: Die BHV1 (Bovines Herpes Virus 1 )-lnfektion des Rindes, kurz Rinderherpes genannt. Das Herpesvirus kann bei Rindern zu Erkrankungen der Atemwege oder der Ge­schlechtsorgane führen, auch Verkalbungen und Totgeburten kommen vor. Eine Besonder­heit liegt darin, dass erkrankte Tiere lebenslang Virusträger bleiben, ohne dass es zu erneuten Krankheitserscheinungen kommen muss. Die Seuche ist seit langem bekannt und wird seit Dezember 2001 in Deutschland flächendek- kend bekämpft. Rinderhalter müssen ihre Tiere jährlich untersuchen lassen, nur Rinder aus BHV1-freien Betrieben dürfen uneingeschränkt auf Auktionen oder in andere Betriebe gebracht werden. In infizierten Beständen werden die Virusträger je nach Verbreitungsgrad der Seu­che entweder regelmäßig geimpft oder ausge­merzt. Waren im Jahr 2002 im Westerwaldkreis nur 30 Prozent der Rinderbestände frei, so mel­det der Kreis inzwischen ein Rekordergebnis: 86,9 Prozent der Betriebe besitzen den Status BHVI-frei. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 80 Prozent, in Rheinland-Pfalz betrug die Quote zum Jahresende 2007 ganze 66 Prozent.

Die Spitzenposition des Westerwaldkreises hat einen sehr einfachen Grund, erläutert Veterinär­dezernent Dr. Helmut Stadtfeld. Der Kreis hat bereits im Jahr 2002, ganz zu Beginn der bundes­weiten Sanierungsbestrebungen, ein System eta­bliert, mit dem die Rinderhalter an die Einhaltung ihrer Untersuchungspflichten erinnert und - sofern es sich um Bestände mit Reagenten han­delt - zur Durchführung von Erst- oder Wieder­holungsimpfungen aufgefordert werden. Die Ver­waltungsangestellte Irene Kirsch prüft akribisch die vom Landesuntersuchungsamt eingehenden Befunde über die Untersuchung von Blut- oder Milchproben, ermittelt anhand des Bestandsver­zeichnisses, ob alle Rinder untersucht wurden, wertet die von den Tierärzten übersandten Impf­listen aus und bereitet, wenn irgend etwas fehlt oder wiederum Impfungen oder Untersuchun­gen' anstehen, ein individuelles Informations­schreiben an den jeweiligen Rinderhalter vor. Die­ser freiwillige Service ist nach Aussage von Dr. Stadtfeld sehr arbeitsaufwändig, bietet aber

erhebliche Vorteile für die Tierhalter und für die Kreisverwaltung selbst. Im Sinne eines effektiven Seuchenmanagements - so der Kreisveterinär - sei es sinnvoller, die Landwirte rechtzeitig zu infor­mieren als nachlässigen Kandidaten ständig hin­terherzulaufen. Das Versäumen von Fristen führe unweigerlich zum Verlust des Status BHVI-frei und gefährde den Sanierungserfolg.

Das Rinderherpesvirus ist für den Menschen ungefährlich, auch sind akute Krankheitser­scheinungen bei den infizierten Rindern eher selten. Die Bedeutung des Erregers liegt in sei­ner Fähigkeit, eine Art Lauerstellung einzuneh­men und unter bestimmten Stresssituationen aktiv zu werden, wie man es auch beim ver­wandten Lippen-Herpes des Menschen kennt. Das bundesweite Sanierungsprogramm wurde auf Wunsch der Landwirtschaft aufgelegt, da Rinder aus BHV1 -Regionen zunehmend inter­nationalen Handelsrestriktionen unterliegen

Ist der Sonntag noch zu retten?

Forum für Wirtschaftsethik diskutiert über die Sonntagsruhe Ruhe bewahren - was früher an Sonntagen selbstverständlich schien, wird heute immer öfter durch verkaufsoffene Sonntage, Ausnah­meregelungen für LKW-Fahrten und lange Maschinenlaufzeiten ersetzt. Statt einer bewuss­ten Unterbrechung des Alltags wird der Sonn­tag wie ein „Werktag" genutzt - zunehmend bestimmt von wirtschaftlichem Handeln. Doch welche Bedeutung hat die Sonntagsruhe und welche Gründe sprechen dafür, sie zu erhalten? Diesen Fragen geht am Mittwoch, den 20. August, das vierte Westerwälder Forum für Wirt­schaftsethik im Rittersaal des Schlosses Monta­baur nach. Der Theologe und Sozialwissen­schaftler DDr. Heribert Zingel wird dort um 19.00 Uhr zum Thema „Sonntag - Die letzte Hürde der Ökonomie?" sprechen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gele­genheit zur Diskussion, zum Gespräch und Erfahrungsaustausch. Das Westerwälder Forum für Wirtschaftsethik setzt sich zusammen aus der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Westerwald-Rhein-Lahn, der Wirtschaftsförde­rungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH, dem Pfarramt für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Bad Marienberg. Ziel des Forums ist es, das Thema „Ethik in der Wirt­schaft" in die Öffentlichkeit zu tragen. Anmel­dung (bis zum 11. August) und weitere Infor­mation bei der Wirtschaftsförderungsgesell­schaft Westerwaldkreis mbH, unter Telefon (02602) 124-308 und per E-Mail Michael.Jodlauk@westerwaldkreis.de

Energieeffizienzberatuno in Unternehmen wird Jy

Die steigenden Energiepreise mlh den Privathaushalten auch Je r ? immer mehr zu schaffen. Daher wird, nehmen nach Möglichkeiten der K zierung beim Energieverbrauch q es i fig ist dabei eine Beratung durch einen' nen Experten besonders nützlich [wu, das Bundesministerium für WirtschaS nologie zusammen mit der KreditaJ Wiederaufbau (KfW) einen Sonderfol gieeffizienz in KMU zur Erschließung m gieeffizienzpotenzialen in kleinen und Unternehmen (KMU) und für Freiber, gelegt. Darauf macht der Energiebei. der Kreisverwaltung in Montabaur,® ner, aufmerksam. Das Förderprogramu der Überwindung bestehender Informitii fizite über betriebliche Energieeinsparm« keiten und soll einen Anreiz zur Umsetz Investitionen zur Verbesserung der Eni zienz geben. Bestandteile des Sonderfoi die beiden Komponenten "Energieeffi ratungen" und "Investitionskreditefür einsparmaßnahmen". Im Rahmen da gieeffizienzberatungen" werden Zuscl qualifizierte und unabhängige Energieeij beratungen in Unternehmen der gewer Wirtschaft und für Freiberufler gewählt die Beratung sollen Schwachstellen bei zienten Energieverwendung aufgezei Vorschläge oder konkrete Maßnahmen] Energie und Kosten sparende Verbessei gemacht werden.

Förderung von Initial- und Detailberatunjl Unternehmen erhalten für die ein- bisz» ge Initialberatung einen Zuschuss in Höhe zu 80 % des vereinbarten Tageshonoraisfi mal 640 Euro pro Beratungstag bei einen malen Bemessungsgrenze von 1.600 & Unternehmen erhalten für die DetailW einen Zuschuss in Höhe von bis zu 60%ta mal förderfähigen Tageshonorars (mawffli Euro pro Tag), bei einer maximalen Beines grundlage von 8.000 Euro. Das maximal fähige Tageshonorar bei Initial- und Df tung beträgt 800 Euro. Initial- und Detail können unabhängig voneinander Im den. Die Beratungsleistungen im Ran«! Energieeffizienzberatung können nur von zugelassenen Fachleuten durchgeführt die in einer Liste in der KfW-Beraterbors tragen sind. Diese kann im Internet J »!

Adresse: www.kfw-beraterboerse.de «L

werden. Die erste Anlaufstelle für Un ist ein Regionalpartner in der näheren umj Hierbei handelt es sich um die I Geschäftsstellen der Industrie- un mem bzw. der Handwerkskammern, mationen zu diesem Förderprogramm s Hausseite der Kreditanstalt für www.kfw-foerderbank.de zu f |nc : en . al

auch Hinweise zur Regionalpartner- u c <

sind hier Antrag und Formulare zur ü

beratung zu finden. AnsprechpartneW

Anregungen rund um das Glasnervom Umweltreferat der Kreis Westerwaldkreises. Er ist unter i 02602/124-370 oder F

Olaf.Glasner@westerwaldkreis.de