Einzelbild herunterladen

Wochenblatt VG Montabaur

m

Kreis hat 18 neue Tagesmütter

Ausbildung erfolgreich beendet - Neuer Grundkurs Ende 2008

Nach einer sechsmonatigen intensiven Ausbil­dung und 80 voll gepackten Unterrichtseinhei­ten können jetzt 18 Westerwälderinnen als zer­tifizierte Tagespflegemütter arbeiten. Sie sind von nun an beim Kreisjugendamt Montabaur in der Tagespflegebörse registriert und werden bei Bedarf vermittelt.

Auf dem Ausbildungsplan standen vielfältige pädagogische Themen, Kinderernährung sowie „Erste Hilfe am Kind", die von Heiner Gooßens (DRK Westerwald) unterrichtet wurde. Die päd­agogische Leitung hatte Heilpädagogin Katja Seck (Kreis VHS), Schulungsort war die Berufs­bildende Schule (BBS) Montabaur.

Die Kindertagespflege ist neben der Betreuung in Kindertagesstätten die zweite wichtige Säu­le der Kindertagesbetreuung im Westerwald­kreis. Es ist daher ein besonderes Anliegen des

Westerwaldkreises, die Qualität der Kinderta gespflege weiter zu entwickeln.

Zu diesem Zweck führt die KreisvoIkshochschu le Westerwald e. V. im Auftrag des Kreisjugenc amtes die Ausbildung von Tagesmüttemdurc Ein neuer Grundkurs für angehende Tagesmi ter startet Ende des jahres oder Anfang 2009. B» Aufbaukurs für Grundkursabsolventinnen starte! Ende August, der jedoch schon belegt ist. Die Koordinatorin der Tagespflegebörse, Chii stiane Hübinger, ist für alle Erwachsenen, 4 ein Kind in Tagespflege aufnehmen möchten sowie für Eltern mit einem Betreuungswunsc von montags bis donnerstags von 7.30 Uhrijs 16.30 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 13U unter Telefon 02602/124252 oder per E-M

chrlstiane.huebinger@westerwaldkreis.de

erreichbar.

Mit den 18 neuen Absolventinnen verfügt der Westerwaldkreis jetzt über 200 gut i bildete Tagesmütter.

Gründerpreis lockt wieder

Zum zehnten Mal veranstaltet die Investitions­und Strukturbank gemeinsam mit dem SWR und den Volks- und Raiffeisenbanken des Lan­des einen Gründerwettbewerb. Insgesamt wer­den Preise im Wert von insgesamt 30.000 Euro vergeben. Darauf macht die Wirtschaftsförde­rungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) aufmerksam. Bis zum 15. September können Gründer(innen), Jungunternehmer, die in 2007 bereits ein Unternehmen gegründet haben oder es noch bis Ende 2008 planen, aber auch Personen, die zum Beispiel im Rahmen einer Unternehmensnachfolge ihre Unternehmertä­tigkeit beginnen, ihr Gründungskonzept bei der Jury einreichen.

Die besten Gründungskonzepte werden in einer öffentlichwirksamen Veranstaltung in Mainz ausgezeichnet. Bewerbungsunterlagen können bei der WFG unter Telefon 02602/124-308 oder per E-Mail Michael.jodlauk@westerwaldkreis.de angefordert werden.

Sprachförderung in Kindertagesstätten:

Land will Mittel nicht aufstocken

Großes Interesse an Fördermaßnahmen - 260.000 Euro fehlen

Das Land wird das Budget für Sprachförderung in Kindertagesstätten des Westerwaldkreises nicht erhöhen. Das geht aus einem Schreiben des Mainzer Bildungsministeriums hervor. „Das ist sehr bedauerlich", meint Landrat Peter Paul Weinert, denn der Bedarf an Sprachfördermaß- nahmen in Kindertagesstätten des Kreises sei überwältigend: Die beantragten Mittel von 90 Betreuungseinrichtungen im Westerwaldkreis haben das vom Mainzer Ministerium für Bil­dung, Wissenschaft, Jugend und Kultur festge­setzte Budget um rund 260.000 Euro weit über­schritten. Kindergartenträger des Kreises hatten Förderanträge in Höhe von insgesamt rund 595.000 Euro gestellt. Dem steht ein vom Land bewilligtes Budget von rund 347.000 Euro gegenüber.

Damit nicht zu viele Kindergärten auf diese wichtige frühkindliche Bildungsmaßnahme, die ein wichtiger Schlüssel für den späteren Schul­erfolg gerade benachteiligter Kinder ist, verzich­ten müssen, hatte der Landrat sich an das Mini­sterium mit der dringenden Bitte gewandt, die Mittel für den Westerwaldkreis aufzustocken. „Selbst im Falle der ausschließlichen Förderung von Kindern im letzten Kindergartenjahr und einer damit verbundenen Streichung aller Sprachförderanträge für vier- bis fünfjährige Kinder wird das Budget der Sprachförderung noch um über 72.000 Euro überschritten", schreibt der Landrat.

Die enttäuschende Antwort aus dem Ministeri­um: „Eine Erhöhung des für die Kindertagestät­ten im Westerwaldkreis vorgesehenen Budgets können wir nicht ermöglichen." In dem Ant­wortschreiben wird darauf hingewiesen, dass in den vergangenen beiden Jahren Angleichungen bei Budgetüberschreitungen möglich waren, dass dies aber in diesem Jahr nicht der Fall ist. Es liege in der Verantwortung des Jugendam­tes, die Prioritäten hinsichtlich der Anträge zu setzen und die Verteilung der Mittel vorzuneh­men. Damit hat das Kreisjugendamt in Monta­baur die undankbare Aufgabe einen Kriterien­

katalog aufzustellen und die beantragten För­dermittel zusammen zu streichen. Das Ergeb­nis: Fünf Kindertagesstätten fallen komplett aus der Förderung, die übrigen erhalten nur Geld für Sprachförderung im letzten Kindergarten­jahr und das auch nur in reduzierten Beträgen.

Evangelisches Gymnasium Bad Marienberg:

Finanzierung

des dritten Zuges steht

Kreis und Schulträger Unterzeichneten Ver­einbarung über Kostenbeteiligung Der Westerwaldkreis wird sich an den Kosten für den dritten Zug am Evangelischen Gymna­sium Bad Marienberg beteiligen. Landrat Peter Paul Weinert und Eckhard Brandt, Geschäftsfüh­rer der Evangelisches Gymnasium Bad Marien­berg gGmbH Unterzeichneten jetzt eine ent­sprechende Vereinbarung. Danach beteiligt sich der Westerwaldkreis an den notwendigen Sach­kosten der Schule. Dazu gehören unter ande­

rem auch die Personalkosten für Hausmew Schulsekretärin sowie das Personal der Mel« Die Schule wird in ihrem dritten Zug vorm Schüler aus der VG Bad Marienberg, Orts« meinde Höhn und dem nördlichen Teil der« Rennerod - einschließlich der Stadt Rennertj - aufnehmen. I

Durch die Gründung des Evangelischen Gn nasiums in Bad Marienberg im Jahre 2005 wj de die gymnasiale Versorgung im nörcM Kreisteil ausgebaut und verbessert. Die ScN und das neu geschaffene Gebäude wurHj ursprünglich als zweizügige EinricMJ geplant. Es zeigt sich jedoch, dass die EnWj lung der Schülerzahlen in dieser Region H dreizügigen Betrieb erlaubt. Da der dreizug^ Betrieb durch den Schulträger, die E van 9 el M Kirche in Hessen und Nassau, allein nie J finanzieren war, fanden sich der Westen^ kreis, die VG Bad Marienberg und der pM Schulträger zusammen, um die Einrichtung 1 ! dritten Zuges auf den Weg zu bringen.