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Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 27/2008

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Projekt Senioren und Technik:

Keine Angst vor Computer, Handy & Co.

Viele ältere Menschen haben Probleme mit moderner Technik. Zu viele Funktionen und schwie­rige Bedienbarkeit stellen eine Barriere dar. Wer kennt das nicht? Das neue Handy hat zu viele Knöpfe und zu kleine Tasten. Ganz geschweige denn ein viel zu kompliziertes Menü. Der Kon­trast ist für die schwachen Augen nur schwer wahrnehmbar und die Sprachlautstärke viel zu leise, um den Anrufer deutlich zu verstehen. Diese Barrieren treten nicht nur beim normalen Handy auf, sondern auch bei Hausgeräten und vielen anderen technischen Einrichtungen in unserem Leben. Um sich besser mit der neuen Alltagstechnik anzufreunden, bietet die Senio­renleitstelle der Kreisverwaltung in Montabaur mit dem Projekt „Senioren und Technik" ver­schiedene Kurse an. Die Kurse sind kostenlos und unverbindlich. Das Projekt „Senioren & Tech­nik" soll helfen, die Scheu vor dieser Technik zu nehmen und die Teilnehmer befähigen, die Annehmlichkeiten moderner Geräte zu nutzen.

Die Kurse und Termine:

Handy - telefonieren und mehr Einfacher Umgang leicht gemacht, eigenes Handy (aufgeladen) und Bedienungsanleitung mitbringen.

Wallmerod,Verbandsgemeindeverwaltung,

Gerichtsstraße 1,

Donnerstag 10. |uli, 14 bis 16 Uhr Wirges, Verbandsgemeindeverwaltung, Bahn­hofstraße 10,

Montag 15. Juli, 14 bis 16 Uhr Hachenburg,Verbandsgemeindeverwaltung,

Gartenstraße 11,

Montag 21. Juli, 14 bis 16 Uhr Kfz - Technik rund um das eigene Fahrzeug Wie funktioniert die Technik und welche gesetz­lichen Bestimmungen sind zu beachten? Prakti­sche Demonstrationen am eigenen Fahrzeug.

Bad Marienberg, Verbandsgemeindeverwaltung,

Kirburger Straße 4,

Dienstag, 1. Juli, 16 bis 18 Uhr.

Selters, Verbandsgemeindeverwaltung,

Am Saynbach 5- 7,

Dienstag, 15. Juli,! 6 bis 18 Uhr.

Ransbach-Baumbach, Verbandsgemeindeverwal­tung, Rathausstraße 50,

Dienstag 26. August, 16 bis 18 Uhr.

Digitalkamera -Aufbauendes Seminar- Grundlagen, Produktauswahl, Fotografieren und Bildbearbeitung.

Bad Marienberg, Verbandsgemeindeverwaltung, Kirburger Straße 4,

Jeweils donnerstags, 10., 17., 24. Juli jeweils von 14 bis 16 Uhr Online-Banking Praktische Einführung

Westerburg in der Kreissparkasse, Neustraße 12-14, Schulungsraum 1 .OG Donnerstag, 10. Juli, 14 bis 16 Uhr. Computerwissen und Computertechnik -Aufbauendes Seminar- Elektronisches Basiswissen zum Auffrischen und Erweitern

Gemeinsames Erarbeiten von PC-Verständnisfra- gen und praktische Übungen bei PC-Aufrüstung, Fehlersuche/-behebung, Installationsfehlern Hachenburg, Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11,

jeweils donnerstags, 17., 24., und 31. Juli,

14 bis 16 Uhr,

Ahnen- und Familienforschung Für Einsteiger mit und ohne Internet Wirges, Verbandsgemeindeverwaltung, Bahn­hofstraße 10

jeweils donnerstags, 17. und 24. Juli,

14:30 bis 16 Uhr,

Weitere Informationen und Anmeldungen, die zu allen Veranstaltungen notwendig sind, unter seniorenleitstelle@westerwaldkreis.de oder 02602 / 124-386 oder -473

Verkehrssicherheitstag für Senioren:

Fahrverhalten

auf der A3 aufgefrischt

Seh- und Reaktionsvermögen im Verkehrssicherheitsmobil getestet „Meine Reaktionszeit war ja gar nicht so schlecht!" So kommentierte eine Seniorin das Ergebnis ihres Reaktionstests beim Verkehrssi­cherheitstag für Senioren in Montabaur. Die Seniorenleitstelle der Kreisverwaltung hatte gemeinsam mit der Verkehrswacht Montabaur alle Westerwälder Senioren zu dieser Aktion ein­geladen, um ältere Verkehrsteilnehmer mit den gestiegenen Anforderungen im Straßenverkehr vertraut zu machen. Denn Autofahren bedeu­tet mobil zu sein. Das ist besonders für ältere Menschen sehr wichtig. Nur wer mobil ist, kann auch im Alter soziale Kontakte selbst über grö­ßere Entfernungen hinweg pflegen. Wer dabei einsieht, dass die körperliche Leistungsfähigkeit im Alter nachlässt und sein Fahrverhalten ent­sprechend einstellt, fährt auch noch sicher.

Jeder zweite ältere Autofahrer weiß zwar um die altersspezifischen Unfallursachen wie geringe­res Sehvermögen, Konzentrationsschwächen, nachlassende Reaktionsvermögen, meint aber, davon nicht betroffen zu sein. Etwa 30 ältere Menschen nahmen das Angebot der Senioren­leitstelle wahr, testeten im Verkehrssicherheits­mobil Seh-, Hör - und Reaktionsvermögen, oder unternahmen „unter den Fittichen" von Werner Maxseiner, pensionierter Leiter der Autobahnpolizei Montabaur, eine Fahrt über die A3, um ihr eigenes Fahrverhalten auf diesem äußerst anspruchsvollen Autobahnabschnitt aufzufrischen. Die Seh- und Hörtests waren fast durchweg positiv, nur bei einigen wenigen wur­de eine weitergehende Untersuchung bei einem Augen- oder Ohrenarzt empfohlen. Fahrlehrer Günther Klos, der ehrenamtlich für die Verkehrswacht aktiv ist, machte die Teilneh­mer mit den aktuellen Verkehrsregeln vertraut. Über die mögliche Gefährdung der Fahrtüch­tigkeit durch die Einnahme von Medikamenten informierte Apotheker Gerd Haunschild.

Schon über 5 Millionen Flaschenkorken gesammelt

Korksammlung dient Umweltschutz und hat soziale Aspekte "Plopp, ex und hopp. Bitte nicht mit uns!" Unter diesem Motto startete der WAB bereits 1995 die Sammlung von Flaschenkorken, um diese einer Wiederverwertung zuzuführen. Hauptsächlich Schulen und Kindergärten sammeln seitdem fleißig Korken, aber auch aus Gastronomiebe­trieben und Privathaushalten werden Korken beim WAB abgegeben.

Bereits mehr als 130 Kubikmeter Flaschenkor­ken konnten so schon in die Verwertung gehen, eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass ein Kubikmeter aus fast 40.000 Korken besteht. Korken werden aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die hauptsächlich im westlichen Mittelmeerraum z.B. Portugal und Spanien wächst. Die Rinde wird ohne Schaden für die Bäume abgeschält und verarbeitet. Die erste „Ernte" kann allerdings erst erfolgen, wenn der Baum mindestens 25 Jahre alt ist. In ca. zehn Jahren kann dann die nächste Ernte statt­finden. Um zu verhindern, dass die Korkei­chen vorschnell abgeerntet werden, ist es wichtig, gebrauchte Korken einzusammeln und zu verwerten, damit zumindest ein Teil des Korkbedarfs nicht aus neuer Rinde gedeckt werden muß.

Die gesammelten Korken aus dem Westerwald­kreis werden geschreddert und als Dämmateri- al unter dem Markennamen „RecyKork" bei Baumaßnahmen eingesetzt.

Mit der Korksammlung wird also ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet, aber damit nicht genug: Es gibt auch einen wichtigen sozialen Aspekt bei der Aktion, denn durch die Verwertung der eingesammelten Korken konn­ten im Epilepsiezentrum in Kehl bereits mehre­re Vollzeitarbeitsplätze geschaffen werden. Ein Erfolg, der sicherlich anspornt zum weiteren Sammeln von Korken.

Folgende Materialien werden bei der Kork­sammlung angenommen:

Flaschenkorken aus Kork, Haushalts-Korkstop- fen, Kork-Untersetzer und unbehandelte Ver­schnittabfälle von Korkplatten, Korktapeten und Pinwandkork.

Nicht zur Sammlung gehören: Kronenkorken und sonstige Flaschenverschlüsse aus Metall und Kunststoff, lackierte oder leimbehaftete Korktapeten oder -platten, Linoleum sowie Schuhe mit Korksohlen.

Achtung! In letzter Zeit sind immer häufiger täuschend echt aussehende Kunststoffkorken auf Weinflaschen zu finden, auch diese gehö­ren nicht in unsere Korksammlung.

Die Korken können kostenlos am Umweltmo­bil, beim WAB in Moschheim oder auf den Hausmülldeponien Meudt und Rennerod abge­geben werden. Größere Mengen aus Schulen und Kindergärten, sowie aus Gastronomiebe­trieben holt der WAB kostenlos ab.

Bei weiteren Fragen hilft das Abfallberatungs­team in Moschheim gerne weiter,

Tel: 02602/6806-55.

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Verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald

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