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Wochenblatt VG Montabaur

26

Nr. 27/2008

Nentershausen

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Dienstags von.17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

im Bürgerhaus, Eppenroder Straße 18 (Eingang Waldstraße)

Tel • 06485/223

Fax:.06485/183305

E-Mail. ognentershausen@freenet.de

Freiwillige Feuerwehr Nentershausen

Die nächste Übung findet am Freitag, 04.07.2008, um 19.00 Uhr statt.

Freiherr-vom-Stein-Schule Nentershausen

Regionale Schule

Zum ersten Mal wurden an der Freiherr-vom-Stein-Schule Nentershau­sen 4 Klassen entlassen.

Zum ersten Mal ver­ließen Schülerinnen und Schüler mit dem Se- kundarabschluss I (Mitt­lere Reife) die Regiona­le Schule. Zum ersten Mal musste die Ab­schlussfeier in der Frei- herr-vom-Stein-Halle stattfinden, da die Aula einfach zu klein war. Zum ersten Mal unter­malte die Schülerband den Wortgottesdienst, hervorragend gestaltet durch die kurzfristig eingesprungene Pastoralreferentin Waltraud Malm, und die anschließende Feier. Schulleiter Helmut Mose wandte sich beson­ders an die Entlassschülerinnen- und Schüler aus den Realschulklassen und machte sie augenzwinkernd auf ihre große Verantwortung für die Ent­wicklung der Regionalen Schule und später auch der Realschule plus auf­merksam.

So wie sie sich in Zukunft im Beruf oder auf weiterführenden Schulen bewähren, werden die Rückmeldungen ein wichtiges Indiz dafür sein, wie die Schule in der Vergangenheit gearbeitet hat.

Herr Mose zeigte sich absolut zuversichtlich, dass die jetzt entlassenen Realschülerinnen und -Schüler gut vorbereitet ihren Weg machen wer­den. Dass die Schülerinnen und Schüler mit dem Hauptschulabschluss und dem Erwerb der Berufsreife der Schule mindestens genauso am Her­zen liegen, wurde ausdrücklich betont.

Praktika, Praxistag, Jobbörse und intensive Betreuung sollen auch wei­terhin den Übergang von Schule zu Beruf oder zur weiterführenden Schu­le ebnen. So konnten 32 Hauptschülerinnen- und Schüler und 32 Real­schülerinnen- und Schüler freudestrahlend ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen und das Ende ihrer Schulzeit an der Freiherr-vom-Stein- Schule feiern. Buchgeschenke für das jeweils beste Zeugnis der Klasse erhielten: Markus Wörsdörfer Kl. 9a, Janine Thiele Kl. 9b, Eugen Tepfer Kl.10 R1 und Melanie Diener Kl. 10 R2.

Sarah Speier und Esther Wolf erhielten jeweils eine Urkunde und einen Buchgutschein im Namen der Ministerin Doris Ahnen.

Die Schüler mussten 21 Multiple-Choice-Aufgaben lösen, die Anforde­rungen in den Bereichen logisches Denkvermögen, räumliche Vorstel­lungskraft und Arithmetik stellten.

Nun konnten die Kinder stolz ihre Urkunden und Preise aus den Händen von Schulleiter Dieter Wiechert und der Projektleiterin Eva-Maria Kremer entgegen nehmen. Drei Viertklässler belegten auf Bundesebene hervor­ragende Plätze. Moritz Wagner (4c) und Elias Müller (4a) erreichten einen zweiten und Patrick Bendel (4c) einen dritten Platz. Zusätzlich erhielt Patrick den Sonderpreis, das „Känguru T-Shirt“, für den größten Kängu­rusprung, die größte Anzahl hintereinander richtig gelöster Aufgaben Erfreulicherweise haben schon jetzt einige Schüler als Berufswunsch „Mathematiker“ angegeben.

Auch die Drittklässler erreichten gute Punktzahlen und wollen im näch­sten Jahr wieder an diesem Wettbewerb teilnehmen. Schulintern lagen Hannah Noll (3a), Leonard Petri (3c) und Leonard Bertram (3a) auf den ersten drei Plätzen.

Niedererbach

Sprechstunden des Ortsbürgermeisters

montags.von 18.00 bis 20.00 Uhr

donnerstags.von 18.00 bis 20.00 Uhr

Gemeindeverwaltung.Tel.: 06485/224

Ortsbürgermeister.Tel.: 06485/1541

Goldhochzeit Kaiser

Am 05.07.2008 feiern Luzia und Herbert Kaiser das Fest der Goldenen Hochzeit.

Herbert wurde am 30.05.1931 als drittes von vier Kindern in Niedererbach geboren und Luzia erblickte am 31.05.1938 als erstes von zwei Kindern ebenfalls in Niedererbach das Licht der Welt.

Gekannt haben sie sich natürlich von Kindesbeinen an,gefunkt hat es aber im Herbst 1956 beim „Quetschekerne“ im Hause Kaiser.

Geheiratet wurde am 03.07.1958 in der Pfarrkirche von Niedererbach. Herbert erlernte ab 1950 in Nentershausen den Beruf des Schmiedes, arbeitete bis 1955 in diesem Beruf und wechselte anschließend zur Deut­schen Bundesbahn,bei der er als Lokführer bis zu seiner Pensionierung 1996 blieb. Seine Hobbys waren schon immer der Garten und seine Schmiedearbeiten, mit denen er auch vielen Niedererbachern schon oft geholfen hat..Noch heute vergeht kein Tag,an dem er nicht an Garten oder Schmiede Hand anlegt.

Luzia arbeitete nach der Schule in einer Keramikfrabrik in Baumbach, in der sie bis zur ihrer Hochzeit blieb.Mit den Geburten der beiden Kinder kamen neue Aufgaben auf sie zu und so widmete sie sich der Familie. Sie ist heute noch aktives Mitglied im Trimm-Treff und in der Frauenge­meinschaft und unterstützt ihren Mann bei der Gartenarbeit.

Beide erfreuen sich guter Gesundheit und sie sind an dem Geschehen in Niedererbach noch rege interessiert.

Der Dankgottesdienst ist an Samstag ,05.07.2008 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche in Niedererbach, anschließend wird im Müllerland in Görges- hausen gefeiert.

Gemeinsam mit den beiden Kindern, deren Partnerin/Partner und den drei Enkelkindern gratulieren die Ortsgemeinde, alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu diesem Ehrentag.

B. Ortseifen, Ortsbürgermeister

Nentershausener Grundschüler im Mathematikwettbewerb erfolgreich

Im Jahr der Mathematik nahmen 29 Schüler der Pfarrer-Toni-Sode-Grund- schule erstmalig am bundesweiten Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. In Deutschland beteiligten sich an dem Wettbewerb, der auch in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern durchgeführt wird, mehr als 8000 Schulen und über 765 000 Schüler der Jahrgangsstufen 3-13.

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Goldenene Hochzeit Rita und Rudolf Jokisch

Am 06. Juli 2008 feiern die Eheleute Rita und Rudolf Jokisch das Fest der Goldenen Hochzeit.

Rudi wurde am 10.05.1939 als neuntes von zehn Kindern in Neuwalde (Kreis Neisse) in Schlesien geboren.

Nach Ende des Krieges wurde die Familie aus ihrer Heimat vertrieben und auf eine ungewisse Reise in den Westen geschickt.

In Dahlinghausen bei Osnabrück fand sie auf einem Bauernhof in drei engen Räumen eine notdürftige Unterkunft.

Im Jahre 1950 siedelte sie dann in den Westerwald nach Niedererbach um. Im Saalbau Theis wurde die Familie zunächst einquartiert. Geschlafen wurde auf dem Fußboden der der Bühne des Saales auf Matratzen, während der Gesangverein, getrennt durch einen Vorhang seine wöchent­liche Gesangstunde abhielt.

Rudi erlernte ab 1953 in Limburg den Beruf des Maurers. Später wech­selte er als Betriebsmaurer zur Deutschen Bundesbahn in das Ausbes­serungswerk in Limburg, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand blieb. Rudi war ein begeisterter und talentierter Fußballspieler.Schon als 17- jahr-ger spielte er mit einer Sondergenehmigung in der 1. Mannschaft des b.v. Ntedererbach in A-Liga des damaligen Unterwesterwaldkreises und

des Lahn-Taunuskreises

war und ist Rudi auch heute noch bekannt.

Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Sport entdeckte Rudi sein' a s Musiker bei der neugegründeten Hornbläsergruppe Niederei Auch war er viele Jahre aktives Stammtischmitglied.