Einzelbild herunterladen

Wochenblatt VG Montabaur

Ausbildungsbonus kommt

Unternehmen, die einem so genannten Altbe­werber einen zusätzlichen Ausbildungsplatz anbieten, erhalten vom 1. |uli an von der Bun­desagentur für Arbeit einen einmaligen Zu­schuss von bis zu 6.000 Euro. Darauf macht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Wester­waldkreises aufmerksam.

Gefördert werden Unternehmen, die eine(n) Alt- werber(in) ohne Schulabschluss, mit Sonder­schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss zusätzlich ausbilden. Außerdem können Arbeit­geber bei der zusätzlichen Ausbildung von lern- beeinträchtigten oder sozial benachteiligten jun­gen Menschen, die bereits im Vorjahr oder frü­her die allgemeinbildende Schule verlassen ha­ben, den Ausbildungsbonus erhalten. Gleiches gilt auch für die zusätzliche Einstellung von Aus­zubildenden, die ihren Ausbildungsplatz wegen Insolvenz, Stilllegung oder Schließung des Aus­bildungsbetriebes verloren haben. Wichtig ist, dass der Ausbildungsbetrieb vor Beginn der Aus­bildung den Antrag auf Zahlung des Ausbil­dungsbonus bei der Agentur für Arbeit stellt. Die Höhe des Bonus ist abhängig von der für das erste Ausbildungsjahr tariflich vereinbarten oder ortsüblichen Ausbildungsvergütung und betragt 4.000, 5.000 oder 6.000 Euro.

Für behinderte und schwer behinderte junge Men­schen erhöht sich der Zuschuss um 30 Prozent.

Dozentin der Kreisvolkshoch­schule erhält „Zertifikat Erwachsenenbildung"

Als erste Kursleiterin in Rheinland-Pfalz hat Ulri­ke Burkhard die vom Volkshochschulverband entwickelte umfassende Qualifizierung abge­schlossen. Landrat Peter Paul Weinert überreich­te das neue Zertifikat „Erwachsenenpädagogi­sche Qualifizierung Gesundheit" des rheinland- pfälzischen Volkshochschulverbandes (vhs-Ver- band) an die Absolventin.

Die Dozentin gibt bereits seit 1 3 )ahren Gesund­heitskurse an der Kreisvolkshochschule Wester­wald in Rennerod. Neben der fachlichen Qua­lifikation, die die gelernte Gesundheitspädago­gin durch ihre Berufsausbildung mitbringt, ist in Volkshochschulkursen das erwachsenenbild­nerische Potential gefragt.

Der Volkshochschulverband Rheinland-Pfalz bietet hierzu eine erwachsenenbildnerische Qualifizierung an, die er zum Teil in Kooperati­on mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz durchführt. Rahmenbedingungen in der Erwachsenenbildung werden hier ebenso the­matisiert wie Gruppendynamik, Konfliktmana­gement und Evaluation. Schwerpunkt bilden die fachgebundenen Module Didaktik und Methodik, die in jedem Fachbereich ihre spezi­fischen Anforderungen mitbringen. Ulrike Burk­hardt besuchte die Kurse in der Gesundheitsbil­dung und konnte so auch ihre abschließende Projektarbeit gleich konkret in ihren Kursalltag einbauen. In ihrem Volkshochschulkurs Mit „Yoga in Balance" setzte sie die neu erlernten pädagogischen Ansätze um. „Mein größter Pro­fit ist, dass es mir leichter fällt, vor neuen Grup­pen zu reden, dass ich einen roten Faden in mei­ne Kursvorbereitungen integriere und besser mit Konflikten innerhalb der Gruppe umgehen kann", zieht sie Bilanz aus der Fortbildung.

Von links. Tanja Steuber (Kreis-VHS Westerwald, Fachbereichsleiterin für Gesundheit)Stl Rohling (Direktorin des Landesverband der Volkshochschulen) Ulrike Burkhardt (Kreis 1 Abt. Rennerod, Kursleiterin für Yoga), Landrat Peter-Paul Weinert, Joachim Hemme (leij der Kreis-VHS) Katja Gros (Kreis-VHS Abteilungsleitung Rennerod)

Stolz zeigte sich auch Joachim Hemme, Leiter der Kreisvolkshochschule Westerwald, bei der Überreichung des Zertifikats. Er fordert die Fort­

bildungsbereitschaft seiner Kursleiter bereitst Jahren, weil für ihn die Qualität seiner Kid| tenden an erster Stelle steht.

■ Fav

Mittelstandsfreundliche

Kommunen 2008:

Landrat Weinert nahm in Mainz Auszeichnung für den Westerwaldkreis entgegen

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hen­drik Hering hat die Preisträger des Wettbewerbs „Mittelstandsfreundliche Kommunen 2008" aus­gezeichnet. „Ziel des Wettbewerbs ist die Präsen­tation positiver und nachahmenswerter Beispie­le für Maßnahmen der Mittelstandsfreundlichkeit in Kommunen", sagte der Minister bei der Feier­stunde in Mainz bei der Landrat Peter Paul Wei­nert zusammen mit WFG-Geschäftsführer Wilfried Noll die Ehrung entgegen nahm.

In diesem Jahr wurden sechs besonders mittel­standsfreundliche Kommunen, darunter der Westerwaldkreis als einziger Landkreis, von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Bei der diesjäh­rigen Ausschreibung standen insbesondere Aspekte rund um das Thema „Schnelle Geneh­migungsverfahren" sowie das Thema „Innerört­liche Wirtschaftsentwicklung" im Mittelpunkt, zu denen spezielle Sonderpreise vergeben wur­den. Der Informationsaustausch zwischen den Kommunen, aber auch zwischen Kommune und der Wirtschaft, werde angeregt. Die ausgezeich­neten Kommunen könnten diese Auszeichnung als Standortwerbung „par excellence" nutzen.

Klar, dass Landrat Peter Paul Weinert sich sehr stolz auf die Auszeichnung zeigte, ist sie doch Belohnung für langjährige intensive Bemühun­gen, ein gutes Wirtschaftsklima im Westerwald­

kreis zu schaffen und mit allen Akteuren,o Kreishandwerkerschaft, Banken oder Unteml men, kooperativ zusammenzuarbeiten. Den dankte der Landrat auch allen Beteiligten, zu diesem schönen Erfolg beigetragen hat; Hier die Begründung der Jury zur Vergabe Preises an den Westerwaldkreis:

„Der Westerwaldkreis überzeugte die Juiydui seine proaktive und ideenreiche Wirtschaft)! derung. Als ein Beispiel hierfür wurden Unternehmensseite die Aktivitäten im M der Ausschreibungsplattform der Fraportj genannt. Die Wirtschaftsförderung des M waldkreises hat die Unternehmen auf dieE stenz dieser Plattform durch gezielte Infonm onsveranstaltungen aufmerksam gemachtJ schenzeitlich sind einige Unternehmen ausdi Westerwaldkreis dort aufgenommen, ersteh träge wurden an die heimischen Untemef* vergeben. Zum zweiten griff die WIrtschaftsS derung des Landkreises ein wichtiges Start thema auf und initiierte die Breitband-lnÖ „Der Westerwald will's schnell", die mittler le zu einer flachendeckenden breitbandige^J temet-Versorgung geführt hat.

Darüber hinaus würdigte die Jury das hohe an Unterstützung, das der WesterwaldWi der heimischen Unternehmerschaft er

hat. Der Westerwaldkreis erhielt dabei J von den vorschlagenden Unternehmen M in der Kontrollbefragung sehr gute No i der Bewertung der zentralen Hand ung

* - -ii:-ULait

I