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Wochenblatt VG Montabaur

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Drinnen und Draußen erstellt werden. „Voll auf Draht lasst Kleinplastiken aus Draht und anderen Materialien entstehen. Hinter dem Titel „Trau dien, deine Welt zu malen“ verbirgt sich ein Kursangebot, bei dem innere Krat- te entwickelt werden können. Spiritueller geht es in dem Workshop „Mas­ken, Schilde- Talismane” zu, dort können die Teilnehmerinnen personli- che Symbole von Kraft und Macht herausfinden und gestalten.

In „Zeit für mich“ hingegen geht es um den reinen Genuss, da stehen das Entspannen - Auftanken - Aus dem Vollen schöpfen im Vordergrund. Wer schon immer mal die Schriftstellerin in sich wach küssen wollt, ist in dem Workshop „Worte wie Sterne in der Nacht“ genau richtig. Die Schokola­denseiten, Ecken und Kanten der Frauen werden bei einem Fotoworks­hop ins rechte Licht gerückt, bevor sich die Türen des Ateliers Kunst und Therapie dann zum Abschluss für alle Menschen öffnen, die Lust zürn Fei­ern haben und voller Neugierde die Ausstellung und Darstellung der Frau- enkunstwochenwerke erleben möchten. Bereits das Vorbereitungstreffen hatte etwas von einem Fest. Voller Vorfreude und ideenreich gelang es den Seminarleiterinnen wieder ein phantasiereiches Programm für Frau­en zu kreieren, die Lust auf eine schöpferische Pause haben. Der der gedruckte Programmflyer, der zweiten Westerwälder Frauenkunstwoche, kann im Atelier Kunst und Therapie unter 02602-1342171 oder www.ate- lierkunstundtherapie.de, sowie der Kreisverwaltung der Westerwald Krei­ses unter 02602-124606 angefordert werden.

Die Lebenskunst der Künstlerin Niki de Saint Phalle kennen gelernt

Das Leben meistern ist nicht immer ganz einfach, gerade wenn die vie­len Aufgaben und Rollen des Alltags eine Frau zu überfordern drohen. Wie es dennoch gelingen kann, ein

erfülltes und kreatives Leben zu Leben, erfuhren zehn Frauen, bei dem Skulpturenbau Workshop „Die Geburt der NANAS“ im Atelier Kunst und Therapie, Montabaur. Es hat mich viel Mut gekostet mich anzumelden, denn eigentlich bin ich völlig unkreativ, so eine Teilnehmerin. Auf die Fra­ge hin, ob sie denn auch als Kind nicht kreativ gewesen sei, sprudelte es plötzlich aus ihr heraus: „Doch, als Kind hatte ich viel Freude und eine blühende Phantasie“. Aber dann, in der Schule, sei ihr der Spaß vergan­gen. Der Satz ihrer damaligen

Kunstlehrerin: -du bist halt nicht begabt-, wirkte also noch heute. Künst­lerin Niki De Saint Phalle, selbst eine Autodidaktin, könnte uns sicherlich viele solcher und ähnlicher schmerzhafter Geschichten aus ihrem eige­nen Leben berichten, wenn sie noch leben würde, so Heike Schönborn- Jösch, Leiterin des Atelier Kunst und Therapie. „Von ihr können wir viele kluge, kreative und lebensnahe Strategien erlernen um mit den Steinen, die auf unserm Weg liegen, etwas Sinnvolles und Schönes zu bauen“. Im Atelier findet diese Spurensuche auf vielfältige Weise statt. Gemeinsam mit der Seminarleiterin Afra Drüner schuf Heike Schönborn-Jösch, ein Wochenende lang, einen Erlebnisraum, der es den Teilnehmerinnen ermöglichte, neue stärkende Erfahrungen im Kreis der Frauen zu sam­meln. Eingebettet in Bewegungsübungen, Imaginationen und Gespräche über das Leben von „Niki“, schufen die Frauen aus vielen verschiedenen Materialien eigene Skulpturen. Manche strahlten große Ruhe, andere Hei­terkeit und Übermut aus. So hat jede Teilnehmerin eine eigene NANA geboren, deren Anblick sie immer wieder mit Stärke und Zuversicht erfreut und sie an die gelungene Lebenskunst erinnert. Die Workshop Reihe „Niki De Saint Phalle- Die Geburt der Nanas“, findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Westerwaldkreises statt.

Info unter 02602-1342171, www.atelierkunstundtherapie.de

Meisterchöre aus Dachsenhausen und Hübingen demonstrierten eindrucksvoll ihr Können

Abwechslungsreiches Chorkonzert in Bad Ems auf hohem Niveau Der Frauenchor Dachsenhausen hatte letzten Sonntag zu einem „Kon­zert der Meisterchöre“ in den Festsaal der Gaststätte „Alt Ems“ in Bad Ems eingeladen. Die Vorsitzende des Frauenchores, Anneli Schumacher, begrüßte das Publikum und führte gekonnt durch das Programm. Den zahlreich erschienenen Zuhörern wurde ein facettenreiches Konzertpro­gramm geboten. Der Frauenchor Dachsenhausen unter Chorleiter Win­fried Kahl wechselte sich mit dem MGV „Frohsinn“ 1919 Hübingen (Chor­leiter Wolfgang Tüncher) ab und begann mit zwei Frühlings- sowie zwei Liebesliedern. „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ gesellte sich ebenfalls hin­zu. Hierzu erfuhren die Anwesenden zum Beispiel, dass der Liedbear­beiter Wilhelm Heinrichs in Linz am Rhein lebte und das Glockenspiel am historischen Linzer Rathaus arrangierte. Am Ende des ersten Auftritts erklangen zwei Spirituals, wobei „I want to go to heaven“ mit der Solistin Claudia Kahl den Höhepunkt bildete. Für dieses Chorwerk erhielten die Damen beim Meisterchorsingen ihre Höchstpunktzahl mit 23 7 von 25 möglichen Punkten.

Der MGV Hübingen trug danach zwei Werke von Hans Leo Hassler spä­ter geadelt als „Hans Leo Hassler von Roseneck“, vor: Das geistliche Werk „Cantate domino“ und das Madrigal „Ach, Fräulein zart“. Der Chor hatte ebenfalls zwei Spirituals im Gepäck, wobei „Poor man Lazrus“ einiae Zuhörer überraschte, kennt man die Melodie doch eher unter dem Titel „Höre mein Rufen“ von Hans Weiß-Steinberg. Der MGV Hübinoen trat noch einmal auf und berichtete vom Mädchen vom Lande trua vor din herbe doch das Scheiden ist und erzählte von einem Ganq durchs Wie­setal. Mit der „Entschuldigung“ und „In jedem vollen Glase Wein“ leiteten die Männer zum lockeren und weinfröhlichen Liedgut über Zuletzt erklann der Abendfrieden des rheinland-pfälzischen Komponisten Rudolf Desch

Den Abschluss des Konzerts bildete das gemeinsam qesunaenp Klino Lied, lange nach“ von Klaus Ochs. gesungene „Kling

Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen kommen nach Vallendar

Mit einem Beethoven-Programm gastieren Justus Frant 7 « harmonie der Nationen am Freitag, 4. Juli 2008, um 20Uhr- kirche in Schönstatt in Vallendar. Auf dem Programm stehen 6 '' rakteristischsten Kompositionen Ludwig van Beethovens- Di'^ zu Goethes Trauerspiel „Egmont“, das 5. Klavierkonzert und Se

Seit 1995 ist die Philharmonie der Nationen weltweit als Rnt Völkerverständigung, Toleranz und Frieden aktiv. Derqroßp sehe Dirigent und Komponist Leonard Bernstein hatte die Vit? , jungen, internationalen, virtuosen, Grenzen überwindenden(W e I „Let’s make music as friends“. ct,es fl

Justus Frantz und eine Gruppe enthusiastischer Freunde und s- ließen diese Vision zur Wirklichkeit werden. Konzerte u.a. bei nes Paul II., bei den Vereinten Nationen, in der Kuppel des Bertff tags, internationale Tourneen und Festival-Auftritte u. a. in Saizbiiml, die Philharmonie der Nationen zum anerkannten und unverw r juvenil-internationalen Klangkörper reifen.

In den Jahren 1809 und 1810 komponierte Ludwig van Beethoven J Honorar, „aus Liebe zum Dichter“, wie er Bettina von Arnim sch* Musik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“. Die Geschichte des im W greichen Grafen Egmont, der für die Freiheit seines Vaterlandeskä, te behandelt ein für Beethoven typisches Thema-Prüfung, Zweifel zweiflung, dann die - vergeistigte - optimistische Wendung Egmont-Ouvertüre“ triumphiert die Idee der Freiheit über die s Sarabande-Schläge der spanischen Besatzer.

Eine der Lieblingskompositionen des Dirigenten und KlaviersolistenjJ Frantz ist Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert. Wegen seid umphalen Tonfalls wird es oft als „Kaiserkonzert“ bezeichne stand es, als Napoleon wieder einmal Wien belagert und be^giM Beethoven drückt in dieser auf dem Gipfel seines schöpferischer! Viii^ entstandenen Komposition seine Idee der bürgerlichen Freiheit undsl veränität des Menschen aus. Im sinfonischen Werk Ludwig van Beeil vens steht die 7. Sinfonie als das unbeschwerteste, ausgelassensten einzigartig dar. Richard Wagner beschrieb den fulminanten Schlusss einmal als „Apotheose des Tanzes“. Harmonisch beginnt die langsa Einleitung des heiteren ersten Satzes; der milden Melancholie des» ten Satzes folgt der volkstümlich-tänzerische dritte Satz, bis im Finale! Kräfte der Freiheit entfesselt wirken. Beethovens Zeitgenossen tani in einer Epoche der Restauration viele kritische Anmerkungen aus4 Stück heraushören - uns heutige Zuhörer spricht vor allem die n reißende, musikalische Umsetzung einer visionären Philosophie desto ponisten Ludwig van Beethoven an.

Das Konzert am Freitag, 4. Juli 2008 beginnt um 20 Uhr in c ... che in Schönstatt. Karten ab 24,00 Euro sind bei allen bekannten^ Verkaufsstellen von Koblenz-Ticket, unter der Ticket-Hotline i 3038849 oder über www.koblenzticket.de erhältlich.

Nähere Auskünfte beim Veranstalter „K.i.V.- Kultur in Vallendar,Ti 0261/667578-0 od. 60245 (Heinz Hahn)

Sozialgericht Koblenz

Am Freitag, dem 30. Mai 2008, ist beim Sozialgericht Koblenz w| gende Fälle in Bereitschaftsdienst von 09.00 bis 12.00 Uhreing«

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