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Wochenblatt VG Montabaur

Fristverlängerungsantrag zu stellen, damit kein Verspätungszuschlag fest­gesetzt wird. Eine Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuerer­klärung besteht für Arbeitnehmer dann, wenn - beide Ehegatten Arbeits­lohn bezogen haben und einer nach der Steuerklasse V oder VI besteu­ert wurde.

- ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde.

- bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig gearbeitet wurde.

- auf einer zweiten Lohnsteuerkarte gearbeitet wurde.

- z. B. Eltern-, Arbeitslosen-, Krankengeld oder andere Lohnersatzlei­stungen von mehr als 410 EUR jährlich bezogen wurden oder Nebenein­künfte von über 410 EUR im Jahr erzielt wurden, für die keine Lohnsteu­er einbehalten wurde wie z. B. Vermietungseinkünfte. Für all diese Arbeit­nehmer ist die Abgabe der Steuererklärung noch bis 31.12.2011 möglich. Wenn jedoch erhöhte Werbungskosten, Sonderausgaben oder außerge­wöhnliche Belastungen getätigt wurden, können Arbeitnehmer meist von einer Steuererstattung ausgehen. Von daher lohnt sich oft in diesem Fäl­len die zügige Abgabe der Einkommensteuererklärung. Im Rahmen einer Mitgliedschaft können wir Ihnen die Einkommensteuererklärung preiswert erstellen, wenn Sie Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit oder Renten haben und Ihre Nebeneinnahmen aus Überschusseinkünften 13.000 bzw. 26.000 EUR bei Zusammenveranlagung nicht übersteigen. Mit unseren rund 2.800 örtlichen Beratungsstellen sind wir bundesweit flächendeckend vertreten. Fragen Sie uns, wir sind für Sie da! Lohnsteuerhilfeverein Ver­einigte Lohnsteuerhilfe e.V. Unsere Beratungsstelle befindet sich in 56130 Bad Ems, Schulstr. 34, Tel. 02603 504 90 19,

E-Mail: Manfred.Weigert@vlh.de

Vortragsreihe am Dienstag am 03.06.2008 im Seminarraum des Herz Jesu Krankenhauses in Dernbach

“Seelsorgerische Aspekte in der Pränatalberatung”

Klinikseelsorge begleitet werdende Mütter und Väter rund um den Lebens­beginn (Schwangerschaft, Fehlgeburt. Frühgeburt, Kinderintensivmedi­zin) ebenso auch deren Kinder und Familien. Hier hat sie mit Menschen zu tun, die persönlich oder beruflich betroffen sind von Hoffnungen. Äng­sten, Trauer und gelungenen Begegnungen. Eine besondere Herausfor­derung ist in diesem Bereich die moderne Pränataldiagnostik, bei der angestrebte gute Ziele mit einer selektionsfördernden Wirkung Zusam­mentreffen. Wie kann in dieser Situation Leben so gestaltet werden, dass Menschen ihre Würde und Zuversicht bewahren können?

Davon wird Dr. Christoph Zimmermann-Wolf an diesem Abend anhand von konkreten Seelsorgegeschichten berichten. Er ist Theologe und Pastoralpsychologe und arbeitet seit über 20 Jahren als Klinikseelsorger in Neuwied/Rh mit einem Schwerpunkt am Lebensanfang (zudem ist er tätig in der Seelsorgeausbildung sowie der klinisch-ethischen Aus- und Weiterbildung). Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen und aktuellen Forschungsergebnissen wird er eine Seelsorge vorstellen, die sich mit den auftretenden ethischen Konflikten auseinandersetzt und ihre Haltung gegen eine pränataldiagnostische Selektion verbindet mit der Unterstüt­zung von schwangeren Frauen in ihrer ungesicherten Position.

Ziel solcher Seelsorge ist die Förderung der Lebensqualität aller Betrof­fenen. Hilfreich erscheint dazu eine Spiritualität, die den medizinischen Einsatz gegen das Leiden fördert, ohne die Leidenden selbst auszugren­zen. Das Verhältnis von Starksein und Schwachheit ändert sich. Vielleicht zeigt sich sogar eine Perspektive, mit Schuld so umzugehen, dass sie Menschen nicht erdrückt.

Die Katharina Kasper-Stiftung und die Katholische Familienbildungsstät­te Westerwald - Rhein Lahn laden dazu alle Interessierten herzlich am 03. Juni 2008 um 20.00 Uhr in den Seminarraum des Herz Jesu Kranken­hauses Dernbach ein.

Der Eintritt ist frei.

Informationen unter 02602/949480 oder www.katharina-kasper-stiftung.de.

Smoothies - kein Ersatz für frisches Obst

Verbraucherzentrale nimmt “Ganzfruchtgetränke” unter die Lupe

Smoothies, die sämigen “Obst- und Gemüsebreie” aus der Flaschi machen laut Werbung lästiges Schälen, Zerkleinern und kräftige Zubeißen nicht mehr nötig. Angeblich liefern die Ganzfruchtgetränke “50°/ des täglichen Obst- und Gemüsebedarfs“ oder “100% der täglichen Por tion Obst“. Doch die Trendgetränke bieten keinen gleichwertigen Ersat für frische Früchte und Rohkost, so die Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz. Um optimal mit nötigen Nährstoffen versorgt zu sein sollen täqlicl etwa 600 g Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Gegen einei gelegentlichen Austausch einer Obstmahlzeit durch einen Smoothie au- ganzen Früchten ist nichts einzuwenden.

!n den Läden sind sehr unterschiedliche Produkte zu finden ihre Qua lität hängt wesentlich von der Herstellungsmethode ab - Echte“ hoch wertige Smoothies bestehen nur aus Frucht - also aus Fruchtmark ode -puree, Direktsäften und teilweise Fruchtstückchen. Bei diesen Varian ten sind die Nährstoffe weitgehend erhalten, lediglich die wertvollei Inhaltsstoffe aus den Schalen gehen verloren, da geschälte Früchte ver

B ' t c e n D erber V A . nd ® re Produkte hingegen kommen auf Saftanteile vor

Prozent ’ da beispielsweise Orangen in gepresster Form - alsc als Saft - zugesetzt werden.

ab und an e ‘ n ®" Sm ° othie 9° n nen vyill, sollte besonders auf di< Zutatenhste achten. „Wahlen Sie Produkte, die überwiegend aus der kom pletten Frucht, also ohne Konzentrate hergestellt sind und keine Zusate

Stoffe enthalten,“ rät Iris Brenner, Ernährunashp^ . zentrale Rheinland-Pfalz Beratern

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Frisches Obst und Gemüse ist den Trendproduktp Wegen des größeren Volumens bietet es mit wpH d ,? nno < seren Sättigungseffekt. Gleichzeitig liefert es mph Kal ' haltsstoffe. Auch preislich liegen Obst und Gemü W6rtv ° lle die Trendgetränke. Wer zum günstigen, schmackh!^ 6 '^' aus der Region greift, vermeidet zudem unnötig / lange Transportwege. no; '9en Verpaß

Viele nützliche Informationen über das vielfältige An und Gemüse ä la Saison“ sowie Rezepte und einp.??° tr "' ,u “«i hält die gleichnamige CD-Rom. Sie ist zum AbholDrp' ° nkaler *l allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale erhältl? ^

2,50 EUR bei Einzelversand, also für insgesamt 174n piiq mit Rechnung - auch ins Haus. Die Bestelladresse la.rt * zentrale, Versandservice, Adersstr. 78,40215 Düsseid rf :Ve Fragen zu Obst, Gemüse, Säften und Smoothies ho Ernährungsberaterinnen der Verbraucherzentrale mL! a ™ --i 13.00 Uhr und donnerstags von 13.00 bis 17 00 Uhr nt 001 ! mer 01805-60 75 60 30 (0,14 Euro pro Minute aus dem mH sehen Telekom; Tarife aus den Mobilfunknetzen ' 18

rer Anbieter können abweichen). en ^

Endlich ein Hotel für Allergiker!

Das 4-Sterne Superior Upstalsboom Hotel Ostseestranri ™ t Heringsdorf auf der Insel Usedom bietet Allergikern einpnr,,? i losen Urlaub. Allergene haben hier „keinen Zutritt“. U " * Seit März 2008 ist ein kompletter Gebäudeflügel (47 von99vorha Zimmern) des Hotels vollständig auf die Bedürfnisse von Aller*! gerichtet und sowohl rauch- als auch haustierfrei. Hier könnensbd mit allergischen Beschwerden zu 100 Prozent sicher und zm ^ dum wohl fühlen.

„Bei der Umsetzung der Ergebnisse der Studie haben wir besonde! die Wünsche und Bedürfnisse unserer zukünftigen Gäste geachtsil wurden beispielsweise bei der Einrichtung nur Materialien verwendei schadstoffgeprüft sind. Auf jedes noch so kleine Detail wurde ge J um Allergikern einen schönen Urlaub zu ermöglichen. H Und der Clou: Jeder Raum kann auf Wunsch mit einem eigenenlj nigungs- und Luftbefeuchtungsgerät ausgestattet werden, 1 pollenarme Luft zu garantieren.

Weitere Informationen zum Upstalsboom Hotel Ostseestrand sind inj net unter www.allergotel.de abrufbar oder werden telefonisch8 Rufnummer 038378-63-0 erteilt.

Gäste aus der Mongolei zu Besuch im Diakonischen Werk

Eine kleine Gruppe junger Menschen aus der Mongolei besuchte] Außenstelle des Diakonischen Werkes in Montabaur. Sie« Alexander Böhler, Bereichsleiter des Fachbereichs Migration undKj Klein, Mitarbeiterin in der Migrationserstberatung in den Ri Dienststelle begrüßt. Herr Böhler informierte die Gäste ausfii die vielfältigen Arbeitsgebiete des Diakonischen Werkes. DerBesuchi der Mongolei zeigte sich sehr interessiert, die verschiedenen Bereiche] Sozialen Arbeit in Deutschland kennen zu lernen. Sie sind selbst inj Mongolei in sozialen Projekten der Jugendarbeit tätig (Mongolianra Development Foundation) und lernen im Rahmen eines FachkräM tausches mit der Otto Benecke Stiftung die Soziale Arbeit in Deiilsci kennen. Die Delegation wurde begleitet durch Frau Diana Franke-He]| Mitarbeiterin der Otto Benecke Stiftung.

Im Gespräch zeigte sich, dass es eine Reihe von Unterschiedenimges schaftlichen und sozialen System der beiden Länder gibt. So sii Schuldnerberatungsstellen und Psychologische Beratungsstellen; Deutschland eine Selbstverständlichkeit, während dies in der Mona erst im allmählichen Aufbau und kaum verbreitet ist. Ebenso» Schwangerschaftskonfliktberatung oder spezielle Suchtberatungsa^ wie Beratung bei Essstörung dort unbekannt. Auch das Pp^noiri Migration ist in der Mongolei kaum verbreitet. Bei einer Ein« i , von 2,7 Millionen leben kaum Ausländer im Land. Dabei warM interessant zu erfahren, dass das Thema Migration in D ® U ! S P. y wichtiges Thema darstellt und verschiedene Beratungsmogi. Migranten angeboten werden. So gibt es innerhalb des Diakon . kes im Westerwaldkreis den Jugendmigrationsdienst, die i Mig ^ beratung und die Aufsuchende Straßensozialarbeit. Die Mi a und Mitarbeiter in der Migrationsarbeit beraten und begiei r derte Menschen und unterstützen bei der Integration in d ^ geht um sprachliche, berufliche, schulische und sozial ®^ g Hilfen sind vielfältig, sie reichen vom Vermitteln in SpracnK ' der Ausbildungsplatzsuche, Unterstützung bei Behördena g bis zu persönlichen und familiären Fragen u.v.a.m. . j8f

Die jungen Gäste aus der Mongolei waren sehr edre ^j a l| a |$eli blätter des Fachbereiches Migration erhielten. Zum ers p vierwöchigen Aufenthaltes in Deutschland bekamen s ’® ^ wa r und terial an die Hand, das in mehreren Sprachen abgea konnten etwas in ihrer Heimatsprache lesen. r Röhler

Bevor sich die Gäste verabschiedeten, überreichte Her ^ Gast als Erinnerung einen Kalender der Jugendsozia ; Le

aus der Mongolei überreichte den Gastgebern nariag^twi# beiten, die in einem Jugendprojekt in der Mongolei g