Wochenblatt VG Montabaur
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L 303 in Ewighausen bis Ende Mai gesperrt
Bis Freitag, 30. Mai, ist die Landesstraße 303, Ortsdurchfahrt Ewighausen, wegen Kanalverlegungsarbeiten und Verkehrssicherungsmaßnahmen voll gesperrt. Umleitungsstrecken über Kuhnhöfen, über die Kreisstraße 78 und die Kreisstraße 76 und umgekehrt sind ausgeschildert.
Kreistag:
Mehr Personal fürs Jugendamt
Betreuungsbedarf für Familien, Kinder und Jugendliche rapide gewachsen.
Das Jugendamt des Westerwaldkreises soll personell verstärkt werden, um noch besser in sozialen Schieflagen helfen zu können. Dafür hat sich der Kreistag des Westerwaldkreises in seiner jüngsten Sitzung entschieden.
Neben einer halben Stelle für die pädagogische Betreuung von kommunalen Kindergärten soll eine Vollzeitstelle für eine Kinderkrankenschwester eingerichtet werden, die junge Väter und Mütter unterstützt und schult, die mit der Fliege ihres Säuglings überfordert sind. Darüber hinaus wird die Verwaltung auf Antrag der CDU prüfen, ob zur Unterstützung anderer pädagogischer Einrichtungen - insbesondere in Fällen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch oder Misshandlung von Kindern - eine halbe oder ganze Stelle beim Jugendamt oder bei einem freien Träger installiert werden kann.
Hintergrund sind die Kindesmisshandlungen und -Vernachlässigungen, die zum Teil zum Tod der Kinder führten und in den vergangenen Monaten deutschlandweit die Menschen aufwühlten. Dass ähnliche Fälle auch im Westerwal nicht ausgeschlossen werden können, belegt ein Bericht des Kreisjugendamtes zur Familien- und Jugendhilfe, den Landrat Peter Paul Weinert im Kreistag vorstellte. Demnach ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die vom Jugendamt wegen akuter Gefährdungen aus Familien heraus- und in Obhut genommen worden sind, in den vergangenen Jahren stark angestiegen: 2005: 33 Fälle, 2006: 65, 2007: 72. Auch bei der ambulanten Krisenintervention sind die Mitarbeiter des Jugendamtes immer öfter im Einsatz. 2007: 64 Familien. (2006:44; 2005: 41).
Durch die jetzt beschlossene Personalverstärkung soll das „Restrisiko", dass es auch hierzu solchen familiären Tragödien wie andernorts kommt, möglichst klein gehalten werden.
Laut Landrat Weinert stellt der Westerwald kreis den größten Jugendamtsbezirk aller Kreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz dar. Kein anderes Jugendamt ist für so viele junge Menschen (45 337 unter 20 Jahren) zuständig. Dauernd sind die 91 Mitarbeiter des Jugendamts mit 700 persönlich zu betreuenden Fällen beschäftigt. Allein der Bürgerservice wird täglich von 60 bis 80 Hilfe suchenden Menschen telefonisch kontaktiert.
Klimaschutz
durch erneuerbare Energie
Bericht der Kreisverwaltung: Westerwälder können 75 Prozent ihres privaten Strombedarfs aus alternativer Erzeugung decken. Die Zahlen sind beachtlich: Drei von vier Westerwäldern könnten sich theoretisch für ihren privaten Bedarf mit
erneuerbaren Energien versorgen. Das geht aus dem von der Kreisverwaltung auf Antrag der CDU- Kreistagsfraktion vorgelegten „Bericht zur Nutzung erneuerbarer Energien im Westerwaldkreis" hervor.
Demnach wurden im Jahr 2006 im Kreis 154 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt Denn bei einem privaten Verbrauch von durchschnittlich circa 1000 Kilowattstunden pro Einwohner und Jahr könnten 154.000 Einwohner - also rund 75 Prozent - allein mit sauberem Strom aus Biomasse, Wasserkraft, Fotovoltaik, Solarthermie, Windkraft sowie Geothermie versorgt werden. Allein die thermische Energieleistung von Biogasanlagen, Sonnenkollektoren und Erdwärmepumpen wird hierbei gar nicht berücksichtigt.
„Spitzenreiter" in den Produktionsarten mit 61 Prozent Anteil ist die Windenergie, gefolgt von der Energieerzeugung aus Biomasse (35 %). Der Anteil der übrigen Produktionsarten wie Photo- voltaik, Wasserkraft, Geothermie etc. spielt keine
Gackenbach
ist seniorenfreundlich
Westerwalkreis zeichnet Buchfinken- Gemeinde aus - Das Zusammenleben von Jung und Alt ist dort vorbildlich
Der Westerwaldkreis hat das beispielgebende Engagement der Ortsgemeinde Gackenbach im Miteinander von Jung und Alt mit dem erstmalig ausgelobten Preis für eine "seniorenfreundliche Kommune" ausgezeichnet.
„Das Besondere hier in Gackenbach ist, dass Alt und Jung gemeinsam etwas unternehmen. Ich würde mich freuen, wenn das Schule Machen würde", lobte der Landrat die Gackenbacher bei der Preisverleihung.
Als Preis überreichte er eine Urkunde und einen Scheck, dessen Betrag ausschließlich der Seniorenarbeit zugute kommen wird, wie Gackenbachs Ortsbürgermeister, Ulrich Weidenfeller, betonte. "Ich danke allen, die geholfen haben, diesen Preis nach Gackenbach zu holen", so der Landrat weiter. Nach so viel Lob stellte Weidenfeller noch einmal die als Wettbewerbsbeitrag ein-
so große Rolle, besitzt dennoch lungspotential.
Die größte Menge an erneuerJ Prozent) wird in der VC Rent^ gefolgt von Bad MarienberaO'fe (13%) und Selters (6%) “
Bei der Windenergieerzeugung*, zwar landesweit den zweiten?^ der Zahl der Anlagen, aber nur faij| in Bezug auf die installiertet®*^ ein besonderes Steigerung^ nannten Repowering.
Viele alte, wenig effiziente Anlagenvj wenige leistungsstarke ersetzt Auch zukünftig wird der Westen^ em Beispiel vorangehen und m\ beitragen und kreiseigene Gebaut voltaikanlagen ausstatten.
Ein aktuelles Projekt: Die im Baut* garten-Schule in Siershahn wird» tigstellung mit Erdwärme geheirt^
gereichten Aktivitäten dar Sofindeffl se seit 2004 einmal im Monat eins kreis Gemeindeleben organisierte!« statt sowie ein monatlicher Kaiii außerdem Gelegenheit zum Sp| schaftsspielen von Jung und Altbiel zialist Heinz Huth bietet ehrenanfj terkurse (nicht nur) für Senk durchschnittlich 20 Teilnehmern!! sind. Im Arbeitskreis Ökologie künug ge und ältere Einwohner gemeii gemeindeeigenen Obstbäume und Herbst zum "Gackenbacher Apfel Auch der örtliche Männergesanc licht das gute Miteinander i Während Vereine aus ander ihren Nachwuchs sorgen, sind hi« zwei Jahren zehn junge Sängerb weitere Besonderheit in Gackenb nannte "Rentnerband", bestehend® gen Rentnern, die sich um die Grü Grillhütte und die Reparatur dem bänke rund um den Ort kümmern
Landrat Peter Paul Weinert (rechts) freute sich, Gackenbachs Orts denfeller die Siegerurkunde zu überreichen.
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