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Wochenblatt VG Montabaur
Der Westerwaldkreis ehrte Gisela Schmidt-Reuther
Keramikerin für ihr Lebenswerk mit dem Ehrenpreis gewürdigt. Mit ausdrucksstarken Skulpturen von Mensch und Tier sowie abstrakt-organischen Flachplastiken bereichern die Arbeiten von Gisela Schmidt-Reuther schon seit Jahrzehnten die Keramikszene.
"Dieser Preis wird nur vergeben, wenn die Zeit reif ist", sagte der Landrat Peter Paul Weinert, anlässlich der Verleihung des Ehrenpreises Deutsche Keramik an die 92jährige Künstlerin. Rund 200 Gäste, darunter viele Repräsentanten aus Kultur und Politik, sowie Weggefährten der Künstlerin, waren ins Keramikmuseum Westerwald nach Höhr-Grenzhausen gekommen, um zu gratulieren. Der Ehrenpreis, den 1981 der damalige Landrat Dr. Norbert Heinen ins Leben geru-
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fen hatte, solle "absichtlich etwas Besonderes" sein, so der Landrat. Deshalb werde diese besondere Ehrung nur unregelmäßig verliehen. Bisher wurden erst vier Personen mit dem Ehrenpreis bedacht. "Gisela Schmidt-Reuther ist mit der Region ein Stück mehr verbunden als die vorherigen Preisträger", sagte Landrat Weinert in seiner Begrüßungsrede. Sie sei zwar an der Nahe geboren, legte jedoch ihr Abitur in Neuwied ab und absolvierte ihre Ausbildung in Höhr-Grenz- hausen, wohin sie nach "Lehr- und Wanderjahren" in Berlin, Trier, Karlsruhe und Frankfurt auch wieder zuruckkehrte. Gisela Schmidt-Reuther unterrichtete fast 30 Jahre lang an der Werkschule für Keramik in Hohr-Grenzhausen. "Der Kreis schließt sich also mit dieser Preisverleihung in Hohr-Grenzhausen”, sagte Weinert und überreichte der keramischen Bildhauerin den Preis, bestehend aus einer Urkunde und einer golde-
__nen Erinnerungsmedaille.
j An ihre Lehrtätigkeit erin- ! nerte auch Gisela Schmidt- Reuthers ehemaliger Kollege, Professor Peter Fischer, der ebenfalls in Höhr- Grenzhausen Dozent war. "Gisela Schmidt-Reuthers Credo war immer, dass ein Keramikkünstler den technischen Prozess zu beherrschen hat", sagte Fischer in seiner Laudatio. Im Umgang mit der Keramik zeigte sie "höchste Meisterschaft": Ihr sei es gelungen, mit ihren Plastiken Menschen so darzustellen, dass man Charakterzüge und Stimmungen genau erkennt.
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Rechtzeitig Vollmacht geben
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung: Dafür ist es nie zu früh
Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörde und der Betreuungsvereine des Westerwaldkreises referiert Dr. jur. Josef Brossette, Notar aus Bad Marienberg, am Dienstag, 15. April, 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Wallmerod, Gerichtsstrasse, über die Möglichkeiten der Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
Wer selbstbewusst seine Zukunft gestalten und dabei nichts dem Zufall überlassen will, sollte auch die Möglichkeit einer geistigen und körperlichen Erkrankung oder Behinderung bedenken.
Für einen solchen Fall kann man seine Angelegenheiten mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung regeln.
So ist es ein Irrtum zu glauben, der Ehe - oder Lebenspartner oder ein naher Angehöriger habe das Recht, für eine volljährige Person Entscheidungen zu treffen. Ebenso kann man mit einer Vorsorgevollmacht ein gerichtliches Betreuungsverfahren vermeiden oder auch nur sicherstellen, dass im Notfall sofort gehandelt werden kann! Daher sollte man schon jetzt eine solche Person bevollmächtigen. Eine andere sinnvolle Vorsorgemöglichkeit ist die Betreuungsverfügung. Sie ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man keiner konkreten Person eine Vollmacht erteilen
lieh die Eingänge ihrer Baut! serspiegels anlegen. ^
Die Kreisverwaltung hat ak & eine Verfüllung des Kraters n ä damit noch vor der Brutzeit *2? Vollstau erreicht werdenti soll in durch eine im Westerw u-
Tiefbaufirma durchgeföh«»i Insbesondere die seltene Wa« Roten Liste für RheinlandWl gestuft, benötigt nach Ausku ft schutzexperten einen Wasser»! die Rohrichtbestände reicht. ^ Der scheue Vogel, der sich nurseta stund eher durch seinen quiekend lebt mit etwa zehn Brutpaaren am Weiher.
Aber auch Reiher- und Krickenten Zwergtaucher, haben hierihrBri Für die Kreisverwaltung, so erläutert!»,, zernent Dr. Helmut Stadtfeld, hat#" der Westerwälder Seen als Naturoasr' als Erholungsgebiet für die Men« 111 ' Priorität.
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möchte. Für einen möglichen Betreuungsfall ist dann das Gericht gehalten, den Vorschlägen des Betroffen zu entsprechen. Beide Möglichkeiten können auch mit einer Patientenverfügung kombiniert werden.
Notar Dr. Brossette wird zu allen Fragen genau informieren und Möglichkeiten der Vorsorge aufzeigen.
Weitere Infos: Annette Schmidt-Betz (Lotsendienst Betreuungen e.V., Höhn) 02661-20191 oder 01 71-4555711.
Dammbruch am Wölferlinger Weiher
Kreisverwaltung leitete Sofortmaßnahmen ein - Brutplätze in Gefahr
Der Wölferlinger Weiher, Teil des Vogelschutzgebietes „Westerwälder Seenplatte" und wertvolles Brutgebiet für eine Reihe seltener Wasservögel, ist in Gefahr.
Vor etwa vier Wochen ist in der Dammkrone im Bereich des Ablaufs ein Krater von etwa zwei Meter Durchmesser und zwei Meter Tiefe eingebrochen, so dass eiligst der Wasserspiegel um etwa 50 Zentimeter abgesenkt werden musste, um eine Vergrößerung des Schadens durch einströmendes Wasser zu verhindern.
Die Ursache für den Schaden lässt sich nicht sicher ermitteln, möglicherweise sind Bisamratten hieran nicht ganz unschuldig, die bekannt-
Zertifikate verliehen
Europaeinheitliche Standards in externen Prüfungen festgestelll jährlich über 250 Prüflinge, dielte paeinheitlichen Lehrplänen b« Westerwald absolviert haben,. kannte Zertifikate von externenPri tungen. Landrat Weinert verlieh!.,, stunde jetzt 46 dieser Zertifikatefiii ne Fächer. ?
In seiner Ansprache hob LandratII Bedeutung von permanenterWeitef vor, die nicht nur für einen neuen j auch für den Erhalt der einmalerreit on immer wichtiger wird. Er dai kräften Martina Fischer, Bernice Velten und Adam Wohde, die d diesem Erfolg geführt haben. Besonders stolz ist man, dass erst mit sieben Personen C 1 -Zertif Cambridge erhält, die nahezu mutt® Kenntnisse im kaufmännischenBer nigen.
Die Fachbereichsleiterin der Kreis* en-Wirth, hat den Kurs zu diesem El „Wir sind sehr stolz darauf, als« no nördlichen Rheinland-Pfalz diesesC I 9' 9 haben", so Karen Green-Wirth. ^[fetterSp< Außerdem wurden Zertifikate™ und EDV im Office-Bereich ve» fikate waren Ergebnisse von ^ europa-einheitlichen Lehrpa und anschließend von externen sationen abgeprüft wurden.
„Wir halten es aus Gründen de Qj lässlichkeit für wichtig, Kursd Prüfung der Kenntnisse rg unserer Kurse m Ha ^ chim Hemme, Leiter der K^,
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