Rechtsdrehung 90°Linksdrehung 90° 
  
  
  
  
  
 
Einzelbild herunterladen

76

Wochenblatt VG Montabaur

Der Westerwaldkreis ehrte Gisela Schmidt-Reuther

Keramikerin für ihr Lebenswerk mit dem Ehren­preis gewürdigt. Mit ausdrucksstarken Skulptu­ren von Mensch und Tier sowie abstrakt-organi­schen Flachplastiken bereichern die Arbeiten von Gisela Schmidt-Reuther schon seit Jahrzehnten die Keramikszene.

"Dieser Preis wird nur vergeben, wenn die Zeit reif ist", sagte der Landrat Peter Paul Weinert, anlässlich der Verleihung des Ehrenpreises Deut­sche Keramik an die 92jährige Künstlerin. Rund 200 Gäste, darunter viele Repräsentanten aus Kultur und Politik, sowie Weggefährten der Künstlerin, waren ins Keramikmuseum Wester­wald nach Höhr-Grenzhausen gekommen, um zu gratulieren. Der Ehrenpreis, den 1981 der dama­lige Landrat Dr. Norbert Heinen ins Leben geru-

.v.

'Tx

v *-*

fen hatte, solle "absichtlich etwas Besonderes" sein, so der Landrat. Deshalb werde diese beson­dere Ehrung nur unregelmäßig verliehen. Bisher wurden erst vier Personen mit dem Ehrenpreis bedacht. "Gisela Schmidt-Reuther ist mit der Region ein Stück mehr verbunden als die vor­herigen Preisträger", sagte Landrat Weinert in sei­ner Begrüßungsrede. Sie sei zwar an der Nahe geboren, legte jedoch ihr Abitur in Neuwied ab und absolvierte ihre Ausbildung in Höhr-Grenz- hausen, wohin sie nach "Lehr- und Wanderjah­ren" in Berlin, Trier, Karlsruhe und Frankfurt auch wieder zuruckkehrte. Gisela Schmidt-Reuther unterrichtete fast 30 Jahre lang an der Werk­schule für Keramik in Hohr-Grenzhausen. "Der Kreis schließt sich also mit dieser Preisverleihung in Hohr-Grenzhausen”, sagte Weinert und über­reichte der keramischen Bildhauerin den Preis, bestehend aus einer Urkunde und einer golde-

__nen Erinnerungsmedaille.

j An ihre Lehrtätigkeit erin- ! nerte auch Gisela Schmidt- Reuthers ehemaliger Kolle­ge, Professor Peter Fischer, der ebenfalls in Höhr- Grenzhausen Dozent war. "Gisela Schmidt-Reuthers Credo war immer, dass ein Keramikkünstler den tech­nischen Prozess zu beherr­schen hat", sagte Fischer in seiner Laudatio. Im Umgang mit der Keramik zeigte sie "höchste Mei­sterschaft": Ihr sei es gelun­gen, mit ihren Plastiken Menschen so darzustellen, dass man Charakterzüge und Stimmungen genau erkennt.

-ML#

JfS

Rechtzeitig Vollmacht geben

Vorsorgevollmacht und Betreuungs­verfügung: Dafür ist es nie zu früh

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörde und der Betreuungsvereine des Westerwaldkreises referiert Dr. jur. Josef Brossette, Notar aus Bad Marienberg, am Diens­tag, 15. April, 18 Uhr im Großen Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Wallmerod, Ge­richtsstrasse, über die Möglichkeiten der Vorsor­gevollmacht und Betreuungsverfügung.

Wer selbstbewusst seine Zukunft gestalten und dabei nichts dem Zufall überlassen will, sollte auch die Möglichkeit einer geistigen und kör­perlichen Erkrankung oder Behinderung be­denken.

Für einen solchen Fall kann man seine Angele­genheiten mit einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung regeln.

So ist es ein Irrtum zu glauben, der Ehe - oder Lebenspartner oder ein naher Angehöriger habe das Recht, für eine volljährige Person Entschei­dungen zu treffen. Ebenso kann man mit einer Vorsorgevollmacht ein gerichtliches Betreuungs­verfahren vermeiden oder auch nur sicherstellen, dass im Notfall sofort gehandelt werden kann! Daher sollte man schon jetzt eine solche Person bevollmächtigen. Eine andere sinnvolle Vorsor­gemöglichkeit ist die Betreuungsverfügung. Sie ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man kei­ner konkreten Person eine Vollmacht erteilen

lieh die Eingänge ihrer Baut! serspiegels anlegen. ^

Die Kreisverwaltung hat ak & eine Verfüllung des Kraters n ä damit noch vor der Brutzeit *2? Vollstau erreicht werdenti soll in durch eine im Westerw u-

Tiefbaufirma durchgeföh«»i Insbesondere die seltene Wa« Roten Liste für RheinlandWl gestuft, benötigt nach Ausku ft schutzexperten einen Wasser»! die Rohrichtbestände reicht. ^ Der scheue Vogel, der sich nurseta stund eher durch seinen quiekend lebt mit etwa zehn Brutpaaren am Weiher.

Aber auch Reiher- und Krickenten Zwergtaucher, haben hierihrBri Für die Kreisverwaltung, so erläutert!»,, zernent Dr. Helmut Stadtfeld, hat#" der Westerwälder Seen als Naturoasr' als Erholungsgebiet für die Men« 111 ' Priorität.

fr. dt.

fasee

ULamm

möchte. Für einen möglichen Betreuungsfall ist dann das Gericht gehalten, den Vorschlägen des Betroffen zu entsprechen. Beide Möglichkeiten können auch mit einer Patientenverfügung kom­biniert werden.

Notar Dr. Brossette wird zu allen Fragen genau informieren und Möglichkeiten der Vorsorge auf­zeigen.

Weitere Infos: Annette Schmidt-Betz (Lotsen­dienst Betreuungen e.V., Höhn) 02661-20191 oder 01 71-4555711.

Dammbruch am Wölferlinger Weiher

Kreisverwaltung leitete Sofortmaßnahmen ein - Brutplätze in Gefahr

Der Wölferlinger Weiher, Teil des Vogelschutz­gebietes „Westerwälder Seenplatte" und wert­volles Brutgebiet für eine Reihe seltener Wasser­vögel, ist in Gefahr.

Vor etwa vier Wochen ist in der Dammkrone im Bereich des Ablaufs ein Krater von etwa zwei Meter Durchmesser und zwei Meter Tiefe einge­brochen, so dass eiligst der Wasserspiegel um etwa 50 Zentimeter abgesenkt werden musste, um eine Vergrößerung des Schadens durch ein­strömendes Wasser zu verhindern.

Die Ursache für den Schaden lässt sich nicht sicher ermitteln, möglicherweise sind Bisamrat­ten hieran nicht ganz unschuldig, die bekannt-

Zertifikate verliehen

Europaeinheitliche Standards in externen Prüfungen festgestelll jährlich über 250 Prüflinge, dielte paeinheitlichen Lehrplänen b« Westerwald absolviert haben,. kannte Zertifikate von externenPri tungen. Landrat Weinert verlieh!.,, stunde jetzt 46 dieser Zertifikatefiii ne Fächer. ?

In seiner Ansprache hob LandratII Bedeutung von permanenterWeitef vor, die nicht nur für einen neuen j auch für den Erhalt der einmalerreit on immer wichtiger wird. Er dai kräften Martina Fischer, Bernice Velten und Adam Wohde, die d diesem Erfolg geführt haben. Besonders stolz ist man, dass erst mit sieben Personen C 1 -Zertif Cambridge erhält, die nahezu mutt® Kenntnisse im kaufmännischenBer nigen.

Die Fachbereichsleiterin der Kreis* en-Wirth, hat den Kurs zu diesem El „Wir sind sehr stolz darauf, als« no nördlichen Rheinland-Pfalz diesesC I 9' 9 haben", so Karen Green-Wirth. ^[fetterSp< Außerdem wurden Zertifikate™ und EDV im Office-Bereich ve» fikate waren Ergebnisse von ^ europa-einheitlichen Lehrpa und anschließend von externen sationen abgeprüft wurden.

„Wir halten es aus Gründen de Qj lässlichkeit für wichtig, Kursd Prüfung der Kenntnisse rg unserer Kurse m Ha ^ chim Hemme, Leiter der K^,

Aus diesem Grund arbertet *

seit Jahren im Sprachenberectij^ mit der Prüfungsinstitut^n , der UNI Cambridge, dem ^

der tele GmbH (FranW

f

lielkot

:hweir

:hinke

jhlemi

Meine

Anwendungen mit der Xpert

/ar\ 71 iwmmGD