Wochenblatt VG Montabaur
Kr. 13/2008
Begleitetes Fahren
Heutzutage können sich Jugendlichen bereits mit 16,5 Jahren zur Fahrausbildung in einer Fahrschule anmelden. Dazu benötigen sie die Zustimmung des Erziehungsberechtigten. Dann durchlaufen sie die Ausbildung mit theoretischem Unterricht und Fahrstunden. Die Prüfung dürfen die Fahranfängereinen Monat vor dem 17. Geburtstag ablegen. Bis auf Baden-Württemberg dürfen Autofahr-Aspiranten in jedem Bundesland den Führerschein mit 17 ablegen. Für die Fahrten bis zur
Volljährigkeit gelten bestimmte Regeln. So muss bei jeder Fahrt eine Person im Alter von mindestens 30 Jahren als Begleitperson dabei sein. Diese Begleitperson muss seit mindestens fünf Jahren im Besitz des Führerscheins Klasse 3 beziehungsweise Klasse B sein und darf höchstens drei Punkte in Flensburg haben. Sowohl für den Fahrer als auch die Begleitperson gilt die Promillegrenze von 0,5 Promille. Die Fahranfänger mit 17 dürfen übrigens nur in Deutschland fahren.
Schlaue Sicherheitssysteme
Autohersteller haben intelligente Systeme entwickelt, die Fahrten mit diesen Autos sicherer machen. Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ist mittlerweile bei fast allen Neuwagen der Mittelund Oberklasse verbaut. Es verhindert bei Kurvenfahrten das Unter- und Übersteuern der Reifen. Ein Nachrüsten mit ESP ist möglich, am besten achtet man beim Kauf eines Kleinwagens aber darauf, ob das gewünschte Modell mit ESP vom Band rollt. Das computergestützte System vergleicht durch Sensoren kontinuierlich die e ingeschlagene Lenkrichtung mit der tatsächlichen Fahrtrichtung.
Bei großen Abweichungen geht ESP davon aus, dass das Auto zu schleudern beginnt und reagiert prompt: Das äußere Vorderrad wird abgebremst, wenn der Kurvenradius zu eng wird (Übersteuern), wird der Kurvenradius zu weit (Untersteuern), wird das innere Hinterrad gebremst. Bei einigen Fahrzeugen weist ESP auch ein Antiblockiersystem (ABS) auf. Es verhindert nämlich ein Blockieren der Räder bei plötzlichen Bremsmanövern. Das Antriebsschlupfsystem (ASR) - bisweilen bei ESP dabei - verhindert zusätzlich auch ein Durchdrehen der Räder.
Großputz im Innenraum
Ab und an muss ein Auto nicht nur von außen, sondern auch von innen gründlich gereinigt werden. In erster Linie bedeutet das bei vielen Autobesitzern, Essenskrümel, kleine Steinchen und dergleichen mit dem Staubsauger zu entfernen. Bei der Gelegenheit sollte man aber auch an andere Komponenten im Innenraum denken. Wer die Windschutzscheibe mit Glasreiniger und Tuch auch einmal von innen reinigt, wird feststellen, dass er plötzlich viel mehr als vorher sieht. Auch das Armatu
renbrett und die Plastikverkleidung im Fußraum sieht häufig arg mitgenommen aus. Mit ein wenig lauwarmem Wasser, dem eventuell etwas Spülmittel zugesetzt wurde, und einem Tuch lässt sich der Schmutz entfernen. Nicht zuletzt sollte man einen Blick in den Kofferraum werfen. Und zwar nicht nur um ihn auszusaugen, sondern auch um Dinge aufzuräumen, die dort nur noch herumliegen, aber nicht mehr benötigt werden - zum Beispiel Schneeketten vom letzten Winterurlaub.
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Hingucker Sitzbezüge
In den 70er Jahren waren Schonbezüge für Autositze sehr beliebt Galten sie in den beiden Jahrzehnten danach als spießig, sind sie heutzutage wieder öfter zu sehen. Kein Wunder: Mit ihnen kann man die Sitze eines neuen Autos schonen und die eines alten Fahrzeugs zudecken. Der Wärmefaktor im Zeitalter von Autos mit Sitzheizungen spielt keine große Rolle mehr, dafür die Gemütlichkeit. Heutige Bezüge weisen einen Schlitz auf - so bleibt Platz für den Seitenairbag. Ob man im Handel den Bezug aus Lammfell, grauem Kunstpelz oder den in Kuh-Optik
auswählt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Im Handel sind richtige Hingucker erhältlich, aber auch unauffällige Modelle. Achten sollte man aber nicht nur auf das Aussehen, sondern vor allem auf die Qualität. Schließlich soll man darauf auch stundenlange Fahrten durchhalten können und möchte auch länger Freude daran haben. Prüfen Sie vor dem Kauf also, ob sich der Bezug angenehm anfühlt und ob die Nähte beim Ziehen auch stabil erscheinen. Unbedingt prüfen sollten Sie außerdem noch die Passgenauigkeit des Bezuges.
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