Wochenblatt VG Montabaur
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Keramikmuseum Westerwald
AUSSTELLUNGEN 2008
Januar - Mai
Bis 3.2.: KORBINIAN STÖCKLE - GLAS
GASTDOZENT AM INSTITUT FÜR KÜNSTLERISCHE KERAMIK UND GLAS
10.2.- 24.2: DIE ABSOLVENTEN AM INSTITUT FÜR KÜNSTLERISCHE KERAMIK UND GLAS PRÄSENTIEREN IHRE ABSCHLUSSARBEITEN
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag,10.02., 11:30 Uhr
2.3. -1.6.: MANFRED
EMMENEGGER-KANZLER
PLASTISCHE ARBEITEN
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 02.03.2008, 11:30 Uhr
30.3. -1.6.: EHRENPREIS DEUTSCHE
KERAMIK 2008
GISELA SCHMIDT-REU.THER
Eröffnung und Preisverleihung: Sonntag 30.03., 11:30 Uhr
6.4. - 4.5.: ELEGANZ UND FARBE -
RAKU - NANI CHAMPY.CH
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 06.04.2008,11:30 Uhr anlässlich des Veranstaltungs- und Aktionstages
„HÖHR-GRENZHAUSEN BRENNT 1
9.5. -1.6.: BODO KORSIG - KERAMIK
GASTDOZENT AM INSTITUT FÜR KÜNSTLERISCHE KERAMIK UND GALS Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 09.05.2008,19:00 Uhr
Inzwischen ist es schon der 17. seiner Art, aus dem Naturfreunde zwischen mehr als 50 verschiedenen Veranstaltungen auswählen können.
Das ganze jahr über gibt es wieder Exkursionen, die speziell für Kinder und deren Eltern bzw. Großeltern gedacht sind, sei es, um Fledermäuse zu orten, wie z.B. in Hillscheid, Ruppach-Coldhausen, Geilnau und Nassau oder um Eulen zu entdecken, wie in Roth und Horressen.
ßachtiere werden z.B. wieder in Arzbach, bei Reckenthal und Burgschwalbach untersucht, Bodentiere in Großholbach, Hübingen und Kamp-Bornhofen. Besonders für Kinder geeignet ist auch die wieder in Missel- berg stattfindende Veranstaltung „Herbsterleben für Klein und Groß", eine Abendwanderung, bei der Nachttiere gesucht und hoffentlich auch Glühwürmchen gefunden werden oder Veranstaltungen in Hillscheid zu verschiedenen Themen wie Schmetterlinge, Streuobstwiesen oder Erkundungen am Bach.
Bei allen anderen Wanderungen sind natürlich Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern ebenfalls willkommen, z.B. bei den morgendlichen Wanderungen, wo den
„^geböte j
Vogelstimmen gelauscht wird, bei Greif® tungen oder bei botanischen Exkursionen Keine Frage, dass traditionelle ... Führung über den bergbaukundlichen ehemaligen Grube Holzappel, VVandj Bereich des Bad Emser Bergbaus, diesmal® zwei Fuhrtage am Bergbaumuseum baumschnittkurse in Zimmerschied, Salz™, wieder im Programm sind. Wer selbst der kräftig helfen möchte, kann dies beim <Z Schnitteinsatz in der Nähe von Nassau turt Neben dem Rebschnitt in Obernhof kann manjj r der den Umgang mit einer Sense in Nassaus Trockenmauerbau bei Filsen erlernen. Esdüita jeden an der Natur und der Kulturlandschaft» ten etwas dabei sein. ^
Der Veranstaltungskalender ist erhältlich l* Geschäftsstelle des Zweckverbandes NaturpartN Bachgasse 4,56373 Nassau, Telefon/Fax0260^ Mail info@ naturparknassau.de oder im Internst] http://www.naturparknassau.de
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Kleiner Frosch, ganz groß
Der Laubfrosch ist „Frosch des Jahres 2008" -
Der Westerwaldkreis schafft für ihn neue Lebensräume
Zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für Beherbergungsbetriebe
Um die touristischen Wachstums- und Beschäftigungspotenziale voll ausschöpfen zu können, hat das Wirtschaftsministerium in Mainz das regionale Landesförderprogramm auch für Beherbergungsbetriebe außerhalb der GA-Gebiete geöffnet. Ab sofort können Errichtungen, Erweiterungen, Verlagerungen, Übernahmen und Modernisierungsmaßnahmen auch im Westerwaldkreis gefördert werden. Hierauf macht die Wirt- schaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (WFG) aufmerksam. Die Förderung setzt in der Regel die Schaffung von neuen Dauerarbeitsplätzen voraus. Die finanzielle Unterstützung erfolgt in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Je nach Art des Vorhabens und der Zahl der neuen Arbeitsplätze kann der Zuschuss 7,5 bis 15 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Zinsgünstige Darlehen können in Höhe von bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten ausgereicht werden. Der Investor kann die Art der Förderung frei wählen. Weitere Infos bei der WFG unter Telefon 02602/124308 oder per E-Mail Michael.Jodlauk@westerwaldkreis.de
Bachtiere, Bergbau und Waldkauz
Veranstaltungskalender 2008
für den Naturpark Nassau erschienen
Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass zu Beginn des Jahres der Veranstaltungskalender des Zweckverbandes Naturpark Nassau auf die Exkursionen und Seminare des Jahres aufmerksam macht.
Der Laubfrosch ist wohl unser bekanntester Frosch, auch wenn ihn viele Menschen bisher erst selten in Natura gesehen haben. Bekannt ist er als Froschkönig im Märchen, als Wetterfrosch im Einmachglas oder Kermit in der Muppetshow. Der Westerwaldkreis hat mit Mitteln des Landes neue Laichplätze geschaffen. Hyla arborea, so sein lateinischer Name, ist mit gerade mal vier bis fünf Zentimeter Länge und maximal neun Gramm Gewicht eine der kleinsten europäischen Amphibienarten. Normalerweise ist er grasgrün, je nach Umgebung aber auch mal bräunlich oder bläulich gefärbt. Die nächtlichen Balzrufe des Männchens im Frühjahr sind weithin hörbar. Zur Fortpflanzung im April bis Juni werden warme Flachgewässer aufgesucht. Die Kaulquappen bilden sich im Westerwald innerhalb von etwa zwei Monaten zu Fröschen um, welche dann in insektenreichen Hochstaudenfluren leben. Aufgrund ihrer Kletterfähigkeit und Sprungkraft halten sie sich zur Nahrungssuche und zum Sonnen im Blätterwerk von Büschen, Sträuchern und Bäumen auf. Daher trägt er auch den Namen Laubfrosch. Gegen Herbst sucht er frostsichere Überwinterungsquartiere in Laubhaufen, Erdlöchem und Gesteinsspalten, wo er in eine Winterstarre fällt. In freier Natur werden die Tiere selten älter als fünf Jahre. Dass der Laubfrosch heute generell nur noch selten zu finden ist, liegt zu einem Großteil daran, dass seine Lebensräume zunehmend verschwinden. Der Laubfrosch ist in der „Roten Liste Rheinland Pfalz" als stark gefährdet eingestuft und vom Aussterben bedroht. Um auf seine und auf die generelle Situation aller Amphibien aufmerksam zu machen, ist das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches" und der Laubfrosch zum „Frosch des Jahres 2008" ausgerufen worden. Im nördlichen Rheinland- Pfalz existieren zur Zeit etwa 40 Laubfroschvorkommen, davon entfallen etwa 35 Vorkommen auf den Westerwaldkreis. „Dieser Schwerpunkt erklärt sich durch die Tonindustrie. Von den genannten 35 Vorkommen befinden sich aktuell 30 in Tongruben, welche sich in Betrieb befinden und wo abgebaut wird. Dort liegen und entstehen Tümpel, die für den Laubfrosch optimal als Laichgewässer dienen", erläutert Elmar Schmidt, Amphibienschutzexperte des Landes Rheinland-Pfalz. Die Tümpel sind meist ohne üppige Vegetation, flach, warm und fischfrei. Diese Vorkommen könnten, so der Frosch-Kenner, als relativ gesichert gelten, da für deren Erhaltung seit nunmehr über zehn Jah-
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ren mit der Tonindustrie erfolgreich zusammengearbeitet wird. Doch außerhalb deriJ ben gehen die Laubfroschbestände zurücMsi meisten Laichgewässer verlieren relativ schnell Verkrautung und Fischeintrag (Laichfresser) hf tion. Um dies zu ändern sind in Trägerschaft da* waldkreises im Naturschutzgebiet „Irrlichts«! der Gemarkung Herschbach (bei Selters) a des Umweltministeriums in Mainz vier neueU wässer als Weidetümpel angelegt worden., Gewässer sind gezielt im Umfeld bekannter iJ froschvorkommen angelegt worden. Die Tümfdj flach und maximal 60 cm tief, liegen offen i besonnt zu werden und bleiben durch ein spät« trocknen in Sommer fischfrei. Um eine schnell krauten und Verbuschen zu verhindern, I pel innerhalb der beweideten Fläche des Nato gebiets" erläutert Frank Buchstäber von (' Naturschutzbehörde der Kreisverwaitungin Buchstäber:,, Was in den Tongruben die BaggerM gen, sollen hier die Rinder übernehmen. D*| detümpel werden als Viehtränken genutzt M halten die Gewässer durch Vertritt und Verbiss^ das Gewässer unterliegt einer Dynamik und tat oder verkrautet nicht, was bei der geringen Weil sten schnell der Fall wäre. Die landwirtschaftlich! zung in Form der extensiven Beweidungdienthinj dem Naturschutz." „Da dem Laubfroscheineir Fixierung an bestimmte Laichgewässer fehlt, wM vielen anderen Amphibienarten der Fall ist, sindvwj er Dinge, dass er die neuen Gewässer annirwlj ursprünglicher Lebensraum sind dynamischem - wo geeignete Laichgewässer nach jedem Hoch woanders liegen können. Wir haben mit solchen detümpeln bereits gute Erfahrungen gemacht, Elmar Schmidt hinzu. Neben den vier Tümpeln® Irrlichtsweiher ist beabsichtigt, zu Beginn desnar Jahres noch weitere Tümpel im Naturschutz^ „Eisenbachwiesen" zwischen Herschbach/Oww und Bilkhetm gen. Dort sind nämlich noch
stände des Laubfrosches vorha#l
Gewässer werden auch vonvie, 9 . ren Amphibien besiedelt, so 1 Maßnahme dem Amphibie™, gemein dient. Buchstäber,. • neuen Tümpeln hoffen wir,' froschbestand zu fördern. Es de, wenn man ihn zukünftig 1( . aus Märchen oder als Kermit *1 Muppetshow kennt."
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