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Wochenblatt VG Montabaur

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SENIOREN

Kriminalitätsvorbeugung war Frühstücksthema

Unsere „armen“ Senioren: erst werden sie beim regelmäßigen Dorffrüh- stück im Gemeindehaus mit frischen Brötchen und Kaffee „vollgestopft“ und dann müssen sie hinterher noch Vorträge zu irgendwelchen Seni­orenthemen „ertragen“! Das wird nur jemand sagen, der noch nicht dabei war. Denn die Horbacher Ü 65 fühlen sich offensichtlich wohl beim gemein­samen Frühstücken und Schwätzen. Und dass sie auch mal 30 Minuten zuhören können bewies die letzte Veranstaltung mit 2 Vertretern vom „Weisen Ring“. Wolf Hinrich Apel als Referent schrieb hinterher an die Gemeinde: „Ich habe ja schon vor einigen Seniorengruppen gesprochen, habe aber noch bei keiner Gruppe so viel Interesse und “diszipliniertes” Zuhören erlebt“. Auch wies er darauf hin, dass von den Damen des „Früh­stückskomitees“ alles optimal organisiert war. Das Lob geht an alle Betei­ligten! In seinem Vortrag gab Apel allerlei Tipps, wie sich ältere Menschen davor schützen können Opfer krimineller Handlungen zu werden. Beson­ders eindrucksvoll waren die Fallschilderungen einer 73 -jährigen Mitar­beiterin des Weissen Rings. Es ging hierbei nicht darum unseren Senio­ren Angst vor Verbrechen zu machen - im Buchfinkenland ist ja noch weit­gehend heile Welt - aber alle konnten doch nützliche Anregungen mit nach Hause nehmen.

Auch bei den beiden nächsten Dorffrühstücken gibt es hinterher wieder einen kleinen Vortrag: am 12. März wird Notar Oliver Spitzhorn rund um das Thema „Erben und Vererben“ informieren und am 14. Mai referiert Brigitta Poppe vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) über das Thema „Gesund ernähren im Alter“. Schon am Mittwoch, 27.2. sind alle Horbacher Senioren im Ignatius-Lötschert-Haus zu einem Nachmit­tagskaffeekränzchen mit einigen Infos zum Altenheim willkommen. Mehr zum Dorffrühstück bei Roswitha Pötters, Tel. 6075.

Uli Schmidt, Ortsbürgermeister

DORFGESCHICHTE

600 Jahre Wüstung Willgenhausen

Teil 3: Die “Altweibereiche” - ein Freiheitssymbol?

Das ist heute noch übrig von dem Ba um riesen “Altweibereiche

Nördlich der Lichtung Willgenhau­sen steht die 600 bis 800 Jahre alte „Altweibereiche“. Manche sagen, sie sei sogar 1000 Jahre alt. In der Horbacher Flurkarte von 1867 wird der Baum noch „Fabeleiche“ genannt. Heute noch besteht der Flurname „Fabeleiche“. Sie hatte zu ihren besten Zeiten einen Umfang von 8 m und galt als die mächtigste Eiche im Westerwald. Heute noch lässt der abgestorbene Stumpf erahnen, welch großer Baum einst hier gestanden haben muss. Seit 1928 ist die Altweibereiche als Naturdenkmal ausgewiesen.

Früher nahm man an, dass die Eiche der Mittelpunkt des Dorfes war. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie oberhalb von Willihausen auf freier Fläche stand, was ihr tiefer Ast­ansatz beweist. Die letzten Mauerreste wurden weit unterhalb der Eiche in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts entfernt.

Den Namen „Altweibereiche“ bekam die Eiche im 19. Jh. Im Jahre 1848 wollten sich die Westerwälder Bauern neue Freiheiten erkämpfen. Da woll­ten auch die Horbacher Frauen nicht zurückstehen. Sie wünschten sich „Freiheit von Ihren eigenen Männern“. Aus Übermut, so erzählt man sich, seien sie hinaus zur Fabeleiche gezogen, hätten einen Freudentanz um sie herum abgehalten. Ja, sie hätten gar versucht, die Eiche mit Äxten, Sensen und Sicheln zu fällen.

Seit dieser Zeit, nennt man den Baum „Altweibereiche“.

Einer weiteren Legende zufolge sollen sich die Frauen des Ortes Will­genhausen im Dreißigjährigen Krieg zuerst an der Altweibereiche vor den brandschatzten Schweden versteckt haben. Dabei sollen sie ihren Schmuck an oder in der Eiche versteckt haben.

Als der zweite Weltkrieg zu Ende ging, warf auch die Eiche zum letzten Mal ihre Blätter und Eicheln ab. Es glich einem „Naturwunder“, dass der altehrwürdige Baumriese im Frühjahr 2007 zu neuem Leben erweckt sein soll. Fast allen war schnell klar, dass dies nur ein Aprilscherz war.

Dem an der Horbacher Dorfgeschichte besonders interessierten Mitbür­ger Peter Böhler gilt unser Dank für die Infos zu der hiermit abgeschlos­senen dreiteiligen Serie „600 Jahre Wüstung Willgenhausen“. Er wird Gemeinde und Bürgerverein auch bei den Texten für zwei geplante Info­tafeln zu „Willilhause“ und „Weiberahsch“ unterstützen.

Uli Schmidt Ortsbürgermeister

Forstrevier Buchfinkenland

Leseholz in Horbach

Am Samstag, 02. Februar 2008 wird für die Bürger der Gemeinde Hor­bach Leseholz verteilt.

Wir treffen uns um 09.00 Uhr an der Dreiecksbank.

Das Holz muss sofort bezahlt werden.

Manfred Henkes, Revierförster

Möhnen “Immerfroh”

Helau jeckige Möhnen

Wirtreffen uns am Fastnachtsdienstag ab 18:11 Uhr grünen Baum” zum Heringsschmaus.

Ote

im Gasth

MGV “Cacilia” Horbach e.V.

Chorprobe am Freitag 25. Januar

Am Freitag 25. Januar beginnt für alle erste Stimmen die Probe,, Uhr. Die Sänger der zweiten Stimmen proben ab 19.15 Uhr Da intensiv mit neuer Literatur beschäftigen bitten wir um Vollzählig

Themenball am 2.2.2008

felp'ä'

Unser Verein lädt wieder alle Freunde der Fastnacht zu seinemt N nellen Themenball ein. Die diesjährige Veranstaltung steht unter Zl gan „Schlafmützenball". Wir würden uns freuen, wenn sich wieda/l Narren am Samstag den 2. Feb. ab 20.1 1 Uhr im Buchfinkenzentni Horbach treffen und wir gemeinsam stimmungsvolle Stunden vel können. Auch in diesem Jahr werden wir den Abend mit flottenl' wtanzeinlagen bereichern und unsere Band “Take two” wird uns ini mung bringen. Jugendliche zahlen nur die Hälfte des Eintritts. **

Bürgerverein

Der Bürgerverein lädt alle Interessierten zur Vorstandsitzung am Di« tag, den 29. Januar 2008 um 19.00 Uhr ins Gemeindehaus ein.

Wie immer werden wir uns den Berichten der bestehenden Arbeitsü widmen. Außerdem wollen wir verschiedene Veranstaltungen voibd ten. Unter anderem einen Mitgliederausflug des Bürgervereins am20,| und das Dorfcafe am 6 . Juli diesen Jahres. Wir planen, für den Vorab« des Dorfcafes eine Musikgruppe zu engagieren, um damit insbesonr auch das „jüngere Volk“ anzusprechen.

Im Jahr 2008 ist es weiterhin unser Bestreben, neue Ideen für unseröl einzubringen und umzusetzen. Am Anfang des noch „jungen“ Jahres»! dies unser Schwerpunkt sein.

Wir würden uns aber auch freuen, Anregungen aus der Dorfbevöfa® zu bekommen, wie z. B.:

Wo gibt es Bedarf bzw. Interessen?

Was kann verändert oder verbessert werden?

Gibt es Ideen für bestimmte Gruppen im Dorf?

Wo ist Unterstützung erforderlich?

Was macht einfach nur Spaß?

Wir sind für (fast) alles offen und werden versuchen, das Machbareaul umzusetzen. Dafür wäre es aber schön, wenn auch einmal Wünschest uns heran getragen würden.

Klar, wir können sicher nicht alles machen. Aber einen Versuch istesdodl wert, oder? Wir würden uns auf jeden Fall über etwas Resonanz freuml

Hübingen

Dienststunden der Gemeindeverwaltung Buchfinkenlandhalle, Schulstr. 20 dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr

Telefon Gemeindeverwaltung/

Ortsbürgermeister.O6439/90ffl|

Telefax Gemeindeverwaltung/

Ortsbürgermeister.06439/9018

E-Mail Gemeindeverwaltung/Ortsbürgermeister: OG.Huebingen@freenet.de Internet: www.huebingen.de

Telefon Buchfinkenlandhalle:.06439/612S|

Telefon Hausmeister Buchfinkenlandhalle/Vermietung

(Herr Ralf Müller, Hauptstraße 24):.

Telefon Vermietung Grillhütte

(Herr Franz-Josef Weidenfeller, Welschneudorfer Straße 1):06439/74251

Öffentliche Bekanntmachung

Widmung von öffentlichen Verkehrsanlagen im Bereich der Ortsgemeinde Hübingen

Aufgrund der Bestimmungen des § 36 Landesstraßengesetz Rhein»* Pfalz (LStrG) in der Fassung vom 01.08.1977 (GVBI. Seite 273), zuW geändert durch Gesetz vom 18.12.2001 (GVBI. Seite 303) undwf Beschluss des Ortsgemeinderates Hübingen vom 11 .12.2007 wird die n<P stehend bezeichnete Verkehrsfläche als Gemeindestraße im Sinne von s 3 Nummer 3 Buchstabe a) LStrG dem öffentlichen Verkehr gewidmet. Bezeichnung «nn-ois

„Wiesenweg“,

Flur 7, Flurstück 122 -teilweise­

verlaufend von-

verlaufend von der hinteren Gebäude des Wohnhauses Wiesenweg Hausnum

bis zum Beginn des gemeindlicn« Wirtschaftsweges bei der gemeinsamen u

der Grundstücke fl ’ Flurstück 86/4 und Flurstück

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