Einzelbild herunterladen

Nr ' 03 5 Wochenblatt VG Montabaur

Nr. 03/2008

«nbo* lt Montabaur: 76- jähriger Frau rtie Handtasche entrissen

a nienstag, den 08.01.2008 wurde einer 76- jährigen Frau in der Mon- mbaurer Innenstadt gegen 19:45 Uhr von einem Unbekannten die Hand­fesche entrissen.

rVe Rentnerin kam gerade vom Einkäufen im Rewe-Markt und ging quer “her den Konrad-Adenauer-Platz in Richtung Steinweg.

Auf dem kurzen Verbindungsweg zwischen dem Konrad-Adenauer-Platz nri dem Steinweg wurde die Rentnerin von hinten zu Boden gestoßen, npr bisher unbekannte Täter entriss der Dame eine über der Schulter hän- Jjjp de schwarze Kunstlederhandtasche und flüchtete zu Fuß durch den steinweg in Richtung Einfahrt Wilhelm-Mangels-Straße. In der Handta­sche befand sich u.a. ein geringer Bargeldbetrag und Ausweispapiere. Durch den Sturz erlitt die Frau leichte Prellungen und eine Schürfwunde. Der Unbekannte war ca. 18 - 25 Jahre alt, hatte dunkle an den Seiten ■hach hinten gekämmte Haare und war mit einer dunklen Hose und einem Schwarzen Anorak bekleidet.

Die Polizei geht davon aus, dass der Täter sich bereits vor der Tat im Bereich des Rewe-Marktes und/ oder des Konrad-Adenauer-Platzes auf­gehalten hat und auf eine Tatgelegenheit wartete.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Montabaur unter der Telefonnummer 02602/ 9226-0

^ein-Sirar*

’aße 15 Straße i aße 2a tert.Ha U s •e 1

Afbertstraßj

3

Martins^

1 Gesetzliche Rentenversicherung

•ßaumbacfS'i Auskunft und Beratung

tl 'Der Beratungsdienst der Deutschen Rentenversicherung hält jeden Mitt- Jinstraße 4 fflwoch einen Sprechtag bei der Verbandsgemeindeverwaltung 56410 Mon- 3 Btabaur ab. Der Wohnort des Versicherten, bzw. eine Unterscheidung nach ■Arbeiter- oder Angestelltenversicherung ist dabei unerheblich. Die Versi- > St r Scherten haben Gelegenheit ihre Versicherungsunterlagen überprüfen und -r istraße7 :^ sjch zu a || en Fragen der Rentenversicherung beraten zum lassen.

, 6 20 H_Wegen des Datenschutzes werden Auskünfte nur unter Vorlage des Per-

e 9 fconalausweises / Passes erteilt. Für die Auskunftserteilung über die Daten ach, WestetBBpritter - auch des Ehegatten - ist die Vorlage einer Vollmacht erforderlich.

^Erfahrungsgemäß machen viele Versicherte von dieser Beratungsmög- Ignatius-Läi'f■ lichkeit Gebrauch. Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wie alle Interes­sierten um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0 26 5is, lanafcÄ02 /126.313, Herr Schrupp, oder per E-Mail: BSchrupp@montabaur.de iZu dem Gespräch bringen Sie bitte alle Versicherungsunterlagen (min- elschwingÄdestens die Versicherungsnummer), und - soweit dem Rentenversiche­rungsträger noch nicht vorgelegt - einen Nachweis über die Lehre (od. tscher-HausB sonsti 9 e Berufsausbildung), z.B. Gesellen-, oder Gehilfenbrief, Lehr- ■zeugnis, mit. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung sollte [auch das Familienstammbuch, bzw. die Geburtsurkunden der Kinder mit­gebracht werden.

Den Bürgern der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur steht darüber hinaus noch der Sachbearbeiter für die Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Verfü­gung. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der o.a. Tele­fonnummer/E-Mail zu empfehlen.

Wirtschafts-Infos

Alte Kaserne wird zum Messegelände

Montabaur: Zweite Connection findet im Juni statt - Künftig alle zwei Jahre

Montabaur verbindet” - unter diesem Slogan fand im vergangenen Jahr die erste Connection in Montabaur statt. Jetzt geht die Wirt­schafts- und Verbrauchermesse in die nächste Runde und öffnet zum zweiten Mal ihre Tore in der Westerwälder Kreisstadt.

MONTABAUR.

Auch in diesem Jahr wird es die Connec­tion in Montabaur geben (die WZ be­richtete). Gestern stellten die Verant­wortlichen nun das Konzept der zweiten Wirtschafts- und Ver­brauchermesse, die vom 6. bis 8. Juni in der Kreisstadt statt­findet, offiziell vor. Veranstalter sind er-

. th ,. neut Joachim Neu-

Np „ K roth Messemarketing) und Alexandra Marx (Smiling Events), mehr ™. n 9 e 9 en des Messegelände: Nachdem das Aubachviertel nicht Ka<?er 2Ur Ver *dgung steht, zieht die Messe in die ehemalige Westerwald- natürNh an der Kot)| enzer Straße um. “Logistisch gesehen, haben wir dort ber ri c ^°P tlma le Voraussetzungen”, sieht Neuroth die Vorteile gegenü- den Hi r ]/ 0nnec tion-Premiere im vergangenen Jahr. Statt in Zelten, wer­den R| 6 ^ usste,,er diesmal in den vorhandenen Hallen auf dem ehemali- lich a , t l ] ae ?) ,vehr 9 e lände untergebracht. “Diese befinden sich in erstaun­st lern Zustand, es sind höchstens einige Schönheitsarbeiten erfor-

ch.

derlich”, sagte Neuroth. Durch den Umzug steht bei der zweiten Connec­tion auch mehr Platz zur Verfügung: Das Messegelände, 2007 noch 10 000 Quadratmeter groß, umfasst diesmal rund 16 500 Quadratmeter. Und auch die Parkplatzsituation ist besser als noch im Aubachviertel.

Am Konzept wird sich nicht viel ändern. Auch diesmal setzen die Macher auf regionale Aussteller, auf Fachbetriebe, Dienstleister und überregio­nale Firmen mit Gebietsinteresse oder eigenen Niederlassungen im Ein­zugsbereich. Das entsprechende Rahmenprogramm ist noch in Planung, “wird aber auch wieder ein großes Abend-Event beinhalten sowie zum Beispiel einen Familientag bieten”, wie Alexandra Marx schon mal verriet. Lediglich am ersten Messetag, dem Freitag, wird es eine Neuerung geben: “Die Eröffnung wird nicht schon morgens, sondern erst am Nachmittag gefeiert”, so Marx, “damit verbunden, soll es ein größeres Event geben, dass die breite Bevölkerung anspricht.” Eine Idee dafür schwebt den bei­den Verantwortlichen schon vor: Mit dem größten menschlichen Puzzle will man sich einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde sichern. Während die Messebesucher ein riesiges Puzzlespiel bilden, könnte ein mit einer Kamera ausgestattetes Flugzeug die Bilder aus der Vogelper­spektive live auf eine Leinwand auf dem Messegelände liefern. “Aber bis­her ist das Ganze nur eine Idee, die Planungen laufen noch”, sagte Neu­roth. Fest steht aber schon, dass die Messe anschließend am Freitag bis 22 Uhr geöffnet sein wird.

Unterstützung erfährt die Connection auch wieder von der Verbandsge­meinde Montabaur: “Auch wir als Verbandsgemeinde sehen uns natür­lich als ein Partner der Wirtschaft, gute Kontakte sind die Basis für unter­nehmerisches Handeln. Und dafür bietet eine solche Messe den geeig­neten Rahmen”, sagte Bürgermeister Edmund Schaaf und lobte die Ver­antwortlichen für ihren Mut und Tatendrang, auch in diesem Jahr eine sol­che Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig begrüßte er das Vorhaben einer regelmäßigen Connection. Diese soll künftig alle zwei Jah­re stattfinden, erklärte Neuroth. “Damit wir nicht mit der Regionara in Neu­wied kollidieren, die ebenfalls alle zwei Jahre auf dem Programm steht und im Jahr 2009 wieder veranstaltet wird, haben wir uns entschieden, gleich in diesem Jahr die zweite Messe in Montabaur zu organisieren.” Die dritte Connection soll es somit 2010 geben. Ob sie dann aber wieder in der Westerwald-Kaserne beheimatet sein wird, ist unklar. Die Stadt und die für das Gelände zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) suchen bekanntlich nach einem geeigneten Investor. Aber auch, wenn die ehemalige Kaserne bis dahin einem anderen Zweck dienen soll­te, bedeute dies nicht das Aus für weitere Messen. “Dann finden wir eine andere Lösung”, so Bürgermeister Schaaf. Holger Pöritzsch

Westerwälder Zeitung vom 12.01.2007

' ’ Partnerschaften -Aktuel I’ *

Deutsch-Französische Gesellschaft zu Montabaur e.V. www.dfg-montabaur.de

Deutsch-Französischer Tag

Romain Rolland

Vor fünf Jahren initiierten die damaligen Regierungschefs Jac­ques Chirac und Gerhard Schrö­der den Deutsch-Französischen Tag. Seitdem wird dieser alljähr­lich am 22. Januar mit zahlreichen Veranstaltungen in beiden Län­dern begangen.

Anlässlich dieses Tages referiert der Journalist und Autor Thomas Krämer am Dienstag, 22.01.2008, um 18.30 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses Montabaur über den Burgunder, Europäer und Nobelpreisträger Romain Rolland. 1866 in Burgund geboren, genießt Rolland eine gutbürgerliche Erzie­hung und wird Professor für Musik- und Kunstgeschichte an der Ecole Normale Superieure sowie an der Sorbonne in Paris. Von sei­nem umfangreichen literarischen Schaffen kennt man heute vor allem den 10-bändigen Roman “Jean-Christophe”. Titelheld ist der junge deutsche Komponist Johann-Christoph Krafft, der seine entscheidenden Bildungs­erlebnisse in Frankreich hat und somit quasi die ihm angeborene “deut­sche Energie” mit “französischem Geist” verbindet und veredelt.

Der “Jean-Christophe” wird ein großer Erfolg und bringt seinem Autor 1915 den Nobelpreis ein. Nach 1918 wird der Roman auch von vielen Deut­schen geschätzt, die das ewige Gerede von der deutsch-französischen Erbfeindschaft satt haben und auf Verständigung setzen. Während des 1. Weltkrieges versucht Rolland von der Schweiz aus als pazifistischer Intellektueller sowohl nach Frankreich, als auch nach Deutschland hin­einzuwirken. Kurz vor der Befreiung Frankreichs stirbt Rolland 1944 unweit seines Geburtsortes. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Nähere Infor­mationen: DFG, Tel. 02602/947759.