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Wochenblatt VG Montabaur
weiteren Informationsabend für Frühjahr 2008 vorzubereiten, bei dem Kabel Deutschland und auch die KEWAG eingeladen werden, um insbesondere das Thema DSL im Westerwald zu beschleunigen.
Highlight für Westerwälder Familien: Beratungs-Sozialatlas wartet auf Einträge
MdL Ulla Schmidt, Initiatorin des Bündnisses für Familien im Westerwald teilt gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Westerwald- Kreises Beate Ullwer mit, dass die Programmierung des Sozialatlas Westerwald mit treffenden Stichpunkten nach jahrelanger sorgfältiger Arbeit nun fertig gestellt ist. Der Beratungsführer auf Internetbasis wurde nach einer Idee von Dipl. Psychologe Klaus-Jürgen Kräh gemeinsam mit Sascha Wüst, beide Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn erstellt.
Der neue Atlas wird zukünftig insbesondere Familien in ihren unterschiedlichsten Bedarfslagen Unterstützung bieten. Die vielfältigen Hilfsangebote aus dem Westerwaldkreis und relevanten Angebote der umliegenden Kreise für Westerwälder Familien werden unter einer Adresse mit Angabe der Entfernung zum Wohnort schnell und leicht auffindbar. Die Informationen erhalten dann alle relevanten Aspekte, die für Familien wichtig sind. Der gesamte Prozess läuft automatisiert ab und spart Zeit und Kosten. Die Eintragungen bleiben kostenlos und müssen vom Anbieter selbst vorgenommen werden. Eine E-Mailadresse ist daher Voraussetzung. Jetzt ist die Zeit, in der die Anbieter ihre Angebote in den Sozialatlas eintragen.
Bis Ende Februar werden die Daten gesammelt und gesichtet. Dann werden sie nach Prüfung durch ein Redaktionsteam freigeschaltet.
Ulla Schmidt: „Dieses Leuchtturmprojekt wurde durch die Stiftung „RAMA“ unter 5.700 Bewerbungen ausgewählt und mit 5.000 Euro dotiert. Das allein spricht schon für die Qualität und Ausführung dieser zündenden Idee, die Maßstäbe setzt. Wir werden es allen Lokalen Bündnissen für Familien im Lande zur Nachahmung empfehlen.“
Schmidt hatte das Projekt im Namen des Lokalen Bündnisses für Familien im Westerwaldkreis begleitet und befürwortet. Auch Landrat Weinert hat sich für das Projekt eingesetzt und die Kreisverwaltung unterstützte das Projekt von Anfang an.
Sowohl die Kreissparkasse Westerwald als auch die Stiftung Initiative und Leistung der Naspa beteiligten sich finanziell an der Erstellung dieses wichtigen Informationswerkes. Der Caritasverband Westerwald-Rhein- Lahn trägt die jährlich auflaufenden Kosten.
Der Atlas ist für die Einträge ab sofort geschaltet und unter www.sozi- alatlas-westerwald.de zu erreichen.
Alle Anbieter sollten ihr Angebot bald eintragen, damit Ende Februar die Hilfen gefunden werden können.
Gute Nachricht für Tagesmütter
Die Dernbacher Landtagsabgeordnete Ulla Schmidt (CDU) Initiatorin des Lokalen Bündnisses für Familien im Westenwaldkreis, hatte sich bezüglich der beabsichtigten Besteuerung von Tagesmüttem an die Familienministerin Ursula von der Leyen und Abgeordnete auf Bundesebene gewandt, um dieses Ansinnen nochmals zu überdenken.
Schmidt begründete ihre schriftlichen Eingaben, dass die wertvolle Arbeit der Tagesmütter und die damit verbundenen Betreuungsplätze von Kleinstkindern erheblich gefährdet würden. Schmidt: „Da Tagesmütter als feste Bezugsperson eine hervorragende Möglichkeit zur Betreuung von Kleinstkindern bieten, wäre es fatal, durch neue gesetzliche Regelungen diese unverzichtbare Arbeit zu gefährden“. Der Bundesfinanzminister, Peer Steinbrück, hatte zunächst in einem Erlass verfügt, dass Tagesmütter, die über kommunale Einrichtungen vermittelt werden, ab 1. Januar 2008 als Freiberufler gelten und damit auf ihr Einkommen Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen. Dieser Erlass wurde nun zurückgenommen und wird bis 2009 neu überdacht. Derzeit erhalten Tagesmütter, die von Kommunen bezahlt werden, eine steuerfreie Aufwandsentschädigung, wenn sie nicht mehr als fünf Kinder betreuen. Nun sollen bis 2009 einige steuerrechtliche Fragen zu Gunsten der Tagesmütter geändert werden. So habe das Land Hessen vorgeschlagen, die Betriebskostenpauschale pro Kind von 300 auf 400 Euro zu erhöhen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern erarbeitet derzeit ein Konzept. Bundesministerin von der Leyen hatte sich für den Aufschub der Versteuerung eingesetzt, weil aus ihrer Sicht andernfalls die Gefahr drohe, dass viele Tagesmütter, die im Auftrag von Jugendämtern arbeiten, durch die Neuregelung mehrere hundert Euro im Monat wegen der dann fälligen Sozialversicherungspflicht und dem gleichzeitigen Wegfall der Familienmitverscherung bei der gesetzlichen Krankenkasse einbüßen würden. Damit hätte sich für viele Tagesmütter der Einsatz nicht mehr gelohnt, oder die Betreuungsentgelte würden deutlich steigen. Dies ist aber politisch nicht gewollt. Schmidt: „Im Westerwaldkreis sind derzeit mehr als 230 Tagesmütter im Einsatz und bieten für Kleinkinder als feste Bezugsperson optimale Betreuung“
Ulla Schmidt begrüßt die Einlassungen von Ursula von der Leyen und den Aufschub durch die Länderfinanzminister, um eine gründliche Überarbeitung und eine akzeptable Regelung für Tagesmütter zu erreichen, insbesondere, da im Westerwaldkreis eine große Zahl von Tagesmüttem im Einsatz sind und sich noch weitere in Qualifizierungsmaßnahmen befinden.
10 Jahre Internationaler Frauentag im Westerwald
Veranstaltung zu Gunsten des Projektes “Amizero-Confiance- Zuversicht" in Ruanda Spendenkonto schon jetzt eröffnet
Im Jahr 2008 findet der Internationale Frauentag im Westerwaldkreis zum 10. Mal statt. Das Team, bestehend aus Mitarbeiterinnen des Notrufes
Nr. 52/2007
.Frauen gegen Gewalt e.V., des Frauenzentrums “Beginenhof”, des Präventionsbüros “Ronja”, des Frauenhauses Westerwald, der DGB-Regi- on Koblenz, der Gleichstellungsbeauftragten des Westerwaldkreises und den Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinden Hachenburg, Selters und Westerburg, führen diese Veranstaltung zugunsten des Verbandes “Amizero-Confiance-Zuversicht” in Herschbach/Uww. durch.
Der Erlös kommt einem Zusammenschluss von Witwen zugute, welche sich mit der Haltung von Ziegen eine berufliche Zukunft aufbauen können. In Ruanda gibt es sehr viele verwitwete Frauen, die ihre Familien versorgen. Um die Frauen finanziell zu unterstützen und zu einem Einkommen zu verhelfen, erhalten die Frauen zwei weibliche Ziegen gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag “geliehen”. Sie sind für die Ernährung und Pflege, sowie für die Vermehrung der Ziegen zuständig. Hat eine Ziege weiblichen Nachwuchs bekommen, werden diese Zicklein nach sechs Monaten an die Organisation zurückgegeben. Diese verleiht die Ziegen an bedürftige Frauen weiter. Schafft es eine Frau drei weibliche Zicklein groß zu ziehen, gehen die Ursprungsziegen in den Besitz der Frauen über. Darüber hinaus kann die Frau einen günstigen Existenzgründerkredit beantragen. Die Frauen haben mit der Haltung von Ziegen gezeigt, dass sie wirtschaften können und es ihnen mit dem kleinen Unternehmen ernst ist. Nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte prägen die Initiative. Wichtig sind auch die Alphabetisierung und Ausbildung von Frauen, sowie der Schutz von Waisen und der Kampf gegen Diskriminierung von Frauen. Den Frauen wird durch die Haltung von Ziegen die Möglichkeit eröffnet, selbstständig für den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sorgen.
Für nur 25,00 EUR ist es in Ruanda möglich eine Ziege zu erwerben. Die Organisatorinnen des Internationalen Frauentages 2008 bitten um Ihre tatkräftige Unterstützung zur Förderung des Projektes “Amizero-Confiance-Zuversicht” oder auch “Witwenkooperative Zuversicht” in Form Ihrer Spenden. Die Organisatorinnen freuen sich über Ihre Spende und wünschen sich nach der Veranstaltung am 08. März 2008 möglichst viele Ziegen in Ruanda kaufen zu können und somit den Frauen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Bei Spenden geben Sie bitte den Verwendungszweck “Ziegenprojekt Ruanda” an. Spendenkonto: Frauenzentrum Beginenhof, Spendenkonto Nr.: 962148018, Bankleitzahl: 510 500 15, Verwendungszweck: Ziegenprojekt Ruanda
Wer's glaubt, wird selig
der Goln Gottesdienst in der Lutherkirche geht in die zweite Runde Nahezu 120 Erwachsene und Kinder folgten der Einladung zum Goln - dem Gottesdienst in neuer Form - am Sonntagabend in der Lutherkirche.
Das Ziel von Goln heißt, mit einer modernen Umsetzung Menschen, die dem üblichen Gottesdienst eher kritisch gegenüberstehen, den Zugang zu Gott, Glaube und Christentum zu erleichtern.
Nach dem Motto „Wer's glaubt, wird selig“, wurde in Rollenspielen anschaulich dargestellt, in welchen alltäglichen Situationen Mann und Frau dem jeweils Gesagten des Anderen Glauben schenken und manchmal auch nicht.
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Im Dialog zwischen dem erfolgreichen Manager und seiner wieder getroffenen alten Schulfreundin, worin der Manager glaubhaft macht, das Glück gefunden zu haben in Form von erfolgreicher Firma, Haus, Auto, Boot, junger Frau und eines Pools, der so groß sei wie ein See, sorgten für viele Lacher in dem gut aufgelegten Publikum.
Wie lässt sich dieses Motto nun auf den christlichen Glauben beziehen? „Menschen können wir nicht immer vertrauen, wohl aber Jesus. Wer auf Jesus vertraut, wird selig“, so Pfarrer Michael Dietrich in der anschließenden Predigt.
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