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Wochenblatt VG Montabaur ^

Mitarbeiterin des Bürgerbüros in Ruhestand verabschiedet

Unzählige Bürgerinnen und Bürger haben in den letzten Jahren die freund­lichen Serviceleistungen von Frau Doris Scholz im Bürgerbüro der Ver­bandsgemeinde Montabaur in Anspruch genommen. Vielen Menschen hat Doris Scholz bei der Beantragung von Ausweispapieren sowie bei An- und Abmeldungen geholfen. Und nun ist es Frau Doris Scholz, die sich von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaurabmeldet", denn zum 01.01.2008 tritt sie ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Bürgermeister Edmund Schaaf bedankte sich dieser Tage bei Doris Scholz für ihre zum Wohle der Allgemeinheit treu geleisteten Dienste und wünsch­te Gesundheit und Wohlergehen für den neuen Lebensabschnitt. Gemeinsam mit Doris Scholz blickte er in einer kleinen Feierstunde auf die wichtigsten Stationen ihrer beruflichen Laufbahn zurück.

Im April 1962 startete Doris Scholz bei der Stadtverwaltung Duisburg ihre berufliche Karriere. Zwei Jahre lang lernte sie dort alle Fähigkeiten und Fertigkeiten kennen, die den klassischen Büroberuf der Stenotypistin aus­machen. Im Anschluss an ihre Ausbildungszeit Jahre arbeitete Doris Scholz mehr als 13 Jahre lang als Stenotypistin in der Privatwirtschaft in Duisburg bevor sie vom Ruhrgebiet in den Westerwald zog und am 13.07.1978 ihren Dienst als Schreibkraft bei der Verbandsgemeindever­waltung Montabaur antrat.

Von 1982 bis 1999 erfolgte der Einsatz von Doris Scholz in der Bauver­waltung und ab dem 01.04.1999 bis zum Eintritt in den Ruhestand ver­richtete sie ihren Dienst im Bürgerbüro.

Zahlen rund ums Wasser

ln seiner letzten Sitzung 2007 hat der Verbandsgemeinderat ein­stimmig die Wirtschaftspläne 2008 der Verbandsgemeindewerke ver­abschiedet und einer Erhöhung der Grundgebühren beim Trink­wasser zugestimmt. Neben der Beschlussfassung über den Haus­haltsplan der Verbandsgemeinde obliegt es den Ratsmitgliedern, über die Wirtschaftspläne für die Betriebszweige Trinkwasser, Abwasserbeseitigung und Mons-Tabor-Bad abzustimmen.

Als zuständiger Dezernent stellte Bürgermeister Edmund Schaaf fol­gende Zahlen vor:

Trinkwasser

Der Betriebszweig Trinkwasser legt für 2008 eine ausgeglichene Kalku­lation mit einem Volumen von 3,58 Mio. Euro vor. In den Plänen stehen einer Kreditaufnahme von 2,1 Mio. Euro Investitionen von 2,45 Mio. Euro gegenüber. Die weitaus größte Position dabei ist der neue Hochbehälter Montabaurer Höhe, der im neuen Jahr gebaut werden soll. Dafür sind im Plan 1 Mio. Euro vorgesehen (weitere 0,6 Mio. Euro für 2009), zusätz­lich eine halbe Mio. Euro für die dazugehörige Wasserleitung. Außerdem werden die Erneuerungen und Erweiterungen der Ortsnetzleitungen für Trinkwasser mit rund 670.000 Euro zu Buche schlagen.

Neben dem Wirtschaftsplan Trinkwasser hat der Verbandsgemeinderat einer Erhöhung der jährlichen Grundgebühren für Trinkwasser von 42 Euro auf 54 Euro pro Wasserzähler zugestimmt. Diese Erhöhung ist not­wendig geworden, weil der Wasserverbrauch seit rund 10 Jahren fällt - also die Verbraucher sparsamer geworden sind - die Betriebskosten aber konstant bleiben.

Abwasser

Mit einem Gesamtvolumen von 7,87 Mio. Euro liegt auch für den Betriebs­zweig Abwasserbeseitigung eine ausgeglichene Kalkulation vor. Hier konnte die Kreditaufnahme auf 2,8 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (4 Mio. Euro) deutlich gesenkt werden, denn für 2008 stehen keine außer­gewöhnlichen Investitionen an. Auf der Investitionsliste finden sich unter anderem Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen am Kanalsystem mit gut 2 Mio. Euro, der Neubau von Kanälen (Erschließungen) mit 805.000 Euro, Neubauten von Regenüberlauf- oder Regenrückhalte­becken mit 1,3 Mio. Euro sowie neue Transportleitungen zu den Kläran­lagen für 970.000 Euro. Die Gebühren und Beiträge im Bereich Abwas­ser werden für die Verbraucher konstant gehalten; im Einzelnen plant man mit Einnahmen von 2,5 Mio. Euro für Kanalbenutzung sowie aus wieder­kehrenden Beiträgen für Niederschlagswasser 2 Mio. Euro und für Schmutzwasser 1,4 Mio. Euro.

Mons-Tabor-Bad

Für ihr Hallen- und Freibad zahlt die Verbandsgemeinde Montabaur jähr­lich einen Betriebskostenzuschuss. Somit können die Eintrittspreise gün­stig gehalten werden. Im Jahr 2007 waren das 611.000 Euro, für das Jahr 2008 wurden jetzt 572.000 Euro veranschlagt. Außerdem wurden auf der Einnahmenseite als größere Positionen 270.000 Euro für Eintrittsgelder sowie 110.000 Euro Verkaufserlöse der Cafeteria eingeplant. Bei den Aus­gaben sind neben den laufenden Betriebskosten Investitionen in Höhe von 100.000 Euro für eine Wärmerückgewinnungsanlage und eine Ener­giesparanlage vorgesehen.

Personenstandsmeldungen des Monats November 2007 in der Verbandsgemeinde Montabaur

Geburten

Nele Termühlen, 56412 Heiligenroth, Winkelgasse 1 Moritz Happe, 56337 Eitelborn, Am Nörrenpfad 23 Fabian Blech, 56410 Montabaur, Herderstraße 3 Emilia Luna Wossler, 56410 Montabaur, Merkurstraße 9 Niklas Julius Linscheid, 56412 Daubach, Eulenstraße 1 Andreas Gienko, 56410 Montabaur, Humboldtstraße 1

Nr. 52/2007

Isabelle Schog, 56414 Untershausen, Buchenstraße 7 Julia Beck, 56412 Nentershausen, Aarstraße 6

Eheschließungen

Rolf Richter und Alexandra Mallm geb. Voigt, 56410 Montabaur STFin* dort, Nordstraße 2 c,9en '

Sterbefälle

Berthold Sting, 56412 Nentershausen, Aarstraße 3 Egbert Eduard Josef Gresser, 56410 Montabaur, Bornwiesenstraße 24 Werner Fahlenbock, 56412 Oberelbert, Wiesenstraße 12 Regina Susanna Knopp geb. Baumann, 56337 Eitelborn, Oberdorfstraße 2 Margot Hedwig Jung geb. Zacharias, 56410 Montabaur, Siegstraße 32 Jakob Walter Hehl, 56410 Montabaur, ST Eschelbach, Lilienstraße 19 Inge Charlotte Martha Hammer geb. Friedrich, 56410 Montabaur, Her­derstraße 14

Maria Theresia Hannappel, 56410 Montabaur, Dillstraße 1 Stefan Peter Molsberger, 56412 Holler, Südstraße 16 Elisabeth Luise Fleischmann geb. Jung, 56410 Montabaur, Dillstraße 1 Kurt Heinz Erich Horlitz, 56410 Montabaur, Jakob-Hannappel-Straße 4 Frieda Keiner geb. Selker, 56410 Montabaur, Bahnhofstraße 31 Klara Luise Wolf geb. Herzmann, 56410 Montabaur, Dillstraße 1 Emma Hermine Schlosser geb. Fischer, 56410 Montabaur, Dillstraße 1 Gottfried Leukel, 56410 Montabaur, Joseph-Kehrein-Straße 1 Ella Frieda Ottilie Poschmann geb. Müller, 56410 Montabaur, Fröschp- fortstraße 6 A

Maria Magdalena Klara Wagner, 56412 Großholbach, Hauptstraße 12

Hermine Grete Salden geb. Heidermann, 56410 Montabaur, Dillstraße 1

Johannes Kurt Pinder, 56412 Stahlhofen, Kirchstraße 22

Peter Franz Klein, 56412 Holler, Bergstraße 15

Walter Peter Meurer, 56410 Montabaur, Hohe Straße 18

Martha Kottwitz geb. Zimmermann, 56410 Montabaur, Hohe Straße 36 a

Adelheid Johanna Marx, 56337 Eitelborn, Hunselweg 14

Fritz Johann Göddertz, 56410 Montabaur, ST Horressen, Auf der Heide 9

Paul Erich Militky, 56410 Montabaur, St Reckenthal, Tannenweg 49

Anna Albert geb. Pfeil, 56412 Nomborn, Bergstraße 4

Toni Mies, 56412 Heiligenroth, Lahnstraße 13

Energietipp

Wo kommt die Dämmung im Dach hin?

Häufig stehen Hausbesitzer während einer geplanten Dachdämmung vor der Frage, wo man am besten die Wärmedämmschicht platziert. Soll man die Dachschrägen bis in die Giebelspitze dämmen oder reicht es aus, wenn man die oberste Geschossdecke dämmt?

Dies hängt im Wesentlichen davon ab, ob man über kurz oder lang den Dachraum zum Wohnraum umbauen will oder nicht. Sollte dies der Fall sein, dann muss die Dachschräge bis zur Decke des geplanten Wohnraums gedämmt werden. Wenn keine Decke vorgesehen ist und der beheizte Bereich bis in die Giebelspitze reicht, muss auch die Wärmedämmung bis in die Spitze verlegt werden. Gibt es jedoch einen Spitzboden, dann kann die nach oben abschließende Dämmschicht auf diesem Boden verlegt wer­den. Soll aber der Dachraum langfristig nicht als Wohnraum genutzt wer­den, reicht es aus, auf dem Fußboden eine möglichst dicke Dämmschicht einzubauen. Die Dämmung einer Decke ist meist einfacher und kosten­günstiger umzusetzen als die Dämmung der Dachschrägen. Grundsätzlich gilt: nicht an der Dämmstoffdicke sparen und auf eine luftdichte Konstrukti­on achten. Was dies alles in der Praxis bedeutet, erläutern gerne die Ener­gieberater der Verbraucherzentrale RLP e.V. in einem kostenlosen Bera­tungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Der Energieberater hat am Donnerstag, den 10 . 01.08 von 15 . 00 - 18.00 Uhr Sprechstunde in Montabaur in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Voranmeldung unter 02602/126-199 oder -0.

Für weitere Informationen:

Energieberatungshotline 01805 / 60 75 60 20 (14 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz)

Montags von 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr,

Dienstags von 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr,

Donnerstags von 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr.

Endspurt für Riester-Sparer

Wer seit 2005 oder früher einen Riester-Vertrag abgeschlossen und bis heute noch keinen Zulagenantrag gestellt hat, kann das bis Ende 2007 nachholen. Zwei Jahre haben Riester-Sparer Zeit, um sich die staatliche Förderung zu sichern. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät, diese Frist nicht verstreichen zu lassen. Denn wer die Frist versäumt, verschenkt bares Geld, weil der Zulagenanspruch aus 2005 danach ver­fällt. Wissenswert ist auch: Alle Vorteile an Zulagen und Steuererspar­nissen sind für das gesamte Jahr 2007 gesichert, wenn ein Riester-Ver­trag noch bis Jahresende abgeschlossen und der Beitrag dafür eingezahlt ist. Der Staat fördert die Riester-Rente mit einer Grundzulage von derzeit 114 Euro im Jahr. Pro Kind gibt es zusätzlich 138 Euro jährlich. 2008 wird die höchste Förderstufe erreicht. Die Grundzulage steigt dann auf 154 Euro und die Kinderzulage auf 185 Euro im Jahr. Für Kinder, die ab 2008 zur Welt kommen, zahlt der Staat sogar 300 Euro. Neben den Zulagen können sich noch Steuervorteile ergeben.

Seit 2005 kann man beim Vertragsanbieter einen Dauer-Zulagenantrag stellen. Damit wird die Zulage dann automatisch Jahr für Jahr dem R<© ster-Vertrag gutgeschrieben.