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Wochenblatt VG Montabaur

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Nr - 51/2007

Un Traum. tourde toakr!

U)ir sind dankbar and jtäcktick über die gebart unserer Töckter

Marte kabelte

* 6. Oktober 2007 - 324Ö j - 52 cm

Tfiörsten und

Jeamune Und mit Pascal

Das Saumckenstetten unter dem Möttö Opres-SU mit Marte" findet am 24. Dezember 2007 um 16.ÖÖ Kkr in der krökusstraSe 23 in kscke(back statt.

STATT KARTEN - FAMILIEN ANZEIGEN

Leben schenken nach dem Tod

Interview mit Professor Dr. Günter Kirste, Vorstand der Deut­schen Stiftung Organtransplantation (DSO), anlässlich des 40. Jahrestages der ersten Herztransplantation.

Frankfurt am Main. 26. Oktober 2007. In Deutschland warten über 800 schwer kranke Menschen auf eine Herztransplantation. Jähr­lich können rund 400 Organe übertragen werden. Herztransplan­tationen werden dadurch ermöglicht, dass Menschen nach dem Tode ihre Organe spenden.

Welche Gründe sprechen für die Organspende?

Prof. Dr. Günter Kirste: Organspende bedeutet Leben - Leben für andere. Fast jeder würde sich im Fall einer schweren Herzer­krankung für eine lebensrettende Transplantation entscheiden. Jeder sollte deshalb zu Lebzeiten über eine Organspende nach- denken, eine positive Entscheidung treffen und diese dokumen­tieren.

Gibt es Besonderheiten bei der Spende eines Herzens?

Prof. Dr. Günter Kirste: Für viele Menschen ist das Herz ein beson­deres Organ, ein Symbol für Liebe und Verbundenheit. Meiner Meinung nach ist jedes gespendete Organ ein Geschenk an die Patienten auf der Warteliste. Den Spendern und ihren Angehöri­gen gebührt in jedem Fall ein besonderer Dank. Aus medizinischer Sicht ist es entscheidend, ein entnommenes Herz rasch zum Emp­fänger zu transportieren. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Herz im Empfänger zuverlässig schlägt. Von der Entnahme bis zur Transplantation dürfen nur wenige Stunden ver­streichen. Bei einer Niere können maximal 34 Stunden von der Entnahme bis zur Transplantation vergehen, bei einem Herzen sind es nur vier bis sechs Stunden. Die Entnahme des Herzens wird von einem erfahrenen Chirurgenteam aus dem Transplanta­tionszentrum vorgenommen. Wie bei der Übertragung anderer Organe müssen die Blutgruppen von Spender und Empfänger ver­einbar sein. Größe und Gewicht sollten ähnlich sein.

Wie lange warten Patienten auf eine Herztransplantation?

Prof. Dr. Günter Kirste: Das ist abhängig von der Dringlichkeit. Durchschnittlich warten die Patienten etwa ein bis zwei Jahre. Eini­ge Patienten müssen jedoch, bevor sie ein Organ erhalten, von der Warteliste genommen werden, weil sich ihr Zustand so ver­schlechtert hat, dass eine Transplantation nicht mehr möglich ist. Ein Teil der Patienten stirbt sogar während der Wartezeit, weil kein Organ für eine Transplantation zur Verfügung steht. Unser Ziel ist es, dass sich möglichst alle Menschen für eine Organspende ent­scheiden, damit jedem Patienten auf der Warteliste geholfen wer­den kann.

Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für die Organspende. Sie stimmt die Zusammenarbeit zwischen den rund 1.400 Krankenhäusern und 50 Transplan- tationszen- tren in Deutschland ab.

Ansprechpartnerinnen:

Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation

Dr. Susanne Venhaus, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Nadine Körner, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069/677 328-9400 oder -9413 oder -9411;

Fax: 069/677 328-9409,

E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de

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