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Nr. 51/2007

Wochenblatt VG Montabaur

‘Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Staren die Schwäche vergißt, wenn der Stath§ die ‘Kräfte des Schwachen ließt, wenn der ‘Haßewas mit dem HaSenichu teiä, wenn der Laute ßei dem Stummen verweilt und ßegre^i, was der Stumme ihm sagen will, wenn das Leise laut wird und das Laute still wenn das (Bedeutungsvolle Bedeutungslos, dis scheinßar Unwichtige wichtig undgroß, wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Licht verspricht und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du hist darauf zu,

dann ja dann fängt Weihnachten an.

Rcrff Krenzer

Jt?

Jeder hat seine eigene Vorstellung von Weihnachten. Für manche ist die Vorweihnachtszeit die schönste Zeit im Jahr, anderen bedeutet sie Melancholie oder Stress und Hektik. Dennoch ist es interessant zu beobachten, was Jahr für Jahr am Heiligen Abend passiert. Auf einmal sind die Straßen wie leer gefegt, die Kirchen füllen sich bis an ihre Grenzen, die letzten Reisenden sind endlich angekommen, man rückt zusammen. Aus der lärmenden Hektik wird Stille.

Die Feier von Christi Geburt bedeutet eine Zäsur. In aller Stille werden wir uns bewusst, dass die in dem Gedicht von Rolf Krenzer zum Ausdruck gebrachten Gedanken eine wertvolle Hilfe für die Bewältigung des hektischen Alltags sind. Die menschlichen Fähigkeiten des Aufeinanderzugehens, des Zuhörens und des Miteinander-Redens und des Hilfeieistens sowie die Notwendigkeit gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden, sind im Privaten genauso wie in der Politik und der Verwaltung die grundlegenden Voraussetzungen für ein gedeihliches Zusammenleben in einer Gemeinschaft.

Weihnachten und die Tage zwischen den Jahren bieten uns die wunderbare Chance zum Innehalten. Wir alle haben die notwenige Zeit, neue Kraft und Zuversicht für die vor uns liegenden Herausforderungen zu schöpfen.

Die Erfolge unserer Verbandsgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden beruhen auf Ihren Stärken, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Sie hier wohnen und arbeiten, auf Ihrer Initiative und Kreativität, auf Ihrer Tatkraft und Ihrem Engagement. Für das der Verwaltung und uns persönlich im Jahre 2007 entgegengebrachte Vertrauen danken wir Ihnen. Ganz besonders danken wir allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft oder für einzelne Mitmenschen einsetzen.

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und Freunde sowie einen schönen und stimmungsvollen Jahreswechsel. Für das Jahr 2008 wünschen wir Ihnen Frieden, Gesundheit und Wohlergehen.

Ihr

‘EdmundSchaaf 1

Bürgermeister

(tZk-

ßndree Stein

Erster Beigeordneter