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Wochenblatt VG Montabaur

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Gefährliche Roststellen

Rost entsteht, wenn Eisen mit Sau­erstoff und Wasser in Verbindung kommt. Die Autohersteller versu­chen die neuen Fahrzeuge so gut wie möglich mit Verzinkung, Be­schichtungen mit Kunststoffen oder Grundierungen und Lackie­rungen zu schützen. Es kann jedoch immer wieder durch kleine Risse und Öffnungen Feuchtigkeit und Luft einziehen. Auch die Ver­siegelungen haben meist nur eine begrenzte Lebensdauer. Entdeckt

man die Roststellen zu spat, kann dies aufwändige Reparaturen zur Folge haben. Deshalb sollten Sie alles regelmäßig auf Roststellen kontrollieren, auch den Unterbo­den. Sie können auch von Fach­leuten nachschauen lassen, denn diese haben die notwendigen Werkzeuge und Geräte. Sind Risse und Abplatzungen zu sehen, müs­sen diese mit speziellen Mitteln behandelt werden. Diese sind im Fachhandel zu erwerben.

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Aquaplaning

Wenn die Straßen nass sind und die Feuchtigkeit nicht abfließen kann, besteht Aquaplaninggefahr. Normalerweise sind Straßen so gebaut, dass das Wasser schnell ablaufen kann. Doch es gibt Stel­len, an denen es nicht gut funk­tioniert, beispielsweise in Spurril­len oder in Kurven. Der Vorderrei­fen kann das Wasser nicht mehr so schnell verdrängen, und es bildet sich ein Wasserkeil zwischen Rei­fen und Straße. Das Auto „schwimmt auf". In dieser Situati­on ist das Auto nicht manövrier­

fähig, man kann nicht lenken oder bremsen. Versuchen Sie nicht zu bremsen, sondern bleiben Sie auf der Kupplung und drehen Sie das Lenkrad in Fahrtrichtung und hal­ten es so. Dieses Verhalten ist sehr wichtig, dass die Reifen, wenn sie wieder Kontakt zur Straße bekom­men, nicht blockieren. Seien Sie also bei Regen oder großer Nässe vorsichtig und beobachten Sie die Fahrbahn auf mögliche Gefahren­stellen wegen Aquaplaning. Meist sind gefährdete Stellen zusätzlich mit Schildern gekennzeichnet.

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Richtiges Verhalten rettet Leben

Wenn man eine Panne hat, pas­siert es meist an den ungünstigs­ten Stellen, und oft ist es zu spät, das Auto besser zu platzieren. Im günstigsten Fall merkt man es rechtzeitig und kann den Wagen sicher abstellen. Auf der Autobahn ist dies der Standstreifen. Sollten Sie auf der linken Spur sein, stellen Sie das Auto so nah wie möglich an der Mittelleitplanke ab und ganz wichtig: Schalten Sie sofort die Warnblinker ein. Außerdem sollten Sie nicht im Auto sitzen bleiben, sondern sich hinter die

Leitplanke stellen. Das Warndrei­eck sollte ungefähr hundert Mete von der Gefahrenstelle aufgestet werden. Doch laufen Sie nichtaul dem Standstreifen, sondern nur hinter der Leitplanke und ziehen Sie die Warnweste an. Auch da Selbstreparieren ist sehr gefährd deshalb ist es wichtig, entwerfe mit dem Handy oder an der Not­rufsäule Hilfe anzufordem. D" Abschleppdienst bringt Sie dann« die nächste Werkstatt, wo sidi Fachmänner um die Reparati» kümmern können.

Auf die Zündkerzen achten

Zündkerzen sind ein sehr stark beanspruchtes Verschleißteil im Auto und dazu auch ein oft ver­nachlässigtes. Doch es ist äußerst wichtig, diese regelmäßig zu kon­trollieren, da es hierbei um einen reibungslosen, umweltschonen­den und benzinsparenden Fahr­zeugbetrieb geht. Durch die star­ken Belastungen verrußen oder verkorken die Zündkerzen nach einer Weile. Das Resultat ist an einer nachlassenden Motorleis­tung zu spüren, sowie in einem erhöhten Kraftstoffverbrauch. Im schlimmsten Fall springt der Mo­tor nicht mehr an. Alle 40.000 bis

60.000 Kilometer solltendiil Zündkerzen gewechselt werden Außerdem sollte man jahrliduh Zündkabel, -Stecker und Verteife kontrollieren. Denn besondersi/s Winter sind Kabel und Dichtungen sehr stark beansprucht. DasWed> sein der Zündkerzen sollte ein ® 1 Fachmann überlassen werde« Denn man muss auf einige Sacisen achten. So zum Beispiel, dass«® die richtige Zündkerze für und Wärmewert des Autos t baut. Außerdem muss auf £ Drehmoment geachtet werd und der exakte Elektroderw^®