Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 40/2007
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Versicherung. Die Pflegeperson kann so einen Rentenanspruch erwerben, ohne selbst Beiträge zu zahlen.
Finen Anspruch auf Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen haben Personen, die einen Pflegebedürftigen regelmäßig mindestens 14 Stunden in häuslicher Umgebung pflegen. Wichtig ist auch, dass die Pflege nicht erwerbsmäßig ausgeübt wird. Eine Berufstätigkeit neben der Pflege von bis zu 30 Wochenstunden ist erlaubt.
nj e Höhe der Beitragszahlung richtet sich nach der Pflegestufe und nach dem zeitlichen Pflegeumfang. Grundsätzlich gilt: Je mehr Pflege erforderlich ist, desto höher sind die Beiträge.
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät allen Pflegepersonen darauf zu achten, dass der Pflegebedürftige bereits neben dem Antrag auf Pflegeleistungen auch Angaben zur Pflegetätigkeit macht. Nur wenn der Antrag auf Pflegeleistungen rechtzeitig bei der Pflegekasse gestellt ist, genießen sie vom ersten Tag der Pflegetätigkeit die Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung.
Fehlt eine Zeit der Pflege im Rentenkonto, sollte sich die Pflegeperson umgehend mit der Pflegekasse des Pflegebedürftigen in Verbindung setzen. Denn die Pflegekassen müssen Unterlagen von pflegebedürftigen Personen nach deren Tod nur bis zu sechs Jahren aufbewahren. Nach Ablauf dieser Zeit ist schwer nachzuweisen, ob jemand als Pflegeperson rentenversicherungspflichtig war.
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-F’falz empfiehlt daher, rechtzeitig aktiv zu werden. Denn jede Lücke im Versicherungskonto bedeutet im Rentenfall weniger Geld.
Weitere Auskünfte zu Altersvorsorge, Rente und Rehabilitation gibt es überdas kostenlose Servicetelefon 0800100048 016. Dazu beraten auch Fachleute in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
Gesetzliche Rentenversicherung
Auskunft und Beratung
Der Beratungsdienst der Deutschen Rentenversicherung hält jeden Mittwoch einen Sprechtag bei der Verbandsgemeindeverwaltung 56410 Montabaur ab.
Der Wohnort des Versicherten, bzw. eine Unterscheidung nach Arbeiteroder Angestelltenversicherung ist dabei unerheblich. Die Versicherten haben Gelegenheit ihre Versicherungsunterlagen überprüfen und sich zu allen Fragen der Rentenversicherung beraten zum lassen. Wegen des Datenschutzes werden Auskünfte nur unter Vorlage des Personalausweises / Passes erteilt.
Für die Auskunftserteilung über die Daten Dritter - auch des Ehegatten - ist die Vorlage einer Vollmacht erforderlich. Erfahrungsgemäß machen viele Versicherte von dieser Beratungsmöglichkeit Gebrauch.
Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wie alle Interessierten um vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0 26 02/126.313, Herr Schrupp, oder per eMail: BSchrupp@montabaur.de.
Zu dem Gespräch bringen Sie bitte alle Versicherungsunterlagen (mindestens die Versicherungsnummer), und - soweit dem Rentenversicherungsträger noch nicht vorgelegt - einen Nachweis über die Lehre (od. sonstige Berufsausbildung), z.B. Gesellen-, oder Gehilfenbrief, Lehrzeugnis, mit. Für die Anrechnung von Zeiten der Kindererziehung sollte auch das Familienstammbuch, bzw. die Geburtsurkunden der Kinder mitgebracht werden.
Den Bürgern der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur steht darüber hinaus noch der Sachbearbeiter für die Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Verfüg gung. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der o. a. Telefonnummer/E-Mail zu empfehlen.
Bücherei-Info
Öffnungszeiten der Stadtbücherei Montabaur
Dienstag:....
Mittwoch:....
Donnerstag:
Freitag:..'
Samstag:....
15.00-18.30 Uhr 10.00-14.00 Uhr 10.00-18.30 Uhr 10.00-16.00 Uhr 10.Ö0-13.00 Uhr
J UO E W PtEITE
“Getreidebrei und Fladen mit Soße über alles!”
Haus der Jugend Montabaur e.V. erforscht das “Leben am Limes” anno 250 nach Christus
Das Haus der Jugend Montabaur lädt ein zu einem Ferienworkshop der besonderen Art am Dienstag, 16.10.07 auf der Festung Ehrenbreitstein. Im Landesmuseum Koblenz wird momentan der Einfluss römischer Kultur auf die Region Mittelrhein thematisiert. In museumspädagogischen Führungen können Kinder nachempfinden, wie Römer und mit ihnen in Kontakt stehende Kelten in unmittelbarer Umgebung des Schutzwalls Limes lebten. Neben großartigen Bauten und hygienischen Errungenschaften werden immer auch ganz banale Alltagsgeschichten beleuchtet. Zum Beispiel, dass der Römer sich seine geliebte Fischsoße “Garum” nicht nur in rauen Mengen aus der mediterranen Heimat importieren ließ, sondern gleich an alle Gerichte tat, egal ob Süßspeise oder würziger Eintopf. Oder dass jeder Legionär seinen tragbaren Mühlstein mit sich herumschleppen musste.
Neben altersgerechter Sprache hilft auch die experimentelle Archäologie, die trockenen Fakten zu veranschaulichen: Neben Rennofen-Nachbau- ten zur Eisengewinnung wird modernes Spielzeug hinzugezogen, um die Größe der römischen Legion darzustellen. Neben lustiger Wissensvermittlung kommt die Entspannung auf dem schönen Außengelände nicht zu kurz, ein Flugzeuggerüst aus Holz regt zum Klettern und zu Abenteuerspielen an.
Aber besonders spannend wird bei sonnigem Wetter ein Workshop im Bogenschiessen auf dem Festungsgelände sein. Bei nassem Wetter werden die jungen Forscher zu Lehrlingen einer römischen Schreibstube und lernen den Umgang mit den historischen Büromaterialien wie Wachstafel und Papyrus. Am Nachmittag können die wissbegierigen Neurömer, aufgeteilt in betreute Interessengruppen, auch in die anderen Ausstellungen des Landesmuseums schnuppern.
Infos und Anmeldung unter der Telefonnummer 02602/18844 bis zum Dienstag, 09.10.07 *
(20.00 Uhr). Infos zur Ausstellung auch unter www. landesmuseumkoblenz.de
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Erwachsenenbildung - KEB-Bildungswerke
Wirtschafts-Infos
Wirtschaftsinfos
Die Verbandsgemeinde Montabaur präsentiert den Wirtschaftsstandort vom 08. - 10.10.2007 auf der Expo Real in München, der 10. Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien. Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz werden der Wirtschaftsraum, die Projekte und Visionen vorgestellt.
Die hervorragende Verkehrsanbindung der Region sowie ihre zentrale Lage mit dem attrak- F . tiven Einzugsbereich in der Mitte zwischen
Mnntk Unc * ste * 1en ' m Blickpunkt. Die Entwicklung des ICE-PARKS uiirH tu r ’ al<tuel1 mit den Planungen für das stadtnahe Aubachviertel, wird Thema der Präsentationen sein.
npn ai ter6SSante Kombination von Arbeiten, Einkäufen, Kultur und Woh- «stohf S 9u ! eVora us se tzungen für beste Wirtschafts- und Lebensqualität en im Mittelpunkt der Informationen.
Laec^ 6 «?-^' e zu e ' nem Besuch an unserem Stand C1.140 herzlich ein. fassen Sie sich überraschen....!
e| tere Informationen finden Sie unter www.exporeal.net
Wirtschaftsförderung der Verbandsgemeinde Montabaur
Theologischer Basiskurs
CREDO
Wenn Sie Ihr Wissen über Ihren Glauben vertiefen oder den katholischen Glauben (neu) kennen lernen möchten, sind Sie herzlich eingeladen. Anhand des Apostolischen Glaubensbekenntnisses möchten wir uns an drei Abenden mit den Themen „Gott“, „Sohn“ und „Heiliger Geist“ beschäftigen. Dazu wird jeweils ein biblischer und ein Text aus der kirchlichen Tradition vorgestellt.
Von der Katholischen Erwachsenenbildung - Diözesanbildungswerk wird dieser „Theologische Basiskurs“ in Kooperation mit dem Referat Theologische Bildung (Limburg) und dem Akademischen Zentrum Rabanus Maurus (Frankfurt) durchgeführt.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den drei Abenden teilzunehmen.
Termine:.Mittwoch, 24. Oktober 2007,19.30 Uhr
.Mittwoch, 31. Oktober 2007, 19.30 Uhr
.Mittwoch, 07. November 2007,19.30 Uhr
Veranstaltungsort: .Montabaur, Katholische Erwachsenenbildung, Konferenzraum
Referentin:.Eva Knöllinger-Acker, Theologin
Nähere Informationen und Anmeldung:
Katholische Erwachsenenbildung - Bildungswerk Westerwald-Rhein-Lahn, Tel.: 02602-680230, Fax: 02602-680251 - keb.montabaur@bistum-limburg.de

