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Wochenblatt VG Montabaur

Blauzungenkrankheit

ist auf dem Vormarsch

Beim Rindertransport Genehmigung des Veterinäramtes einholen

Westerwaldkreis. Die Blauzungenkrankheit ist im Westerwaldkreis weiter auf dem Vormarsch. Nachdem aufgrund der steigenden Tempera­turen die Überträger-Insekten wieder aktiv sind, wurde in der Verbandsgemeinde Montabaur der erste Fall für dieses Jahr im Westerwaldkreis bei einem Rind festgestellt. Im Vorjahr kam es kreisweit zu fünf Krankheitsfällen. Aufgrund der Fälle des vergangenen Jahres wurde der gesam­te Westerwaldkreis zum „20 km-Gebiet" erklärt.

Für diese Gebiete gelten jetzt, nachdem die Stechmücken (Gnitzen) wieder fliegen, ver­schärfte Bedingungen. Wiederkäuer im sog. „20 km-Gebiet" müssen mit Insektiziden behandelt werden, wobei die Behandlung nach den Anga­ben des Medikamentenherstellers regelmäßig zu wiederholen ist.

Transporte von empfänglichen Tieren in ande­re Betriebe bedürfen der Genehmigung des v/eterinäramtes und werden, sofern Zucht- und Nutztiere in Gebiete mit günstigerem Seu­chenstatus verbracht werden sollen, nur nach vorheriger Blutuntersuchung erteilt. Nähere Auskünfte erteilt das Veterinäramt der Kreisver­waltung unter der Tel. Nr. 02602 124 586.

Westerwälder Unternehmen

wollen näher an Schule

und Ausbildung rücken

Landrat Weinert setzt sich für Praktikumsplätze, Firmen­präsentationen und Bewerbertraining ein

Westerwaldkreis. „Ein Praktikum verschafft einen wertvollen Einblick ins Arbeitsleben und erleichtert die Berufswahl für Ausbildungsplatz­suchende", so Landrat Peter Paul Weinert, der eine Reihe namhafter Westerwälder Unterneh­men für eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule gewinnen konnte. In den letzten Jahren habe sich im Selbstverständnis unserer Schulen eine Veränderung ergeben, fügt der Landrat hinzu. Peter Paul Weinert: „Von eher der Welt abgeschiedenen Lehranstalten haben sich unsere Schulen zu Kompetenz-Zen­tren entwickelt, die mitten im Leben stehen und vielfach schon heute ihre Lehrinhalte praxisori­entiert vermitteln". Diese Entwicklung will der Westerwaldkreis weiter forcieren. So soll die bis­her von einzelnen Schulen betriebene Prakti­kumssuche systematisiert und erweitert werden. Insbesondere im Bereich der gymnasialen Ober­stufe kann man sich weitere Hilfestellungen durch die Unternehmen vorstellen, die z. B. Facharbeiten mittels Literatur oder persönliche Beratung unterstützen. „Wir wollen mit dieser Initiative auch das technische Interesse wecken und dem jetzt schon erkennbaren Ingenieur­mangel und den daraus entstehenden Nach­wuchsproblemen der Unternehmen entgegen­treten", fügt der Kreischef hinzu. Ergänzt wer­den soll diese Unterstützung durch spezielle Betriebsführungen, Exkursionen und Vortrags­veranstaltungen für Schulklassen und Firmen­präsentationen im Unterricht.

Damit Schülerinnen und Schüler aller Schularten das Arbeitsleben aus erster Hand erfahren und wertvolle Einblicke in ein vielleicht favorisiertes Berufsbild erlangen, sollen die Unternehmen künftig noch mehr Praktikumsplatze anbieten. Ein Praktikum sollte nach Ansicht des Landrates kunftiq an allen Schularten zur gängigen Praxis werden Auf jeden Fall will man im Westerwald­kreis gemeinsam mit den Unternehmen die Chancen nutzen und Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Forderschulen, der Regionalen Schulen, Realschulen und auch der Gymnasien eine zeitlich begrenzte praxisorientierte „Schul­zeit" und Einblicke in die reale Arbeits- und Berufswelt ermöglichen. Auf ein entsprechendes Rundschreiben des Landrates hat sich schon innerhalb weniger Tage rund ein Dutzend Betrie­be mit neuen und ergänzenden Angeboten gemeldet. „Fit für das Bewerbungsgesprach", unter diesem Motto will Landrat Weinert unter Einschaltung der Kreisvolkshochschule zudem junge Menschen vor allem bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen. Im Bewer­bertraining will man die Ausbildungsplatzsu- chenden rund um das Thema Bewerbung fit machen und dabei eng mit den Schulen Zusam­menarbeiten. Die Kosten dieses Angebotes tragt dieWirtschaftsforderungsgesellschaft des Kreises. Landrat Peter Paul Weinert: „Wir tragen alle Ver­antwortung für die kommenden Generationen und haben ein ureigenes Interesse daran, guten Nachwuchs für den Fortbestand und eine gute Entwicklung unserer Unternehmen zu finden". Schulen, die mehr über die bereits vorliegenden konkreten Angebote der Unternehmen erfah­ren wollen, wenden sich an die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Herrn Achim Glaser, Tel. 02602/124610 oder Achim.Glaeser@wester- waldkreis.de. Weitere Unternehmen, die diese Aktion unterstützen wollen, melden sich eben­falls bei Herrn Glaser. Schulen, die an einem Bewerbertraining Interesse haben, melden sich beim Leiter der Kreis-Volkshochschule, Herrn Joachim Hemme unter 02602/124429 oder Joa­chim. Hemme@westerwaldkreis.de

„Offene Bühne"

sucht noch Bläserensembles

Für einen Auftritt auf der „Offenen Buhne" des Westerwälder Bläsersommers am Sonntag, 2. September, in der Kulturscheune auf der Fuchs­kaute suchen die Organisatoren noch Blaseren­sembles. Ob Holz oder Blech sowie Stilrichtung

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60 Jahre Rheinland-Pfalz:

Die Kreisverwaltung lädt zum „Tag der offenen Tür"

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Am Samstag 19. Mai feiert das Land Rheinland-Pfalz sein 60. Gründungsjukjauser sem Grund werden an diesem Tag landesweit alle Landesbehörden undünde4)8 € sowie einzelne Landkreise, Städte und Verbandsgemeinden ihre Bürger zu erJ31/97 o enen Tür ' einladen. Der Westerwaldkreis beteiligt sich an dieser Aktion in -^orse Von 10.00 bis 17.00 Uhr können sich Interessierte im Sitzungss» _ (

un eiterbildungsprogramm sowie über die Aufgaben der Kreiserwaltuns jg ’ ur. nd u e Z hemenbereiche werden präsentiert: „Ausbildungsberufeder "n^ lter Ä n9 und Q ualifika t'on", «Das Bildungsangebot der Krersvo- snhTi d ^ n9 ' " Cleichst ellung von Mann und Frau". Zudem besteht die e "V . Sn2,o d |? eS ^ eoinformati °nssystems Flächenausschnitte im Westerwald^ ve ™ te]l7imph aUS Z r!® en ? nd ausdrtJ cken zu lassen sowie an einer Führung ditf •>

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