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Wochenblatt VG Montabaur

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Nr. 14/2007

Sonderveröffentliehung

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Zaunkönige

■Er dient als Abgrenzung, er ist J aber auch Treffpunkt für eine net­zte Unterhaltung, und über ihn gab es sogar schon ein Lied - die Rede ist vom Gartenzaun. Rund um das Grundstück eignet sich ein Maschendrahtzaun, im Front- 9.3.200j SMreich jedoch werden oft ande­re Materialien benutzt. Denn sie ^ dienen auch als Zierde und kön-

_ nen dem Haus dahinter tatsäch-

Ijch eine sehr schöne Optik ver­lort leihen: Eine alte Villa umgeben

von einem schmiedeeisernen Zaun, ein Bauernhaus mit einem Zaun aus Holzlatten - das sind Paare, die zusammen gehören. Reihenhäuser haben oft Metall­oder Kunststoffzäune. Letztlich entscheidet jeder nach seinem Geschmack und danach, was er sich leisten kann. Um sicher zu gehen, dass der Zaun nicht wind­schief und krumm wird, sollten Sie den Zaunbau besser den Fach­leuten überlassen.

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Mit Mauern lassen sich Höhen­unterschiede in Gärten sehr schön und effektiv gestalten. Ein hangla- giges Gelände kann man mit Trockenmauern wunderbar ter­rassenförmig anlegen. Bei dieser Bauweise wird ohne Mörtel gear­beitet - am besten eignen sich hierfür Natursteine. Aufgrund der Stabilität und des besseren Was­serabflusses sollte eine derartige Mauer leicht nach hinten geneigt sein. Dadurch wird der Halt ver­bessert und die in den Fugen wachsenden Pflanzen bekommen ausreichend Niederschläge ab. Die untersten Steine sollten immer die breitesten sein und in einen Graben auf eine Schicht Sand gesetzt werden. Die Steine

müssen immer versetzt stehen, so dass keine Fugen von oben nach unten durchlaufen. Die Zwi­schenräume müssen außerdem so breit sein, dass sie eine gewis­se Menge Erde aufnehmen kön­nen - schon beim Aufmauern der Steine sollte man lehmige Gar­tenerde in die Längsfugen geben. Die für die Mauer vorgesehenen Pflanzen setzt man dabei gleich mit ein. Zur Bepflanzung einer Trockenmauer eignen sich neben Steinkraut, Hauswurz und Ginster auch sehr gut Glockenblumen, Seifenkraut oder Sonnenröschen. Genaue Informationen zu den verschiedenen Natursteinmate­rialien bekommen Sie im Fach­handel.

Die Wetterexperten erwarten für die Zukunft häufiger Stürme in Orkanstärke wie Kyrii.

Wie können wir unsere Gärten und Bäume schützen? Wir sprachen darüber mit Gary Blackburn, einem angesehenen Baumexper­ten mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beur­teilung von Bäumen.

Gary Blackburn: Wichtig ist es, den Baum zu entla­sten. Die Krone wird zurückgeschnitten, damit der Wind weniger Widerstandsfläche findet. Bruchge­fährdete Äste werden zusätzlich mit flexiblen Fanggurten gesichert.

Frage: Wozu raten Sie, bevor die Bäume wieder grün werden?

Gary Blackburn: Jetzt ist die optimale Zeit für eine Bauminspektion. Dabei wird geprüft, ob Äste angebrochen sind und fachmännisch entfernt wer­den sollten.

Frage: Kann das nicht auch ein Laie erkennen?

Gary Blackburn: Nicht unbedingt, denn auch der tote Ast besitzt meist noch genug Nährstoffe, um Blätter zu bilden. Allerdings ist der Baum sta­tisch nicht mehr im Gleichgewicht, was zusätzlich durch Laubgewicht zu einer Gefahr für Baum und Umwelt werden kann.

Frage: Der Winter war sehr mild. Welche Auswirkungen erwarten Sie? Gary Blackburn: Wir erwarten eine große Raupenplage. Innerhalb von nur wenigen Tagen können Bäume wie Hainbuchen und Eichen von den Rau­pen komplett kahl gefressen werden.

Frage: Ist ein Baum dann noch zu retten?

Gary Blackburn: Selbstverständlich, der Baum ist schließlich nicht krank. Allerdings muss der Baum neue Blätter ausbilden und braucht dazu viel Energie.

Frage: Und wie kann man den Baum unterstützen?

Gary Blackburn: Ein optimal dosierter Langzeitdünger hilft dem Baum auch durch ein anstrengendes 2007, damit er auch im nächsten Jahr wie­der blüht und gesund ist!

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