Wochenblatt VG Montabaur
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„Westerwaldsteig"
auf der ITB Berlin sehr gefragt
Westerwald belegt hat Platz 3 unter den besten deutschen „Nordic Walking Parks"
Der Geschäftsführer der Westerwald Touristik Christoph Hoopmann und sein Team präsentierten auf der weltgrößten Tourismusmessen, der ITB Berlin, das touristische Angebot des Westerwaldes. Besonderes Interesse zeigten sowohl die Fachbesucher als auch das Berliner Publikum am neuen Westerwaldsteig, der ab Herbst dieses |ahres erwandert werden kann. Unvermindert groß war auch die Nachfrage zu Nordic Walking. Laut Umfrage der Zeitschrift NATURE FITNESS belegt
der Westerwald bei den besten Nordic Walking Parks Deutschlands den dritten Platz, unmittelbar hinter Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Besonderes Interesse zeigten die Fachbesucher auch an der Veranstaltung „Kinder helfen Kindern", anlässlich der Westerwälder Nordic-Wal- king-Tage im Spätsommer des Jahres, die gemeinsam mit der „Tour de Hoffnung" durchgeführt wird und bei der der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering die Schirmherrschaft übernommen hat. WWW-Touristik- Geschäftsführer Christoph Hoopmann (links) informierte den rheinland-pfälzischen Wirtschaftminister Hendrik Hering (Mitte) bei seinem ITB-Rund- gang am Rheinland-Pfalz Stand über die aktuellen touristischen Angebote des Westerwaldes.)
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Wie man Heimverträge richtig abschließt
Info-Veranstaltung der Betreuungsbehörde und -vereine am 28. März
Wie man einen Heimvertrag richtig im Sinne einer ganzheitlichen Pflege abschließt und was zu den allgemeinen Regelleistungen und was zu den Sonderleistungen der Heime gehört, darüber informiert eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörde und der Betreuungsvereine im Westerwaldkreis am Mittwoch, 28. März, 18.00 Uhr, im Saal I der Kreisverwaltung in Montabaur. Denn die Pflege des Menschen in Heimen soll sich nicht auf die bloße körperliche Versorgung beschränken, sondern ganzheitlich sein. Das heißt, sie soll den ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele umfassen. Zu diesem Zweck ist es Pflegeheimen gestattet, neben den allgemeinen Regelleistungen so genannte Zusatzleistungen, die über das Maß des Notwendigen hinausgehen, anzubieten und gesondert zu berechnen. Leistungen, die nach Art und Schwere der Pflegebedürftigkeit erforderlich sind, sind keine Zusatzleistungen. Ebenso dürfen allgemeine Leistungen wie zum Beispiel „Blumen gießen" oder „Pflegeprodukte besorgen" nicht gesondert berechnet werden. Die Veranstaltung wird einen Überblick darüber geben, welche Leistungen zu den allgemeinen Pflegeleistungen zählen und welche Leistungen zusätzlich berechnet werden dürfen.Achim Rhein vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz und ein Vertreter der Heimaufsicht beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Koblenz wer
den über Heimverträge und die Regel und Zusatzleistungen referieren sowie das Thema mit praktischen Beispielen veranschaulichen. Die Teilnehmer können dann mit diesen Informationen bereits abgeschlossene Heimverträge überprüfen, gegebenenfalls korrigieren oder sind für anstehende Abschlüsse von Heimverträgen gewappnet. Interessierte Angehörige von Heimbewohnern, Menschen, für die eine Heimaufnahme bald zur Entscheidung ansteht, ehrenamtliche Betreuer sowie Berufsbetreuer sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos von Sigrid Neu, unter Telefon 02602-124346 und Robert Schaaf, Telefon 02602-124341.
Gesundheit, Ernährung, Ökonomie
BBS Montabaur ab 2008/09 mit neuem Bildungsangebot
Ab dem Schuljahr 2008/2009 werden an der Berufsbildenden Schule (BBS) Montabaur die Fachrichtungen „Gesundheit und Ökonomie" sowie „Ernährung und Ökonomie", vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, als Teil des Beruflichen Gymnasiums angeboten.
Das beschloss der Kreisausschuss des Westerwaldkreises. Landrat Peter Paul verspricht sich von dieser Erweiterung des Bildungsangebotes eine weitere Attraktivitätssteigerung der Schullandschaft des Westerwaldkreises. „Der Gesundheits-, Tourismus- und Wellnesssektor erlebt derzeit einen unglaublichen
Boom und wird auch zukünftig ein wiri*-
schafts- und Arbeitsmarktfaktor auch | m
sein. Dazu haben sich in der näheren UmJ?' % Montabaur Studiengänge und WeiterHu ^ lichkeiten etabliert, die eine sinnvolle Ernän^- geplanten Bildungsinhalte ergeben", mdnt* rat. Um diese guten Chancen auf dem und Studienmöglichkeiten für die luaenSk - Westerwaldkreis zu erschließen, hätten SchS Schulträger entschlossen, die neuen Fachiichl, einzurichten und anzubieten. ■
Es wird wieder mehr gebaut
Zahl der Bauanträge 2006 ,
wieder gestiegen - Mehr gewerbliche Bauvorhaben Im Westerwaldkreis wird wieder mehr «kJ Denn der in den Jahren 2004 und 2005 zu wü zeichnende Abwärtstrend von Bauanträaen hd sich 2006 nicht fortgesetzt. Die Summe derBa anträge ist in 2006 gegenüber 2005 von 1278u m 26 auf 1304 gestiegen. Das bedeutet einen , wenn auch bescheidenen - Anstieg um zwei Pr J zent. Die Bauanträge im Freistellungsverfahrenl und im vereinfachten Genehmigungsverfahren! die in der Regel Wohnhäuser betreffen, sind, 2006 gegenüber dem Vorjahr um 31 (3,9 Pr»» auf 821 gestiegen.
Die „klassischen" Baugenehmigungsverfahren,die gewerbliche und Projekte im Außenbereich derl gemeinden betreffen, lagen in nurgeringfügigmitl 483 um 3 unter dem Umfang des Jahres 2001 Die sich erholende Konjunktur spiegelt sich auch an dem gestiegenen Volumen an gewerblichen] Bauvorhaben wider.
Ein Drittel des Kreises bald Vogelschutzgebiet?
Landrat Weinert befürchtet Schlimmes und protestiert gegen Vorgehensweise des Umweltministeriums Als eine Art Geheimverfahren bei dem die örtlichl Betroffenen am Schluss vor vollendete Tatsachen! gestellt werden, bezeichnet Landrat Peter Paul Wei- [ nert neuerliche Ausweisungen von zusätzlichen | Vogelschutzgebieten durch das Mainzer Umwelt- [ ministerium auf Veranlassung der EU-Kommissioa | Demnach sollen jetzt fast ein Drittel des Westerwaldkreises zum Vogelschutzgebiet erklärt werden. In einem Schreiben an Umweltministerin Margit Conrad protestiert Weinert gegen die Vorgehens- weise des Ministeriums, die betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften bei der Ausarbeitung des j Gebietsvorschlags nicht zu beteiligen.
„Mit einer solchen Ausweisung sind erhebliche Ein-1 Schränkungen für die weitere Entwicklung verbunden. Umgekehrt macht eine Ausweisung nur dort Sinn, wo wirklich seltene Vögel in nennenswerten Zeiträumen vorhanden sind", schreibt der Landrat Dass man erst von der Industrie- und Handelskammer (IHK) und nicht wie sonst üblich von den zuständigen Landesbehörden über die Zusammenstellung neuer Schutzgebiete erfahren habe, lasse Schlimm 8 befürchten. Von der IHK war auch zu hören, dass das Verfahren schon weit fortgeschritten sei.
Auch im Namen aller Verbandsbürgermeistet!
protestiert Weinert gegen das Vorgehen des Ministeriums und fordert eine sofortige Beten- gung der betroffenen kommunalen GebietsKor- perschaften bei der Ausarbeitung des Gebie Vorschlages.
Verantwortlich für den inholt: Pressestelle der Kreisuerwdltuno westerwold Peter-aitmeier-Platz , ■ 56410 Montabaur - re,, otsotnsa-aoo "

