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Wochenblatt VG Montabaur

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Nr. 10/20

Ab 1. März sind Hecken und Büsche geschützt

Ungestörte Nistmöglichkeiten für Vögel erhalten - Umweltamt gibt Infos Das jetzt morgendliche zu hörende Vogelge­zwitscher zeigt an, dass schon viele Zugvögel aus ihren Winterquartieren zurückgekommen sind und zusammen mit ihren Standort treuen Artgenossen bald mit dem Nestbau und dem Brutgeschäft beginnen. Daher appelliert das Umweltamt der Kreisverwaltung des Wester­waldkreises an alle Natur- und Vogelfreunde, durch den Schutz von Hecken und Büschen besondere Rücksicht auf unsere heimischen Vögel zu nehmen. Nach den Bestimmungen des Paragraphen 28 des Landesnaturschutzge­setzes von Rheinland- Pfalz ist es demnach ver­boten, in der Zeit vom ersten März bis zum 30. September Hecken und Gebüsche zu roden, abzuschneiden, zurückzu schneiden oder abzu­brennen. Außerdem stehen die Nist- und Bruts­tätten besonders geschützter Arten unter dem Schutz des Paragraphen 42 Bundesnaturschutzgesetz. Alle heimischen Vögel zählen zu diesen besonders geschützten Arten. Beide Regelungen haben zum Ziel, den hei­mischen Vögeln, die bereits im zeiti­gen Frühjahr mit dem Brutgeschäft beginnen, ungestörte Nistmöglich­keiten zu erhalten.

Daher müssen Gehölzschnittarbeiten bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Das bedeutet, dass ab dem 1. März ein "auf den Stock setzen" von Gebüsch oder Hecken nicht mehr erlaubt ist. Form- und Pflegeschnitte an Hecken, bei denen nur die jährli­chen frischen Triebe zurück geschnit­

ten werden, sind jedoch erlaubt, wenn sich in dem betroffenen Gehölz keine bebrüteten Nester befinden. Falls zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit zum Beispiel an Wegen und Straßenkreuzungen die gesetzliche Beschrän­kung nicht eingehalten werden kann, sollte vor­her Kontakt mit der unteren Naturschutzbehör­de der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises auf­genommen werdenlm begründeten Einzelfall kann dann eine Ausnahme zugelassen werden. Darüber hinaus ist es nach den Bestimmungen des Landesnaturschutzgeset­zes auch verboten, die Bodendecke auf Wiesen,

Feldrainen, Brachflächen, an Hecken und Hängen, abzubrennen. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit einem Bußgeld geahndet. Infos beim Umweltamt der Kreisverwaltung unter Telefon 02602/124 296 oder - 273.

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Feldgehölze und Hecken sind ab 1. März geschützt

Land fördert

Wohnungsmodernisierung

Das Land Rheinland-Pfalz stellt auch in diesem Jahr wieder Fördermittel zur Altbausanierung sowie die Modernisierung von Mietwohnungen oder selbst genutzten Eigenheimen zur Verfü­gung.

Darauf weist die Kreisverwaltung in Monta­baur hin.

Gefördert werden auch Maßnahmen zur Ener­gieeinsparung, der Ersatz von Heizkesseln, wenn mindestens 20 Prozent Energie eingespart wird, Wärme dämmende Fenster, Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung, aber auch neue Instal­lationen oder behindertengerechter Umbau.

Bei Mietwohnungen kommt es darauf an, dass die Kaltmiete nach der Durchführung nicht mehr als 4,65 Euro je Quadratmeter beträgt. Weitere Infos sowie Antragsformulare im Inter­net unter www.lth-rlp.de oder bei der Kreis­verwaltung unter Telefon 2602/124421.

Die Autorin Fatma B. wird aus ihrer autobio­grafischen Erzählung "Hennamond" lesen und über ihr Leben zwischen zwei Welten berichten. Mit den Forderungen der 4. Weltfrauenkonfe­renz schließt sich Beate Ullwer, Gleichstel­lungsbeauftragte des Westerwaldkreises, an. Den Veranstalterinnen ist es ein großes Anlie­gen, nicht das Trennende hervorzuheben, son­dern das die Frauen aus aller Welt Verbindende deutlich zu machen.

Die Gruppe ALHAZAR bestreitet den kulturellen Teil des Abends mit orientalischem Tanz aus Spanien, Indien, dem Mittleren Osten und Afri­ka. En Büchertisch des Bonifatius Buchhandlung Meurer rundet das Angebot schließlich ab.

Der Eintritt beträgt inklusive kleinem Imbiss fünf Euro. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Anmeldung wird erbeten, sie kann telefonisch auf dem Hotline-Anrufbeantworter unter 02602/124 425 hinterlassen werden.

Leben zwischen zwei Welten

Internationaler Frauentag

am 8. März in Wirges

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Arbeitsge

meinschaft Internationaler Frauentag im

Westerwald am 8. März wieder eine kulturell

politische Aktion und lädt in das Bürgerhaus

Wirges ein.

Zukunftsforum „Westerwald"

Veranstaltung der „Westerwälder LandTage" in Westerburg am 13. März

Auch der Westerwaldkreis bleibt nicht unbe­rührt von Veränderungen. Und so gilt es, sich frühzeitig den Herausforderungen und Zu­kunftsaufgaben zu stellen*

Davon gibt es eine ganze Reihe: Da ist der demographische Wandel, der insbesondere im

ländlichen Raum zu spüren sein wird n 1 Strukturwandel in der Landwirtschaft'fl auch in Zukunft fortsetzen wird Da 5 < } r i balisierung und der Einsatz neuer Äi en die immer stärker Einfluss auf uns* fl nehmen. Lebe!

Wie man gemeinsam den Wandel von dem, bis zur Kreisebene gestalten und die 7 i Fähigkeit unseres Raumes und Instrumenten entwickeln kann, steht 53 „Tagesordnung" des Zukunftsforums w’ j wald". am Dienstag, 13. März, 1 6 .3?uÄl Stadthalle Westerburg. „Wir haben in uns r d Kreis gute Voraussetzungen, um die Zukunftl aufgaben losen zu können. Dabei trifft auch hl die alte Weisheit zu: Gemeinsam geht'sbes J schreibt Landrat Peter Paul Weinert in seiner^ ladung. Das Zukunftsforum „Westerwald"] eingebunden in die „Westerwälder LandTaoeJ eine Veranstaltungsreihe der WesterwäldJ Landwirtschaft. q

„Wäller Heimat" sucht Autoren

„Wäller Theater" ist das Schwerpunktthema in der Ausgabe 2008 Auch in diesem Jahr sucht das Redakti­onsteam der „Wäller Heimat" wieder Beiträge zu Themen der Geschichte, Natur, Wirtschaft und Kultur des Wester­waldes. Wie immer sind auch amüsante Mundartbeiträge gern gesehen. „Wäller Theater" heißt das Schwerpunkt­thema der nächsten Ausgabe und beschäf­tigt sich mit der sehr aktiven Amateur­theaterszene im Westerwald. Deshalb sind besonders Theatergruppen aufgerufen, ihre Arbeit in einem Beitrag vorzustellen. Dabei sollen lustige Begebenheiten bei Proben und Aufführungen nicht zu kurz kommen. Auch Erinnerungen von ehe­maligen Akteuren an die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht mit Fotos dokumentiert, sind sehr willkom­men. Die besten Beiträge wählt das Redak­tionsteam für die Veröffentlichung aus. Einsendeschluss ist der 31. Mai.

Beiträge bitte an folgende Adresse sen­den: Redaktion Wäller Heimat, Peter-Altmeier-Platz 1,

56409 Montabaur.

Weitere Infos unter Telefon 02602/124400.

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Das Programm.! 6:30 Uhr Eröffnung durcH Landrat Peter Paul Weinert; 1

16.40 Uhr: „Integrierte Ländliche Entwicklung Wir sitzen alle in einem Boot" s

Prof. Dr. Hermann Schlagheck, Swisttal-Hel mertsheim; 17.10: „Die Kreativität im ländll chen Raum wecken - Standortmarketing all Instrument" Karl J. Eggers, Marketing Beratuni MBE, Lambrecht; 17.40 Uhr: Diskussion. WeJ tere Infos: unter Telefon 02602/124-270.

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