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Wochenblatt VG Montabaur

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Ambiente 2007:

Gute Stimmung bei Wester­wälder Messeteilnehmern

Exportgeschäft boomt - Landrat Weinert besuchte heimische Aussteller „Gute Stimmung und gute Perspektiven bei unseren Westerwälder Unternehmen", so laut das Resümee, das Landrat Peter Paul Weinert zusammen mit Wilfried Noll, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wester­wald nach dem Besuch bei rund 20 Westerwäl­der Ausstellern auf der internationalen Kon­sumgütermesse „Ambiente" in Frankfurt zogen. Die Ambiente in Frankfurt gilt unter Fachleuten als wichtiger als Konjunkturbarometer.

„Wir besuchen alle zwei bis drei Jahre unsere Unternehmen auf der Ambiente, um Kontakte zu pflegen und um aus erster Hand mehr über die wirtschaftliche Situation und die Marktposi­tionierung unserer Firmen zu erfahren", mein­te Landrat Peter Paul Weinert nach dem Mes­serundgang. Nach den eher verhaltenen Äuße­rungen unserer Aussteller in den vergangenen Jahren sei in diesem Jahr deutlich spürbar, dass wieder bessere Geschäfte gemacht würden. Zwar gehen die positiven Zahlen hauptsächlich noch auf einen starken Export zurück, aber die Binnennachfrage käme auch langsam ins Rol­len, meinte Noll.

„Insbesondere bei Geschenkartikeln kann es nach Aussage verschiedener Aussteller noch dauern, bis sich die konjunkturelle Belebung auch hier durchsetze und die Konsumenten wie­der mehr Geld dafür ausgeben".

Als ein „Alter Hase" und profunder Kenner der Frankfurter Messe gilt Albert Jacob Thewalt aus Höhr-Grenzhausen. Seit den fünfziger Jahren pendelt er regelmäßig jährlich zweimal zur Frankfurter Messe. Auf der diesjährigen Ambien­te feierte Thewalt zusammen mit seiner Ehefrau Erika seinen 100. Messeauftritt.

Glückwünsche für die 100. Messeteilnahme von Jacob Thewalt und Ehefrau ErikaH ten neben Landrat Peter Paul Weinert (links), Otto Gatzke vom Westerwald Keramik!! (ganz rechts), WfG-Geschäftsführer Wilfried Noll (2. v. re.) und Anja Carmanns für® leitung.

„KyriH": Einsatzkräfte zu 373 Einsätzen gerufen

Kreisverwaltung legt Bilanz vor - 1792 Helfer waren im Einsatz Der Orkan „KyriH" hielt die Einheiten von Feu­erwehr, Technischem Hilfswerk und DRK im Westerwaldkreis ganz schön in Atem.

Die Bilanz: Zwischen dem 18. und 21. Januar mussten die Katastrophenhelfer zu insgesamt 373 Einsätzen ausrücken. 1792 Einsatzkräfte kamen dabei zum Einsatz. Das geht aus Zahlen der Kreisverwaltung in Montabaur hervor. Neben den „klassischen" Einsätzen zur Beseiti­gung von Windbruch kam es in den Verbands­gemeinden Hachenburg, Bad Marienberg, Westerburg und Selters zu Stromausfällen, teil­weise auch über einen längeren Zeitraum.

In einigen Fällen, insbesondere bei landwirt­schaftlichen Betrieben, deren Melkanlagen ausgefallen waren, wurde die Stromversor­gung durch Feuerwehr und THW wieder sichergestellt.

In der VG Bad Marienberg wurden zwei PKW mit Insassen von umgestürzten Bäumen einge­schlossen und mussten von der Feuerwehr frei geschnitten werden.

Im Bereich Bölsberg stürzte ein Baum auf einen mit Personen besetzten PKW.

Die Personen blieben unverletzt.

Die DRK-Unterkunft Bad Marienberg war durch umgestürzte Bäume blockiert. Erst nachdem die Feuerwehr die Zufahrt zum Gebäude frei geschnitten hatte, konnten die Helfer des DRK ihren Bereitschaftraum wieder aufsuchen.

Meningitis-Fall verlief glimpflich

Kreisgesundheitsamt: Schnelles und besonnenes Handeln entscheidend Bezogen auf den Meningitis-Fall (Hirnhautent­zündung) in Selters gibt das Kreisgesundheit­samt in Montabaur Entwarnung. „Dem Mäd­chen geht es wesentlich besser. Es wurde bereits vor einigen Tagen in einem Neuwieder Kran­kenhaus von der Intensiv- auf eine Normalsta­tion verlegt", bestätigte der Leiter des Kreisge­sundheitsamtes, Heinz Jürgen Fischbach.

Alle Maßnahmen seien, soweit man das bis jetzt abschätzen könne, erfolgreich gewesen, so dass sich keine weiteren Kontaktpersonen im Umfeld des Kindes angesteckt haben. „Hier war schnel­les und richtiges Handeln sowie Besonnenheit

von entscheidender Bedeutung. der Einsatz von Elternsprecherihä' lehrerin und das sogar an einemf meint Dr. Fischbach zufrieden.

So musste die gesamte Schulklasse d gen Schülerin der Oberwaldschule «I zusammengetrommelt und mit AÄÜ sorgt werden. Ebenso die Familie und» Kinder aus einer Parallelklasse desertoanl®' des, die als mögliche KontaktpeiMenji „In dieser Jahreszeit ist eine ErkrantaS*! ningitis nicht außergewöhnlich. Durchschnitt ein bis zwei Fälle, Westerwaldkreis zu verzeichnen. ttj sehen tragen die Bakterien (Meni«F besonders während der Winter- und™ monate im Rachenraum mit sich, oM selbst erkranken. Sie können aberdiew“ durch Husten und Niesen weitergehen seiner Abwehr geschwächter Menst"“, an Meningokokken erkranken* er ®J Fischbach. In der Regel liegen zw^J steckung und Ausbruch der ErkranW? ger als fünf Tage. Im Extremfall» 1 Tagen. Die Symptome der Menrng/ J ber, Benommenheit, Kopfschmerze ^ Steifigkeit sowie Erbrechen.

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