in blatt VG Montabaur
Nr. 51/52/2006
t preis für Entbürokratisierunq
I ^Verwaltung und WFC y
0 Wirtschaftsmagazin Impulse
iiisgezeichnet
Die Kreisverwaltung Westerwald in Montabaur gehört zu den 20 besten Behörden. Im bun feiten Wettbewerb „ARTUS-Preis für Fnt 'Motorisierung 2006", an dem 80 Behörden
teilnahmen,
erhielt Landrat Peter Paul Weinert
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, ^ die Auszeichnung. Die ARTUS Gruppe und das Wirtschaftsmagazi n Impulse zeichnen Insti- j tutionen aus, „die sich besonders effizient und j unbürokratisch um die Anliegen von Unterneh- ikümmern und wirtschaftsnah agieren." TZ
Mit einem gewissen Stolz präsentieren Landrat Peter Paul Weinert (links) und WFG-Ge- schäftsführer Wilfried Noll die Siegerurkunde im Wettbewerb um Entbürokratisierung, dervom Wirtschaftsmagazin Impulse ausgelobt wurde.
Belohnt wurde im Besonderen der vorbildliche Einsatz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) für einen flächendeckenden Breitbandanschluss aller Ortsge- meinden im Kreis. In der Begründung für die Entscheidung heißt es: „Die Behörde aus Rheinland-Pfalz kooperiert mit großen privatwirtschaftlichen Kabelfernsehanbietern und ermöglichtzukünftig 160 Orten im Kreis den Anschluss an die schnelle Breitband-Internetanbindung. Damit wird die schnelle Datenleitung zum Standortvorteil. Das Projekt „DSL: Der Westerwald will's schnell!" stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Betriebe. Zugleich) ist es ein knreiz für Unternehmen, im Kreis zu investie- [ en. Die Auswahl-Jury war mit Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus, Alexander von Witzleben (Vorstandsvorsitzender jenoptik), Wendelin von Boch-Galhau (VilleroyStBoch), Axel G. Schmidt (Institut für Mittelstandsökonomie Uni Trier) hochkarätig besetzt. Das ist natürlich eine tolle Bestätigung und ein weiterer Ansporn, auf diesem Gebiet weiter zu feiten", freut sich Landrat Peter Paul Weinert Jer die Auszeichnung. WFG-Geschäftsführer Wilfried Noll, Initiator des nun ausgezeichneten Nektes und mittlerweile gefragter Ratgeber anderer Kreise in Sachen flächendeckendem . L"Anschluss, sieht damit seine monatelangen Anstrengungen belohnt. Noll: „Das ist natürlich eine Sc höne Sache, wenn die Arbeit von einer Jronommierten Wirtschaftszeitschrift gewürgt wird. Das gibt unserer Arbeit, den Wirt- chaftsstandort Westerwald zu stärken, weite- ren Auftrieb."
Trends in der Jugendszene diskutiert
Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit informierten sich in Kirchähr
Auf Einladung des Kreisjugendamtes Montabaur trafen sich 21 Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit aus dem ganzen Westerwaldkreis in der Jugendbegegnungsstätte Kirchähr.
Gemeinsam setzen sich die „Teamer" halbjährlich mit den Belangen auseinander, die die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der hauptamtlichen Jugendarbeit im Westerwald betreffen. Aktuelle Themen wie zum Beispiel „Gewalt auf Handys" sowie Trends und Entwicklungen in der Jugendszene werden auf Handlungsbedarf seitens der Jugendpflege überprüft und Inhalte hinsichtlich einer Kooperation abgesprochen. Kreisjugendpflegerin Katrin Grönke hatte diesmal auch den Kinderschutzdienst des DRK eingeladen, der aus seiner Arbeit und den möglichen Vernetzungen mit der Jugendarbeit berichtete. Daneben wurden von der Suchtpräventi
onsstelle des Diakonischen Werkes neue Formen der Suchtprävention vorgestellt.
Weitere Themen waren unter anderem der demographische Wandel mit der Planung von „Zukunftswerkstätten" und gemeinsame Aktionen für das kommende Jahr. „Der Stellenwert der offenen Jugendarbeit ist nicht zu unterschätzen. Wo sonst gibt es so einen freien Zugang zu Angeboten, unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft, Vereinszugehörigkeit. Regionale Angebote in den Verbandsgemeinden sowie Angebote für den ganzen Westerwaldkreis werden sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von den Eltern geschätzt und gerne nachgefragt", meinte die Kreisjugendpflegerin.
Das neue Jahresprogramm der Kreisjugendpflege, in dem auch Angebote alle anderen hauptamtlichen Jugendarbeiter vertreten sind, wird im Januar 2007 erscheinen.
Kinder musizierten für Kinder
Musikalische Früherziehung der Kreismusikschule gab Abschlusskonzert Rund 130 Kinder habe ihr Bestes gegeben, um Eltern, Großeltern und Bekannte beim diesjährigen Jahresabschluss der Musikalischen Früherziehung (Kinder zwischen 3 und 6) der Kreismusikschule Westerwald zu begeistern.
Die Kursleiter Anita Sologuren-Thomas, Edith Memetov und Katja Müller hatten ein Weihnachtspiel mit den Kindern eingeübt, das von Ihren Gruppen sowohl musikalisch als auch schauspielerisch einiges abverlangte. Dargestellt wurde die gesamte Weihnachtsgeschichte. Alle Kinder waren mit großer Begeisterung dabei, so
dass die Aufführung in der vollbesetzten Turnhalle der Anne-Frank-Realschule in Montabaur zu einem vollen Erfolg wurde.
Begleitet wurden die Gruppen von Aniela Thomas und Michaela Müller mit Gesang und Textbeiträgen.
Auf einen Vorschlag der Kinder hin wurden die Eltern vom Freundeskreis der Musikschule um eine freiwillige Spende gebeten.
Die Spende soll für Musikförderung im Kinderdorf Arco Iris in Bolivien verwendet werden. Für die große Summe von über 300 Euro sei allen Spendern nochmals gedankt.
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