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Wochenblatt VG Montabaur

49 /2006

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Krippen aus zwei Jahrhunderten

Stimmungsvolles Vorweihnachts­programm im Keramikmuseum Westerwald

Die Weihnachtsausstellungen im Keramik­museum Westerwald haben bereits Traditi­on. Nach dem Historischen Tannenbaum­schmuck, den Engeln und den afrikani­schen Krippen sowie den Heiligenfiguren präsentieren sich bis zum 7. Januar weit mehr als 100 Krippen aus zwei Jahrhun­derten im Museum an der Lindenstraße in Höhr-Grenzhausen.

Die Ausstellung entführt große wie kleine Besucher in eine Welt der Fantasie und in eine besinnliche Zeit. Aus den unterschied­lichsten Materialien gefertigt, stellt Ton eines der Hauptmaterialien in dieser Prä­sentation von Krippen dar - was Wunder im Land der Keramik. Die Ausstellung Krip­pen der Sammlung Schneckenbühl wird begleitet durch spezielle Sonderführungen und Sonderaktionen, die vom Laubsäge- Arbeiten bis zu gegossenen Krippenfiguren ein breites Spektrum zum Mitmachen - ins­besondere auch für Schulklassen und Fami­lien anbieten.

Infos und Termine unter der Telefon-Nr. 02624/ 946010, Email: info@keramikmu- seum.de oder im Internet unter www.kera- mikmuseum.de. Öffungszeiten täglich außer montags von 9.00 bis 1 7.00 Uhr.

Von Kurgästen, Sommer­frischlern und Touristen

Waller Heimat 2007 hat auch Flugpioniere, Busfahrer und Strohdecker zu bieten

Die soeben erschienene Ausgabe der „Wäl- ler Heimat 2007" bietet wieder einen viel­fältigen Querschnitt durch das derzeitige und historische Westerwälder Leben und Wirtschaften. In diesem Jahr hat der Redak­tionsausschuss das Schwerpunktthema „Wäller Tourismus" ausgewählt. Denn ge­rade um die Zeit, als die ersten „Fromme" (Fremden) aus den Großstädten von Rhein und Main in die Dörfer rund um die Wester­wälder Seenplatte einfielen und dort den ersten Tourismus-Boom auslösten, ranken sich viele amüsante Geschichten und Anek­doten. In diesem Sinne ist der Beitrag von Mühlenfachmann Josef Kläser, wie sich hier alte Mühlen in florierende Hotel- und Gast­stättenbetriebe verwandelten, sehr interes­sant zu lesen. Breiten Raum nimmt auch die anschauliche Beschreibung der Wandlung Marienbergs vom Bauern- und Arbeiterort zu einem Kurbad ein. Wer weiß noch, dass Hellenhahn-Schellenberg das „Fliegende Dorf" genannt wurde und viele hervorra­gende Flieger hervorgebracht hat? Wie es dazu kam, schildert Autor Hermann Hering, damals selbst ein begeisterter Flieger. Wie die Strohdächer im Westerwald ver­schwanden, beschreibt Antonius Kunz.

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Neben den vielen interessanten und kennt­nisreichen heimatkundlichen Beiträgen gibt es auch wieder viel Mundartliches zum Schmunzeln. Dafür garantieren unter ande­ren die „Mundartakrobatinnen" Gretel Köhler, Liesel Jacob, Rita Wörsdörfer und Frieda Krebs. Es würde einfach den Rahmen sprengen, all die interessanten Beiträge auf­zuzählen, die die Wäller Heimat so lesens­wert machen. Für echte Wäller, Heimat­freunde und lange Winterabende ist das Heimatjahrbuch einfach ein „Muss".

Die „Wäller Heimat 2007" gibt's für 7,70 Euro unter anderem im Buch- und Zeitschriftenhandel, bei Banken und Spar­kassen sowie bei der Hauptvertriebsstelle Steinebach, Hauptstraße 24, 56412 Girod, Telefon 06485/662, Fax 06485/4067.

ÖPNV-Angebote stärker nutzen

Neuer Kreistaschenfahrplan liegt vor - Gültig ab 10. Dezember Der neue Kreisfahrplan 2006/07 für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Westerwaldkreis liegt vor. Bei der Vorstellung des neuen Taschenfahrplans wies Landrat Peter Paul Weinert auf die eventuell drohen­den Änderungen im ÖPNV-Angebot hin. „Im Öffentlichen Personennahverkehr des Westerwaldkreises kündigen sich Verände­rungen an. Wie so oft liegen Licht und Schat­ten eng beieinander", sagte der Landrat Peter. Drohende Kürzungen der Ausgleichszah­lungen des Bundes an die Länder und die immer deutlicher zu Tage tretenden Folgen des demographischen Wandels würden sich zukünftig auch auf das Verkehrsange­bot im Westerwaldkreis auswirken.

Die Kreisgremien hätten daher beschlossen, den Nahverkehrsplan unter den genannten Aspekten fortzuschreiben. Von dieser Pia-

den gezielten Um- und Ausbau der« Angebote im Kreis erwartet. Einen«?! Veränderung ist schon eingetreten: Ä . zu geringer Nutzung musste die REnn 11,1 Buslinie Montabaur - Neuwied eingeaL

werden. Dank der Unterstützung der Rh Mosel-Verkehrsgesellschaft (RMV) sei ' jedoch gelungen, zumindest für Schul r 5if und Berufstätige ein Ersatzangebot einarr richten. Im Fall der REGIO-Buslinie Mont Er

baur - Westerburg - Rennerod / Badl

enberg konnte in einer ersten Stul Wochenenden die Freizeitanlage am sensee eingebunden werden. Hiervi erhoffen sich alle Beteiligten eine Stärkui J:Q und langfristigen Sicherung dieser wil gen Busverbindung auch ohne Zuschii Ein entsprechender Haltepunkt bereits gebaut und konnte Mitte 2006'äa Verkehr übergeben werden.

Weinert: „Hier wie dort zeigt sich, dass „ Schicksal des ÖPNV nicht von theoretisch] Verlautbarungen, sondern von der prak sehen Nutzung abhängt. Deshalb meii Bitte: Nutzen Sie unsere Busse und Bahnei wann immer möglich. Sie leisten dai einen Beitrag zur Erhaltung und mögl cherweise auch zum Ausbau der ÖPN 1 Angebote im Westerwaldkreis."

Dank der großzügigen Spenden dei^Kn Sparkasse Westerwald und der Nassau! sehen Sparkasse kann der aktuelle Tasch fahrplan wiederum kostenlos zur Verfüg gestellt werden. Er ist vom 10. Dezeml

an gültig und bei allen Sparkasse^* VaJ

bandsgemeindeverwaltungen, der Westg wald-Touristik, der RMV und der Kreif waltung erhältlich.

Auskünfte zu Bus- und Bahnverbinduti] auch außerhalb unseres Kreises erhalten bei der zentralen Auskunftsstelle Westerwaldkreis unter der Rufnumi 0180/5000128, bei der RMV in Montatjj unter der Telefon-Nummer 02602/15s oder im Internet unter www.bahn.de.

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*iSie bei SläEhöl Smöglii

Kreisbeigeordneter wird gewählt

Kreistagssitzung: Kreishaushalt ^ und Müllgebühren sind Thema Y.

Neun Tagesordnungspunkte umfasst öffentliche Kreistagssitzung am w™. 8. Dezember, zu der Landrat Peter Weinert in den Saal I der KreisverwJN in Montabaur einlädt. Unter anderem es um die Wahl eines ehrenamtlichen w beigeordneten gehen nachdem Lieser (FWG) zum Ende des Jahres ih

niederlegen wird. . ..,J ei

Auch entscheidet der Kreistag »Ja Erhöhung der Müllgebühren. ^ w wird der Kreishaushalt 2007, tionsprogramm 2007 bis 2010 un Wirtschaftsplan des Westerwaldkre ^^ Wirtschaftsbetriebes 2007 bes -

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