Wochenblatt VG Montabaur
Ringgröße
Es klingt banaler als es ist: Wie bestimmt man die Ringgröße (Fingergröße, Ringweite) für Fingerringe?
Anders als bei anderem Schmuck ist bei Fingerringen die Größe sehr wichtig, und die Größe des Rings stimmt dann, wenn er einerseits leicht abgezogen und aufgesteckt werden kann, man ihn andererseits aber nicht verliert und möglichst nicht spürt. Die einfache Antwort lautet: Gehen Sie zu einem Goldschmied, und lassen Sie sich Ihre Ringgröße messen. Dieser misst entweder Ihren Finger mit einem Ringmaß, das aus etwa dreißig metallenen Vergleichsringen besteht, oder er misst einen Ring, der Ihnen gut passt, mit dem sogenannten Ringstock. Komplexere Ringformen wie Querfingerringe und Zwischenfingerringe erfordern jedoch oft genauere Kenntnisse über die Hand, z.B. die Länge eines Fingergliedes oder den Abstand von Knöcheln. In diesem Fall hilft nur, dass der Goldschmied, der den Ring herstellt, die Hand selbst vermisst. Von Versandhäusern werden oft Ringmaße aus Karton versandt. Sofern
es sich um Massenschmuck mit Umtauschmöglichkeit handelt, ist das akzeptabel. Für spezielle Einzelanfertigungen, die nicht umgetauscht werden können, wäre das jedoch zu riskant, denn diese Ringmaße sind zu dünn und zu biegsam, um zuverlässige Ergebnisse zu liefern.
Folgendes gibt es noch zu beachten
• Die Ringgröße ändert sich im Laufe des Lebens.
• Die Ringgröße ändert sich im Laufe eines Tages.
• Finger sind abends gewöhnlich dicker als morgens.
• Finger sind im Sommer gewöhnlich dicker als im Winter.
• Breite Ringe müssen oft etwas größer sein als schmale Ringe.
• Das Ringmaß gilt nur für runde Ringe.
Anatomischer geformte Ringe (z.B, mit U-förmiger Fingerschiene) brauchen gewöhnlich einen geringeren Ringumfang.
Aus diesem Grund kann die Ringgröße auch nicht mit einem Faden oder Papierstreifen gemessen werden.
Was genau bedeutet Karat
Karat nennt man die international Waage, einem hoch
festgelegte Einheit für die Gewichtsbestimmung von Edelsteinen. Die Bezeichnung Carat geht auf das indische Wort für den Samen des Johannisbrotbaums zurück, der früher als Gewichtseinheit bei der Wertbestimmung von Edelsteinen diente. Ein Carat entspricht 0,2 Gramm; ein fünf- karätiger Diamant wiegt also gerade einmal ein Gramm! Experten bestimmen das Gewicht eines Edelsteins mit einer Carat-
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chen Gerät, das bis sendstei Carat genau y Brillanten ist es üblich,« zusätzlich in Punkte zu« len. Ein Einpunkter -%1 spricht dann 0,01ctunja ner-Brillant wiegt 0,^ ben ist Karat auch dasi Feinheit einer Goldlepi Karat entspricht dabei i Gold, das allerdings^ wegen seiner Weidtoli verwendet wird.
Der richtige Schliff für den Edelstein
Für unsere modernen Augen sieht ein Edelstein im Rohzustand eher unattraktiv aus; Farbe und Strahlkraft entwickeln sich erst durch den richtigen Schliff. Man unterscheidet drei Typen von Schliffen: Glattschliff, Facettenschliff und den gemischten Schliff. Glatte Schliffe werden vor allem bei undurchsichtigen Steinen verwendet; die bekannteste Form ist der Cabochonschliff, bei dem ein runder oder ovaler Stein mit glatter Unterseite mit einem
gewölbten Oberteil m wird. Edelsteine minderet! lität werden häufig sogesd - Experten sprechen i Cabochonware. Der bei Facettenschliff ist der i Vollschliff mit 56 Fad größere Diamanten auch mit bis zu 1461 zum sogenannten Prinzess bearbeitet. Für FarbsteimJ den häufig eckige Treppen* fe oder ovale Tropfen-c vetteschlifffe verwendet.
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