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Wochenblatt VG Montabaur
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überschaubar war. Erfreulich aber, dass viele Gäste aus unserer Nachbargemeinde Daubach gekommen waren. Gestaltet wurde der literarischmusikalische Abend von der Autorin Ulrike Maushake sowie dem Briten Colin Wilkie - einer Liedermacherlegende im nunmehr schon 50. Bühnenjahr. Lieder, Geschichten und Gedichte Irlands waren Mittelpunkt der
Veranstaltung und entführten die Besucher auf die grüne Insel.
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Lieder und Texte von der grünen Insel brachten Ulrike Maushake und Colin Wilkie mit ins Horbacher Gemeindehaus
Mit seiner Gitarre im Hintergrund die Melodie zupfend und gefühlvoll spielend interpretierte Colin Wilkie mit seiner eigenwilligen Gesangsstimme traditionelle irische Lieder wie “Singing Bird” oder “Sallys Garden”. Zwischendurch las Ulrike Maushake unter anderem aus dem „Irischen Tagebuch“ von Heinrich Böll. Schnell hatten die beiden Künstler ihr Publikum gefesselt. Dabei begeisterte besonders die witzige Mär von “Der Kuh, die den Pfeiffer fraß". Nach dem fasst zwei Stunden dauernden Programm voller unverwechselbarer und spannender irischer Musik und Literatur erhielt das literarisch-musikalische Duo langen Applaus für das Schaffen eines ganz besonderen Abends in unserem Gemeindehaus.
In 2007 soll die Reihe „Live im Gemeindehaus“ mit einer weiteren kleinen Veranstaltung fortgesetzt werden: dies könnte ein Heinz-Erhardt-Abend sein.
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
“Müllskandal”
Die Dreschhalle ist keine Müllkippe!
Es gibt Dinge die glaubt man einfach nicht: wiederholt wurde schon öffentlich darauf hingewiesen, dass die Dreschhalle keine Müllkippe ist. Trotzdem gibt es Mitmenschen, die offensichtlich frei von Sinn und Verstand sind, denen dies wohl irgendwie am Allerwertesten vorbei geht. Nächste Sperrmüllabfuhr ist erst im März 2007 - also wohin mit dem entbehrlichen Alltags- und Gebrauchsgegenständen? Bei Nacht und Nebel einfach hinter die Dreschhalle schmeißen! Sollen doch die anderen sehen wie sie mit dem Müll fertig werden.
„Galgenfrist“: da wollen wir keinen Sperrmüll haben!
Letzte Woche wurde dort erneut unter anderem 2 ausgediente Regale entsorgt. Die Gemeinde wird dies nicht mehr einfach hinnehmen. Der „Ent- sorger“ hat bis zum 12.11. eine „Galgenfrist“ um den Müll abzuholen! Danach wird die Sache an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden übergeben, es winkt eine Strafe von bis zu 5.000,- Euro.
Uli Schmidt, Ortsbürgermeister
HEIMATVORTRAG
Wie wir vom Land der armen Leute zum Land der Chancen wurden
Mehr als eine gute Einstimmung auf unsere Bürgerversammlunq war der Vortrag von Karl Kessler von der Gesellschaft für Heimatkunde im Westerwaldkreis in unserem Gemeindehaus. Das Thema “Wie hat sich der länd
liche Raum in den letzten 60 Jahren entwickelt?” bezog
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, wach sondern auf den gesamten WesterwakL^
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Karl Kessler bei seinem Vortrag vor einem sehr interessierten?
“Ich bin nicht gekommen um hier im Buchfinkenland eineneueüi tion einzuläuten!”, stellte Kessler gleich zu Beginn fest. Unserlk hätte sich jedoch seit 1945 so schnell verändert wie in Jahrhunde^ her nicht. So seien von damals 14.000 landwirtschaftlichen Betrieb te nur noch 1.200 übrig geblieben. Dadurch sei die Westerwälfl schaft eintöniger geworden. Zu lange seien auch die Ortskemetdj det und zu große Neubaugebiete angepriesen worden. Der jM Geschäften, Dorflehrer, Pfarrer, Post und teilweise auch Dorf^ schäften habe Spuren hinterlassen. Es sei nun endlich erkannt« dass sich die Dorfkerne nicht weiter leeren dürften. Dazu braud aktive Leute mit Weitblick und keine dümmlichen “Jodelbalkone‘a_ südlichsten Teil Deutschlands. Auch in der Wirtschaft sei ein» J del unverkennbar, oft einhergehend mit einem Konflikt zwischen! schaftsschutz und wirtschaftlichen Interessen, etwa bei Basalt( abbau.
“Können wir unsere schwindenden Chancen im Tourismus vem indem wir röhrende Motorbiker anlocken?” Diese provokante Fra^J neinte der Referent und forderte den Westerwald als grüne Lu^J sehen Köln-Ruhr und Rhein-Main besser darzustellen. DerGeorpi dem “Stöffel” als herausragendes Highlight sei ein wichtigerScli das Kulturangebot zwischen Lahn und Sieg habe sich in den letzter! zehnten radikal verbessert. Kultur werde zudem für die Wirtschafti mehr zum Schrittmacher der Standortpolitik. Auch der ICEseta liches Potential frei. Alle “Wäller” sollten die Botschaft vom I Westerwald in die Welt tragen, dann sei es nicht notwendig gewesen) schafter des Westerwaldes” aus dem Hut zu zaubern.
Kessler lobte die Initiative in Horbach zur Förderung der Erzeug« Strom mit der Sonne (Fotovoltaik). Dies sei der richtige Wegzurii verträglichen Energiegewinnung. Auch die Biomasse biete hiernodid nutzte Chancen. Im 19. Jahrhundert sei der Westerwalddaslfflj armen Leute gewesen, heute das der Chancen und wirtschaftlichenft tiale, so Kessler.
Uli Schmidt, Ortsbürp
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Bäume habpnT<fh Sind 2Ur An, ' e 9 erversam mlung Willkomm
und sollen deshal^weirho^n stehen sie im Weg, nehmen»!
zum Wohnwert bei BäiS???' - Doch Bäume gehören ins Dorf, traf ser. Sie sind sta/ihtan™ 0 b !Z nden Leben in die Straßeniindum^ Hausbäume sind Scpallschlucker und SauerstoffU»
neues Bild. Und I o,,!?* ^bbäume: Sie zeigen zu jeder Jahr™ Sommer Schatten tmn , f t - der beste Kompost. Laubbäumesp fern Obst oder Nikcl^ bn ?? en an genehmes Kühl an das Haus: hindurch. Hoffpnmw? f n m ,^ erfc>st und las sen im Winter Licht unrfl grünes Dorf und Cü iJ e Horbacher und Gäste freuen sich ütoj
die mögen wohl ebenfaÄ 00 «?" Bäume - Doch 9 ibt es aüch ^ stüre. Ob es damit ,? f ? s u ,e Baume > a ber nicht die vor dereigens
halb werden iedenfauJ 1 ^ - hat ’ dass im Herbst das Laub weg muss' 11
Es aibt itsdnJr, «a x S bei uns nicht einfach Bäume gefällt!
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