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Wochenblatt VG Montabaur

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Bei Grünabfallsammlung müssen Äste gebündelt sein

Seit dem 16. Oktober - 21. November 2006 sammelt der Westerwaldkreis-Abfallwirt­schaftsbetrieb (WAB) wieder Grünabfälle ein. Deshalb erinnert der Abfallwirtschaftsbetrieb nochmals an die wichtigsten Regeln. Pro Grundstück werden maximal 2 m3 sperrige Grünabfälle kostenlos mitgenommen, die Müll­werker werden streng auf die Einhaltung die­ser Mengen achten. Wer mehr Grünabfälle als 2 m3 entsorgt haben will, kann diesen Service gegen Barzahlung von 17,30 ? pro zusätzli­chem geschätztem Kubikmeter gerne in Anspruch nehmen. Die sonstigen Regelungen zur Grünabfallsammlung gelten selbstverständ­lich nach wie vor. Die Gartenabfälle müssen grundsätzlich gebündelt sein. Hierzu sollte mög­lichst verrottbare Kordel verwendet werden, damit die weitere Verarbeitung der Grünabfäl­le nicht behindert wird. Die Aststärke darf maxi­mal 12 cm betragen. Bitte die Bündel nur so groß bzw. so schwer machen, dass sie noch von den Müllwerkern gehoben werden können.Die Bereitstellung von Grünabfällen in Säcken, die anfangs als Ergänzung zu gebündelten Ästen etc. gedacht war, macht mittlerweile einen großen Teil des einzusammelnden Materials aus. Dies hat zur Folge, dass die Müllwerker die­se Säcke unter anderem auch auf Grund der vor-

aeaebenen Ladehöhe am Fahrzeug nicht mehr ein­zeln ausschütten können, sondern grundsätzlich aufschneiden müssen, um die Entleerung nicht unnötig zu verzögern, auch wenn diese loses Schüttgut wie Rasen, Moos oder Blatter enthalten. Die entleerten Säcke verbleiben dann am Grund­stück Der WAB bittet daher die Bürgerinnen und Bürger im Westerwaldkreis den Gebrauch an Säcken zu begrenzen und stattdessen die Grunab- fälle möglichst gebündelt bereit zu stellen. In die­sem Zusammenhang wird angemerkt, dass keine mit Grünabfällen gefüllten Regenwassertonnen, Biq-Bags oder sonstige Behältnisse vergleichbarer Größe zum Entleeren bereitgestellt werden dürfen. Mit Grünabfällen befüllte Gelbe Wertstoffsäcke werden grundsätzlich nicht entleert. Diese Säcke sind vom Abfallwirtschaftsbetrieb als kostenloses Sammelgefäß nur für Verpackungen zur Verfügung gestellt worden, die im Rahmen des "Dualen Systems" abgeholt werden. Eine Zweckentfrem­dung ist nicht erlaubt.

Eine Alternative zu Plastiksäcken stellen Papiersäcke dar, denn diese können bei der Abfuhr komplett mitgenommen werden. Wichtig ist hierbei aller­dings, dass die Papiersäcke stark genug und mög­lichst reißfest sind. Der WAB bietet geeignete Papiersäcke auf den Hausmülldeponien Meudt und Rennerod sowie im Verwaltungsgebäude in

Moschheim zum Preis von 1 Fiip/ tlJ Säcke sind jedoch nur für die W 4 abfällen gedacht, sie können2 ? tonne gestellt werden. Für diese f

beim Abfallwirtschaftsbetrieb an!'

zum Preis von 2,40 EUR/Stck die? Entsorgungs- und SammelkostenS also ganz wichtig darauf zu achten

druck der jeweilige Papiersack trän

mit dem Aufdruck „Bioabfälle" des bei der Biotonnenabfuhr mitgenoiJ

Wer den Abfuhrtermin verpasst b lichkeit, Gartenabfälle bei den beidi deponien Meudt und Rennerod a Annahmepreis beträgt 2,70 ?/ioq stück werden einmal im Jahr 2001 aus Haushalten kostenlos angenoj schnitt aus Haushalten kann sogar ohne Mengenbegrenzung umso« Restabfalldeponien abgegeben werden ferer werden ebenfalls Kleinmen« Säcke) an Grünabfällen aus PrivathaS Berechnung angenommen. Bei weilt kann man sich auch im Internet ii www.wab.rlp.de" www.wab.rlp, der oder gerne an die Abfallberatung de den, Tel.: 02 6 02/ 6806 55 oder ei tung@wab.rlp.de

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Ambrosia für Allergiker besonders gefährlich

Die "Asthmapflanze" muss sofort entfernt werden

Die harmlos aussehende Ambrosiapflanze wird wegen ihrer Ähnlichkeit mit einheimischen Wildkräutern meist nicht rechtzeitig wahrge­nommen und wächst zu immer größeren Populationen heran, die sich dann nur schwie­rig kontrollieren lassen. In Ungarn, Italien und Frankreich wurde sie bereits als gefährliches Unkraut eingestuft.

In den USA und Kanada gilt sie als die Heu­schnupfen- und Asthma- Pflanze schlechthin. In der Provinz Quebec (Kanada) werden jährlich 50 Millionen Dollar für die Bekämpfung und Behandlung der Ambro­sia- Allergien ausgege­ben. Wo und wie viele Pflanzen im Westerwald­kreis vorhanden sind, ist noch unklar. Nach einem ersten Aufruf des Umweltamtes der Kreisverwaltung in der heimischen Presse, Ambrosia-Standorte zu melden, gingen zahl­reiche Hinweise ein. Glücklicherweise waren keine großen Bestände in der freien Natur dar­unter, sondern nur einzelne Gewächse in hei­mischen Gärten. Meistens dort, wo mit ver­unreinigtem Saatgut oder Vogelfutter gefüt­tert wurde. In der Umgebung von im Winter aufgestellten Vogelhäuschen sollte man also achtsam sein. Ansonsten findet man Ambrosia hierzulande zunehmend an Straßenrändern, Bahnstrecken, Flussufern und anderen unbe­wachsenen Böden, wie auf Baustellen, Kies­gruben oder anderen Brachen. Die Ambrosia zählt zur Gruppe der "invasiven Neophyten",

also gebietsfremden Pflanzenarten, die erst nach der Entdeckung Amerikas bei uns eingeführt wur­den und die sich mangels natürlicher Feinde bei uns explosionsartig ausbreiten beziehungsweise dies schon getan haben wie das Indische Spring­kraut.

Ambrosia ist eine einjährige, krautige Sommer­pflanze aus der Familie der Korbblütengewächse, die bis zu 1,80 Meter hoch werden kann. Die Pflanze hat eine gedrungene, kugelige Wuchs­form. Die Blätter sind doppelt fiederteilig, gestielt, auf Ober- und Unterseite grün mit heller Nerva­tur. Der robuste Stängel der Pflanze ist meist röt­lich angelaufen, verzweigt sich stark und ist im Unterschied zum "Gemeinen Beifuß (Artemisia campestris)" im oberen Bereich zunehmend behaart. Die Ambrosia blüht ungewöhnlich spät. Ihre winzigen gelben Blüten öffnen sich hierzu­lande erst Anfang August bis Mitte Oktober und setzen durch Windbestäubung bis zu einer Mil­liarde Pollen je Pflanze frei. In ihrer nordamerika­nischen Heimat gelten diese Pollen bereits als das Allergen Nummer eins. Sie ist das weltweit poten­teste Pollenallergen und um ein Vielfaches aggressiver als alle in Deutschland bekannten Baum- und Gräserpollen zusammen. Darum genügen bereits zehn Pollen pro Kubikmeter Luft um bei Pollenallergikern neben Tränen, Augen­jucken Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen und Heuschnupfen aber auch schwere Symptome wie Atemnot oder gar Asthma auszulösen. Durch die bereits beschriebene späte Blütezeit der Pflanze verlängert sich der Leidenszeitraum der Pollenal­lergiker um mindestens zwei Monate.

dlrkth^ Mf° SiapflanZe ' n Se ' nem Garten ent ' deckt hat, sollte sie umgehend entfernen. Dies

hon 6 k zweCk T aß ^ erweise morgens früh gesche-

sollte cüe Pflan f TaU a . b 9 etrocknet ist. Zunächst sollte die Pflanze möglichst ohne sie zu schütteln

abgeschnitten werden. Keinesfalls darf sie auf den

Kompost geworfen werden. Dort würde sie sich

ungehemmt vermehren. Damit sie keinen weh­

ren Schaden verursacht, sollte siev: den. Am besten in einem Meta! einer Schubkarre. Danach sollte di gegraben und ebenfalls verbrannt Besondere Vorsicht ist bei bereits bliil plaren angebracht. Beim Entfernen dingt Handschuhe und eine Feim gen werden. Allergiker sollten diese falls selbst erledigen. Wer sich nicht! es sich in seinem Garten um eine delt, sollte im Zweifelsfall die Pfli Weitere Infos gibt es unter www,ai

Kreis beteiligt sich am Sozialfonds des Land

Der Westerwaldkreis wird sich am S Landes Rheinland-Pfalz für das Mitt tagsschulen beteiligen. Das schuss des Westerwaldkreises. Durchd soll Kindern aus sozial schwachen Faf lichkeit gegeben werden, r , sen teilzunehmen. Gleichzeitig diente des pädagogischen Aspekts derc zeit. Da der Westerwaldkreis in s nur drei Ganztagsschulen (Mk Marienberg, Schule am Rothertb Berggarten-Schule, Siershahn) um die Kosten für den Kreis um rund w jahr belaufen. Landrat Peter PaulM Initiative der LandesregierunggiW® voll und begrüßenswert, kritisierta ^ erheblichen Verwaltungsaufwan 1

waltung. ,

Der Aufwand liege betragsmal 9 _ die eigentlichen Zuschüsse für 3 Aufgrund der Zuschüsse aus müssen Eltern, die Sozialhilfe hen oder Asylbewerber sind, n pro Mittagessen für ihre Kma ferenzzum regulären Kostenb# Dritteln durch das Land un

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