Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 41/2006
Vortrag der VHS Montabaur
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t i j Referent: ^
(Dr. (Peter Jafipßs
an (Donnerstag, 23. November2006
um 19.00 Vfir
in der (BürgerHaHe des (Rathauses Montaßaur
Schon seit alters her beeinflussen Symbole die Lebenssphäre der Menschen - verbunden mit Wünschen, Ängsten, Phantasien und Träumen. Noch heute entfaltet die mittelalterliche Symbolik eine fesselnde Faszination, was z. B. der Bestseller von Dan Brown „Sakrileg“ beweist.
In der Bildenden Kunst und in der Architektur sind Symbole Mittel, die dem Künstler zur Veranschaulichung von religiösen Glaubensinhalten, geistig-übersinnlichem Geschehen und zur Verdeutlichung abstrakter Vorstellungen zur Verfügung stehen.
So konnten Symbole im frühen Christentum nicht nur der Vergegenwärtigung des Heiligen, sondern auch als Erkennungszeichen dienen (z. B.: der Anker als Symbol der Hoffnung). Eine große Rolle in der mittelalterlichen Kunst und Architektur spielte die Zahlensymbolik, deren Ursprünge weitgehend in der vorchristlichen Astrologie zu suchen sind. Die christliche Kunst entwickelte eine so reiche und beziehungsvolle Symbolsprache, dass es auch heute noch relativ schwer sein wird, alle ihre Zeichen
zu verstehen und ihre Herkunft zu klären, zumal auch die Einflüsse der Antike und der orientalischem Religionen zur Bildung der christlich-abendländischen Symboltradition beitrugen.
Anhand ausgewählter Beispiele mittelalterlicher Kirchenbauten soll versucht werden, die Bedeutung der Symbole näher zu erörtern.
Denn gerade in der christlichen Baukunst unterstanden die Anordnungen einzelner Bauteile, deren Größe und Maßverhältnisse, einer symbolischen Ordnung. Der Vortrag wird mit entsprechendem Bildmaterial (Diapositive) bereichert.
Karten zum Preis von 2,50 € sind erhältlich an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei der Geschäftsstelle der VHS Montabaur, Konrad-Adenauer-Platz 9, 56410 Montabaur, Tel. 02602/126-321.
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Zu diesem Themenbereich bietet die Kre.svolkshochscm i
Herrn Jakobs an. Nähere Informationen unter Tel. üZbuz/

