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Wochenblatt VG Montabaur

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Frauenverbände gedachten Ermordeter in Hadamar

Die Feier zur Wiedererrichtung der ehemaligen (ASF) im Rahmen der AktionErinnern für die T4-Busgarage in der Gedenkstätte Hadamar Zukunft" eine Führung durch die Gedenkstätte nahm eine Abordnung der Westerwälder Frau- gemacht, um sich über eines der dunkelsten Kapi- enverbände als Gelegenheit wahr, um ein Blu- te , jn der Zejt der nationalsozialistischen Herr- mengebinde in den Kellerräumen der ehemali- h ft informieren . In diesem Zusammenhang

gen Landeshellanstalt niederzulegen. Dort waren A , ,. , , ,. , , ... .. ,

während der Nazi-Zeit mehr als 10.000 Kinder, enKtand dle ldee - noch einmal dorthin zuruck- Frauen und Männer ermordet worden. Im ver- zukehren, um einen Blumenstrauß zu überreichen gangenen Jahr hatten die Westerwälder Frauen- und dadurch ein Zeichen gegen das Vergessen zu verbände unter der Federführung von Ursula Hess setzen.

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Von links: Monika Peil (Schwesternhelferinnen des Malteser Hilfsdienstes), Hildegard Peter (Ev. Frauen im Dekanat Bad Marienberg), Beate Ullwer (Gleichstellungsbeauftragte der Kreis­verwaltung) und Elke Sittig (kfd Bezirk Westerwald) brachten durch die Übergabe des Blu­mengebindes im Anschluss an die Feierstunde zum Ausdruck, dass auch die Westerwälder Frau­enverbände in dieser Hinsicht gesellschaftspolitische Verantwortung übernehmen wollen. Ein jeder und eine jede habe alles in seiner Macht stehende zu tun, damit sich solche Verbrechen, wie in Hadamar geschehen, nicht wiederholten.

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Aids bleibt ein wichtiges Thema

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Einladung zum 10. Koblenzer Aids- und Hepatitis-Forum am 23. September

Vor genau 25 Jahren wurde das HlV-Virus ent­deckt und es hat sich zu einem globalen Gesund­heitsproblem entwickelt. Beinahe ebenso lange bietet die Infektionsberatungsstelle am Gesund­heitsamt Montabaur unter der Leitung von Dr. Ursula Rieke HIV/Hepatitis- Beratung, Testung Betreuung von Betroffenen und Präventionsver­anstaltungen an. Angesichts einer steigenden Zahl von Neuinfektionen und rasanten medika­mentösen Entwicklungen gibt es für diese The­matik großen Fortbildungs- und Aktualisierungs­bedarf. Zum zehnten Mal lädt die Infektionsbe­ratungsstelle des Gesundheitsamtes Montabaur als langjähriges aktives Mitglied des regionalen Arbeitskreises Aids im nördlichen Rheinland-Pfalz, in Kooperation mit der Immunologischen Ambu­lanz Klinikum Kemperhof und der Landeszentra­le für Gesundheitsförderung zum Aids-und Hepa­

titis-Forum am Samstag, 23. September, um 9.oo Uhr in die Hebammenschule des Gemeinschafts­klinikums Kemperhof, Koblenz ein. Aktuelle The­rapieaspekte von Aids und Hepatitis C werden durch erfahrene Behandler vorgestellt. Darüber hinaus werden die globale Gefahr und Möglich­keiten der Prävention von Infektionskrankheiten beleuchtet. Referenten sind unter anderem Prof. Dr. Klaus Fleischer, Würzburg; Prof. Dr. Sarrazin, Homburg sowie Joachim Frantz.

Vertreter medizinischer und pädagogischer Beru­fe, in Beratung und Prävention Tätige, Betroffene und alle Interessierten sind willkommen. Die Teil­nahme ist kostenlos. Für Kinderbetreuung während der Veranstaltung ist gesorgt.

Programm und weitergehende Informationen von der Infektionsberatungsstelle des Gesund­heitsamtes Montabaur, Ingrid Matthey-Blech, Tel. 02602/124720) und Dr. Ursula Rieke, Tel. 02602/124717.

Rund 5 Millionen Flaschenkorken gesammelt

Unter dem Motto "Plopp, ex und hopp, e nicht mit mir!" sammelt der WAB bereits sei 1995 erfolgreich Flaschenkorken getrennt' um diese einer Wiederver-wertung zuzufühi Hauptsächlich Schulen und Kindergartens! mein fleißig Korken, aber auch aus Gas-tn miebetrieben und Pri-vathaushalten wen Kor-ken beim WAB abgegeben.

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Bereits ca. 1 25 m3 Flaschenkorken konnte! schon in die Verwertung gehen, eine gai Menge, wenn man bedenkt, dass ein cbmUS fast 40.000 Korken besteht.

Korken werden aus der Rinde der Korkeil gewonnen, die hauptsächlich im westlich Mittelmeerraum z.B. Portugal und Spanig® wächst. Die Rinde wird ohne Schaden für die Bäume abgeschält und verarbeitet. Die erst! Ernte" kann allerdings erst erfolgen, wenn der Baum mindestens 25 Jahre alt ist. In ca. lOJah ren kann dann die nächste Ernte stattfindenj Um zu verhindern, dass die Korkeichen vor-; schnell abgeerntet werden, ist es wichtii gebrauchte Korken einzusammeln und zu ver­werten, damit zumindest ein Teil des Korkbej darfs nicht aus neuer Rinde gedeckt werdeij muß. Die gesammelten Korken aus dem Westerwaldkreis werden geschreddert und'alsj Dämmaterial unter dem MarkennamenReqf Kork" bei Baumaßnahmen eingesetzt.

Mit der Korksammlung wird also ein wertvoj ler Beitrag zum Umweltschutz geleistet, abei damit nicht genug, es gibt auch einen wicht® gen sozialen Aspekt bei der Aktion, denndurcl die Verwertung der eingesammelten Korke® konnten im Epilepsiezentrum in Kehl bereitr mehrere Vollzeitarbeitsplätze geschaffen wer­den, ein Erfolg, der sicherlich anspornt zunj weiteren Sammeln von Korken.

Folgende Materialien werden bei der Korkj Sammlung angenommen:

Flaschenkorken aus Kork, Haushalts-Korkst^ fen, Kork-Untersetzer und unbehandelte Ver- Schnittabfälle von Korkplatten, Korktapetefl| und Pinwandkork Nicht zur Sammlung gehören: Kronei und sonstige Flaschenverschlüsse aus Me i und Kunststoff, lackierte oder leimbehatt. 1 Korktapeten oder -platten, Linoleum so Schuhe mit Korksohlen. Die Korken kon V kostenlos am Umweltmobil, beim w J Moschheim oder auf den Hausmülldepoiwp Meudt und Rennerod abgegeben we j

Größere Mengen aus Schulen und K |n

ten, sowie aus Gastronomiebetrieben

WAB kostenlos ab. Bei weiteren Frag en . AUf-iiu in Moschheim g erne

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Abfallberatungsteam in Moschheim ter, Tel: 02602/6806-55 Telefon 0 26 02 / 38 80

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verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung

Altmeier-Platz f - 56410 Montabaur - Tel.: 02602/124-400 e-Mail: pressestelle@westerwaw* r -