Wochenblatt VG Montabaur
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Moderne Logistiksysteme steuern Unternehmensprozesse
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Unternehmergespräch informierte über neueste Entwicklungen HÖHR-GRENZHAUSEN.
Das Logistik- und Transportgewerbe in Deutschland beschäftigt rund 2,5 Mio. Menschen in. Damit ist jeder zwölfte Arbeitnehmer in dem immer mehr zu einer Schlüsselbranche werdenden Wirtschaftszweig beschäftigt. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer, Geschäftsstelle Montabaur und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald und weiteren Partnern informierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) im Ceratec Center Höhr-Grenzhausen über die neuesten Entwicklungen in einer nach wie vor boomenden Logistikbranche, die sich nach der Öffnung der Weltmärkte neuen Herausforderungen stellen muss. Moderne logistische Prozesse und insbesondere die Chancen und Risiken der Kontraktlogistik beleuchtete Prof. Dr. Thomas Mühlencoert vom RheinAhrCampus Remagen der Fachhochschule Koblenz vor rund fünfzig Vertretern von Westerwä'der Unternehmen und
Logistikanbietern. Die wirtschaftlichen Auswirkungen und das Verhältnis zwischen Auftraggeber und Logistikdienstleister stellte Heinz Michael Schmitz, Ehrenpräsident der IHK Koblenz und ehemaliges Mitglied im Gesamtvorstand des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV) in den Vordergrund seiner Betrachtungen. Breiten Raum nahmen die Beziehungen zwischen Herstellern und Händlern ein, die mit Blick auf die Befriedigung der Konsumentenbedürfnisse ständiger Optimierung bedürfen.
In der anschließenden Podiumsrunde mit den Referenten und erfahrenen Praktikern aus der Logistikbranche stellte Landrat Peter Paul Weinert die Bedeutung gut ausgebauter Verkehrswege für das Logistik- und Transportgewerbe heraus. Vor diesem Hintergrund verwies er auf die wichtigen Verbindungen wie die B 414 die B 8 und die B 54. Mit Nachdruck fordert er den zügigen Ausbau der Bundestrasse B 255, die gerade für das heimische Transportgewerbe von größter Bedeutung sei.
WiriscHoftsstandort
Westerwald
(von rechts: Prof. Thomas Mühlencoert, FH Koblenz; Heinz Michael Schmitz, Ehrenpräsident der IHk Koblenz; Landrat Peter Paul Weinert; Oliver Steinborn, Rechtsanwalt Kanzlei Gimm- ler und Kollegen, Höhr-Grenzhausen; Richard Hover, IHK-Geschäftsstelle Montabaur; Joachim Altmann, Schröder Transport- und Logistik, Ebernhahn und Bernd Spenner, Regionalleiter Mitte von Kühne und Nagel Deutschland.
Alte CDs zu schade für den Müll
WAB sammelt gebrauchte CDs und DVDs und wird zum Rohstoff
Sie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, die silbern glänzenden Plastikscheiben. Offiziell als Compact Disc bezeichnet kennen die meisten sie nur als CD. Leider bringt die rasante Ausbreitung der CD als Datenträger den Nachteil mit sich, dass deren Nutzungsdauer immer kürzer wird. Die Folge ist, die CDs landen im Restmüll, obwohl sie dafür eigentlich viel zu schade sind.'
Der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb
(WAB) tritt dieser Entwicklung entgegen und sammelt am Umweltmobil, auf den Restabfalldeponien Meudt und Rennerod sowie am Verwaltungssitz in Moschheim kostenlos gebrauchte CDs und DVDs ein.
In Zusammenarbeit mit dem bundesweit tätigen Sammelsystem „Remedia" werden die einge
sammelten Silberlinge einem Recycling-Verfahren zugeführt. Dabei wird die Metallbeschichtung entfernt und das übrig bleibende Polycarbonat in neuen Produktionsprozessen als Rohstoff eingesetzt. Wer also CDs zu entsorgen hat, sollte dieses Angebot des WAB nutzen. Die Datenträger werden so einem sinnvollen Recyclingprozess zugeführt und die Umwelt wird entlastet.
Ein Tipp zum Datenschutz: CDs mit persönlichen Daten können durch einen breiten Kratzer z.B. mit einem Nagel quer über die Unterseite der CD von innen nach außen unlesbar gemacht werden. Bei weiteren Fragen hilft das Abfallberatungsteam in Moschheim gerne weiter,
Tel. 02602/6806-55, außerdem finden sich auf der Internetseite: www.wab.rlp.de wertvolle Informationen zur Abfallwirtschaft im Westerwaldkreis.
Aus dem „UmweltkormJ
der Kreisverwaltung
September Freitag, 15. September 2006. Faszination Naturwald
Wanderung mit dem Förster durrh h j wald „Niederholz" bei EmmeriÄ' 1 Uhr, Emmerichenhain, ParlS?^ 1 platz, Teilnehmerzahl: S-SpSL*®
Annerod,
düng erforderlich, Forstamt R 0 26 64 / 99 75 - 0,
E-Mail: Forstamt.Rennerod@wald.rlJ Samstag, 16 . September 2006 ^
Jfnm ?h d T Ch d fV os *»,
IJ ^°, Uhr '„ Enspel - s, « nb ruch Ad™, Stoffelstraße
Anmeldung: Der Stöffelverein - Frei Förderer des Tertiär- und Industrieerlei Stöffel e.V., Telefon 0 26 62 / 2514 E-Mail: info@stoeffelvereih.de, Internet: www.stoeffelmaus.de Samstag, 16. und Sonntag, 17. Sep3 2006 - Schustermarkt F
Der 21. Montabaurer Schustermarkt lätl der traditionsgemäß Besucher aus Na Fern in die Kreisstadt ein. Mit dem Baue^ Handwerkermarkt werden zahlreiche^ werkliche und landwirtschaftliche Leisi und Produkte vorgeführt. Information begemeinschaft montabaur aktuell; *■ Telefon 0 26 02 / 38 80
Der Westerwald wiirs schnell!
Ende 2006 gehen erste Gemeinden ans Netz
Highspeed-Internet für alle bereits in den Startlöchern
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
waldkreis mbH (WFG) warb im vergär* Frühjahr kräftig für schnelles Internet üb_ Fernsehkabel. Über 2.500 Interessenten nt ten sich binnen weniger Wochen überdaf jekt 1500" bei der WFG für einen lei«™ ken Breitbandanschluss an. Dieses Er _ eierte die Realisierung des Projektes und« zeit laufenden flächendeckenden km Kabel-TV-Netzes für das schnelle Internet^ Ende des Jahres 2006 können die ersten v™ den im Westerwaldkreis über Kabei-i hohen Geschwindigkeiten im Interne ^ Frühjahr 2007 erfolgt der Anschlussia ren Gemeinden. Näheres über de der Anbindung an das Highspee - -
Kabelfernsehanschluss gibt es un netadressen der Kabelnetzbetreiber www.keveg-telekom.de
oder www.kabeldeutschland.de.
Unter den Interessenten fu- rel ^ Zugang hatte die KEVAG Telek Gewinnspiel durchgeführt. ,
Jetzt wurden die GewlI ? n ^ e i ne nLap Köthe aus Meudt freut sich u ^ Rucksack, Karin Kerzan fpl.pLer und Kirburg gewann einen M K ^oe reas Artelt aus Neunkhausen e.^ 1. Preis einen kostenlosen H 9 . Zugang inkl. Kabelmodem
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