[blatt VG
Montabaur
Nr. 33/2006
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. i eirat für Naturschutz informierte
1 'hBber Ausgleichsmaßnahmen im Wiedtal
> V-fl-^en und Tiere sind zurückgekehrt pflanzt. Drei verschieden große Wasserflächen
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Im oberen Wiedtal zwischen
wurden im Sommer 2003 angelegt.
*ddkreis. Inn ODeren --~-- anycicyt.
Xmeinden Wied und Steinebach reali- Seit einigen Monaten weidet eine 12-köpfige 't! Ilmweltamt der Kreisverwaltung in den Limousin-Herde auf den extensiv genutzten hT'J f|,h ren weit reichende Ausgleichsmaß- Flächen. Axel Scheffen, Landwirt aus Hattert und ^ - Mit dem Umweltprojekt im Wiedtal Besitzer der Tiere äußerte sich zufrieden. Anfäng-
:hePH ^l ^ n die Kreisverwaltung der Forderung nach, liehe hatte der Landwirt die Befürchtung, dass sei- "i durch den Bau der ICE-Strecke gefor- ne Tiere mit den zum Teil nassen Stellen nicht zu Maßnahmen innerhalb von 10 Jahren aus- recht kämen.
Irrwerden müssen. „Mit der Renaturierung der Wiedaue hat sich ein
WEN* L Führung erläuterten Frank Buchstäber vielfältiges Mosaik unterschiedlichster Biotopty- ,DR ® f( SpNaturschutzbehörde der Kreisverwaltung pen entwickelt. Neben der Wied als naturnaher, — -aÄ^trevierleiter Dieter Jung dem Fachbeirat das Tal prägender Mittelgebirgsbach, sind kleine irschutz die umfangreichen Renaturie- Quellen, Tümpel, Nasswiesen, Bruch- und Uferwälder, Hochstaudenfluren und Weiden anzutreffen, die einer Vielzahl seltener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten Lebensraum bieten", erläutert Dieter Jung, der auch Führungen durch das Tal macht. Heute trifft man hier mit z. B. dem breitblättrigen Knabenkraut und dem Schwarzstorch seltene Pflanzen und Tiere an.
Maßnahmen.
h a t sich im Gang der Geschichte im * f in das vorhandene Schiefergebirge einigen und das Kerbtal zwischen den Orten
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jach und Wied gebildet. Die Talaue war bis les letzten Jahrhunderts durchgängig als (fünland landwirtschaftlich genutzt. Die ig wurde später mehr und mehr aufgege- Die Ortsgemeinde Wied hat aufgrund der Hoch jlge war ein Brachfallen und die Auffor- Wertigkeit des Gebietes den Antrag auf die Aus- nit schnell wachsenden Fichten. So ent- Weisung eines Naturschutzgebietes „Oberes Iden im ganzen Wiedtal größere Fichten- Wiedtal" bei der Struktur- und Genehmigungsdi- [ke/die als Riegel im Tal standen. rektion (SGD) Nord in Koblenz gestellt, berichtet
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B^nd des feuchten Untergrundes waren die «jungen für die Bäume nicht optimal. N-jrtragsreiche Holzernte war nicht zu erwar- yfüf 5 usammen hängende Grünlandwirt- ) i u erc ^ iri 9 s auc h nicht mehr möglich.
Ha riil erW n rb im Zu 9 e des ICE-Streckenbaus
Rntpn t^u ^ C * 1en ur| d hatte damit fast den »ten Talbereich in Eigentum.
trejses" a!i^i-L )e 9 annen ' n Trägerschaft des ln dfcrstr S ^ 6 VOm Forstamt Hachenburg
de ®htenT rH 7 °? Stenbach m ' t den Fällungen die ersten Renaturierungs- * Mererht Q ^!f war d' e Herstellung von stan- ne '«uchhA, n ^ Uwa *dbereichen, naturbelasse- exj$j ve '^ sen Ul1 d Grünlandflächen für eine 1 ^hawurdp n , r? rtr ^'' cbe Beweidung. Auf rund tonde Bäiimo r en ur| d an dere feuchtigkeitslie- zur Bildung des Auwaldes ge-
Bürgermeisterin Gabriele Hachenberg. Das beantragte Gebiet umfasst das beschriebene Wiedtal und die angrenzenden Wälder mit einer Fläche von ca. 300 ha.
„Das Tal hat nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht eine Wertsteigerung erfahren.
Mit Beseitigung der Fichten und der Wideraufnahme der Beweidung hat sich das Gesamtbild des Tals verändert.
Wo früher dunkle Nadelwälder die Sicht ver- und die Sonne aussperrten kann man heute weit ins Tal schauen.
Mit den Rindern die durch die urwüchsige Landschaft ziehen, steigert sich auch der Erlebniswert für Erholungssuchende und Kinder" resümiert Frank Buchstäber.
Auf einem Rundweg (ab der Klinik Wied) von ca. 6 km kann man das „neue" Wiedtal erwandern.
Eil!-
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Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2006
Westerwaldkreis. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergibt auch in diesem Jahr, den mit 40.000 Euro dotierten „Innovationspreis Rheinland-Pfalz". Darauf macht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WfG) aufmerksam.
Bis zum 31. August können sich rheinland-pfälzische
Unternehmen, Personen und Teams mit innovativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen, deren wirtschaftliche Verwertung in Rheinland-Pfalz erfolgt oder unmittelbar bevorsteht bewerben. Bewerbungsunterlagen können bei der WfG, Telefon 02602/124-308 oder E-Mail unter Michael.Jodlauk@westerwaldkreis.de angefordert werden. Die Logistik auslagem? WFG-Unternehmergespräche im CeraTech- Center Höhr-Grenzhausen
Die Logistik auslagern?
WFG-Unternehmergespräche im CeraTechCenter Höhr-Grenzhausen WESTERWALDKREIS. „Logistik als Unternehmensprozess - Chancen und Risiken" lautet der Titel der „Unternehmergespräche" am Dienstag, 29. August, 18.30 Uhr, im CeraTechCenter Höhr-Grenzhausen.
Thema des Symposiums sind einerseits die Potentiale und Chancen und andererseits die Grenzen und Risiken einer Verlagerung einzelner oder vielleicht sogar aller Logistikfunktionen auf Speditionen, Lagerhalter und Transportunternehmer.
Aufgezeigt werden neue logistische Entwicklungen der Logistikdienstleister und moderne Konzepte aus Sicht der produzierenden Wirtschaft. „Wie manage ich Logistik-Dienstleister?" lautet der Titel des Vortrages von Prof. Dr. Thomas Mühlencourt (FH RheinAhrCam- pus Remagen), und Heinz-Michael Schmitz, IHK-Ehrenpräsident und ehemaliges Mitglied des Gesamtvorstandes des Deutschen Spedi- tions- und Logistikverbandes, wird zum Thema „Der Spediteur als Architekt der Logistik" referieren.
Im Anschluss an die Referate findet eine Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie mit Joachim Altmann (Gebr. Schröder GmbH & Co. KG), Bernd Spenner (GF. Pracht Spedition u. Logistik), Eduard Stracke (Logistikleiter der Sahm-Group Höhr-Grenzhausen) und Landrat Peter Paul Weinert statt.
Die Gemeinschaftsveranstaltung von Wirtschaftsförderungsgesellschaft, IHK-Geschäfts- stelle Montabaur, Kreishandwerkerschaft, Westerwald Keramik Verband, CeraTechCenter und FH Koblenz wendet sich besonders an Unternehmer, die von Logistikleistungen abhängig sind und diesen Bereich optimieren wollen.
Weitere Infos/Anmeldung: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwald, Telefon 02602/124308., e-Mail: ww@wfg-ww.de KW 33

