Wochenblatt VG Montabaur
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Weidetiere brauchen Schatten
Westerwaldkreis. In den vergangenen Tagen häuften sich beim Veterinäramt der Kreisverwaltung Beschwerden über Landwirte und Hobby- Tierhalter, die ihre Tiere ohne Schatten in der Sonne „schmoren" lassen.
Im Kreishaus teilt man die Bedenken der Anrufer und ist derzeit intensiv damit beschäftigt, uneinsichtigen Tierbesitzern klar zu machen, dass Rinder, Pferde und Schafe mit den derzeitigen Extrembedingungen überfordert sind, sofern ihnen keinerlei Sonnenschutz zur Verfügung steht. „ Auch wenn es selten vorkommt, dass Tiere Kreislaufzusammenbrüche erleiden oder durch Hitzeschläge kollabieren, so leiden sie doch unter der Gluthitze" erläutert Dezernent Dr. Helmut Stadtfeld.
Auf Weiden, wo Schattenplätze zur Verfügung stehen, würden diese gerne angenommen, die beschattete Fläche muss aber so groß sein, dass
alle Tiere - auch die rangniederen - darauf Platz finden. Ideal - so Stadtfeld - seien Bäume als Schattenspender, aber auch z.B. ein fahrbarer Unterstand oder eine Zeltplane könnten kurzfristig Abhilfe schaffen. Wo sich all dies nicht realisieren lässt, ist es derzeit besser, das Vieh tagsüber in einem gut durchlüfteten Stall zu lassen.
Kranke oder geschwächte Tiere sollten keinesfalls der Sonnenhitze ausgesetzt werden.
Dasselbe gilt für Tiere mit Verletzungen, da durch die Insekten die Wundheilung gefährdet ist.
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Während die meisten Landwirte ein Einsehen mit ■ haben, wurde diese Rinderherde vor wenigen T ' Schatten angetroffen.
rell nicht einzeln gehalten werden; jetzt im som- —■ • —»-a «o wen
mer gilt dies in besonderem Maße, da sie sich Kuh braucht schon normalerweise i gegenseitig die Fliegen vertreiben. Wasser pro Tag, bei der derzeitigen,ü,
Noch wichtiger als der Schatten ist eine ausrei- können es 100 Liter und mehr werden'
Derzeit keine Chance auf Wiederinbetriebnahme
der Bahnstrecke Westerburg-Rennerod für den Güterverkehr
Unternehmen sehen keinen Nutzen in einem Güterverkehrsangbebot Westerwaldkreis. Unter den derzeit vorhandenen Umständen sieht Landrat Peter Paul Weinert keine Chance auf die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Westerburg und Rennerod für den Güterverkehr. Diese Aussage trifft der Kreischef nach einer umfangreichen Bedarfsabfrage bei 36 Unternehmen im Einzugsbereich der stillgelegten Bahnstrecke. Die Interessengemeinschaft Querbahn Westerwald hatte einen neuen Vorstoß in der Diskussion um die Bahnstrecke unternommen und auch den Abfalltransport zur Trockensta- bilatanlage nach Rennerod in die Überlegungen mit eingebracht. Nachdem die CDU-Kreistags- fraktion den Landrat des Westerwaldkreises um Prüfung dieses Vorschlages gebeten hatte, kam es zu einer umfangreichen Befragung aller für den Gütertransport auf der Bahn in Betracht kommenden Unternehmen im Einzugsbereich der Bahnstrecke. Einbezogen wurden auch die Landkreise, die Abfall nach Rennerod liefern.
Wie Landrat Peter Paul Weinert jetzt in einem Antwortschreiben an den Vorsitzenden der CDU-
Eine Fülle von Informationen auf 150 Seiten
Westerwaldkreis. 150 Seiten mit Zahlen, Daten und Informationen umfasst die aktualisierte Kreisbroschüre, die in einer Auflage von 10.000 Exemplaren druckfrisch auf dem Tisch liegt. Als Informationsquelle am Schreibtisch oder am Telefon ist sie nützliches Nachschlagewerk, wenn es um die Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder den Ansprechpartner bei Behörden, Ämtern, Versorgungseinrichtungen oder sozialen Einrichtungen geht. Wenn Sie wissen wollen, ob es in ihrer Gemeinde eine Bücherei gibt, in welchen Zeiten der Fahrkartenschalter im ICE-Bahnhof geöffnet ist, die e-Mail-Adresse der lokalen Tageszeitung, des Wochen- oder Anzeigenblattes suchen oder eine Frage an den Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb haben, in der neuen Kreisbroschüre wird man immer fündig. Über viele Seiten beinhaltet die neue Kreisbroschüre zudem detail-
Kreistagsfraktion Werner Daum und an die Interessengemeinschaft Westerwald-Querbahn mitteilt, sieht keines der angefragten Unternehmen die Möglichkeit, ein Güterverkehrsangebot auf der Strecke zu nutzen. Die Betreibergesellschaft der Trockenstabilatanlage und die Abfall anliefernden Landkreise hätten mitgeteilt, dass eine Nutzung der Bahn für Abfall-Transporte bzw. die Abtransporte der erzeugten Wertstoffe theoretisch denkbar sei. Hierfür seien jedoch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen wie z. B. Anschlussgleise notwendig, deren Kosten man allerdings nicht übernehmen könne. Letztendlich vertrete man auch die Auffassung, dass nicht auszuschließende Mehrkosten beim Transport über die Bahn von einem Dritten übernommen werden müssten. Die von Landrat Weinert angefragten Unterstützungsmöglichkeiten des Wirtschaftsministeriums brachten ebenfalls ein ernüchterndes Ergebnis. Das Ministerium habe zwischenzeitlich mitgeteilt, dass bei den derzeit vorhandenen Umständen „keine Perspektiven für eine Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke Westerburg-Rennerod für den Güterverkehr gesehen werden".
lierte Informationen über die Aufgaben der Kreisverwaltung mit einem ausführlichen „Behördenwergweiser" und eine Kurzbeschreibung der Verbandsgemeinden im Westerwaldkreis. Die neue Broschüre im handlichen Westentaschenformat ist bei den Verbandsgemeinden,
Banken und Sparkassen sowie bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit unter Tel. 02602/
124305 oder per e-Mail unter Hildegunde.Seid- ler@westerwaldkreis.de und Dons.Simonis@westerwaldkreis.de erhältlich.
WESTERWALD Land, Leute, Ideen
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Ozon-Werte können beim Umweltamt abgefragtwei
Zurzeit leicht erhöhte Werte Westerwaldkreis. An heißen Sora kommt es immer wieder vor, dassdiel zentrationen in der Luft ansteigen. die aktuelle Ozonbelastung im Weste informieren, bietet das Umweltamtdei waltung einen Bürgerservice an. nummern 02602/124213 und 12431 die aktuellen Werte abgefragt werden gibt es weitere Infos zum Thema "Ozon 1 den Messdaten überdas Internet unten rlp.de. Die derzeitigen Ozonwerteliega Mikrogramm pro Kubikmeter Luftge über dem Grenzwert von 180 Mikrt Kubikmeter Luft. Die Ozon-Mess-Stat gebiet von Neuhäusel liefert die repra Daten für die Ozonbelastung im West« Ingesamt gibt es In Rheinland- Pfalz3!l tionen, die rund um die Uhr neben' lität auch die Schadstoffkonzentratii wachen. Sie sind an das Zentrale Immissionsmessnetz (< schlossen. Über spezielle Ozonmessfügen aber nur 18 dieser Stationen, Mess- Standorte in größeren Städten sechs in Wald- oder Reinluftgebieter Bei Erreichen eines Ozon- Schwel 180 Mikrogramm je Kubikmeter Llj Bevölkerung informiert. Ab diesem sollten Personen, die erfahrungsgemäß empfindlich auf Ozon ungewohnte körperliche Anstrengung en vermeiden. Was Freizeitsportlera ist es generell ratsam, intensive Aus gen im Freien wie z.B. Jogging um king in die Morgen- und Vormitt#
verlegen. Erfahrungsgemäß sin
am Nachmittag ansteigendI un tischen Tagen in den Abendstunde^ te. Grundsätzlich gilt: v P r * ) ® l $ nünftiges Verhalten bei Hitze hi belastungen. Das gilt k es0 ?, e mit Herz- und Kreislauf- P r0 ^.f
Bei extremen Wetterlagen so dieser Personenkreis die er paus der zunutze machen und ha 9 gen oder sich vorzugsweise in aufhalten, rät das Umweltam •
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