enblattVG Montabaur
Nr. 30/2006
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JSvviiJie Bange vor der Schlange
ündBün Osterwald lebende Ringelnatter ist i ungefährlich - Gefährdete Tierart 0 26MAnblickvon Schlangen geraten viele Men- l in Aufregung. Selbst die auch in Rheinland- noch relativ weit verbreitete, völlig harmlose 'Jnatter sorgt immer wieder für Ängste und iden an Jien. Darauf weist das Umweltamt der Kreis-
0ffenbartllt un 9 in Montabaur hin :
1 RichSerwald liegt ein Verbreitungsschwerpunkt ngelnatter. Hier kommt vor allem eine ■art, die Barrenringelnatter (Natrix natrix ; kca) vor. Die Grundfärbung ist meist grau,
’ C u' no lHmal bräunlich. Auf dem Rücken hat sie JnKles %- ze Flecken, die bei der „typischen" Ringel- gnoseuncC der ( so genannten Nominatform (Natrix i-f natrix) fehlen können. Bei der Barrenringelbilden diese Flecken an den Seiten senkstehende Querbalken (Barren). Im Nacken dieTjere zwei weißliche Halbmondflecken, i den Barrenringelnattern mit zunehmen- ach § 27 d?Wter immer schwächer werden und oft ganz Jan. 1994 ^winden. Bei der Nominatform, die meist in tzungenintlteratur abgebildet ist, bleiben diese erhältlich. Saherführt das Fehlen der Halbmondflecken is wtfch[iUnsicherheiten bei der Bestimmung. Hinter I) Teil l n mebrocler weni 9 er ausgeprägten Flecken ich.de £ P® sich schwarze Nackenflecken, die zu ei- [breiten Band verschmelzen können. Die icMoebL-pjfp j s j- hell-dunkel gewürfelt. Die Weib- ImoniaJkönnen bis zu 1,50 Meter lang und recht Tj werden, die Männchen bleiben erheblich ! ei p pSr. Alsjtagaktive Schlange hat die Ringelnat-
Anz<Ä* : r ße Augen mit runden p upiHen.
a Tbsten frisst sie Frösche und Kröten, dane- juch Fische und kleine Nagetiere. Deshalb id Bür§era| e s j c h g erne j n der Nähe von Seen, Fisch- urozzgl.Vf|j ar | ;ente j c | ien au f sie j st a b er nicht unbe- :eichnunge-can solche freien Wasserflächen gebunden, d AnschriftjMjn lebt auch in Feuchtwiesen, Steinbrüchen, lie Verfcaraaldrändern oder auch in Gärten, urig desVqjhi Rifigelnattern, wie andere Schlangenar- wch, eine sehr versteckte Lebensweise füh- lie Richfigi<eföfft man sie zu bestimmten Jahreszeiten öf- stellte A®#: Nach einer ca. halbjährlichen Winterstarre die Männchen während der Paarungszeit gelten urstißp^ bls Mai eine gesteigerte Wanderbereit- preisliste.* . Weibchen begegnet man meist von Juni höherer G» II au f der Suche nach Eiablageplätzen (Kom- hegegen*'» Mist- oder Sägespänhaufen), wo sie ihre
-' bis 50 Eier bevorzugt ablegen. Dabei kön-
iie sich in Ausnahmefällen auch einmal in ein verirren und dort ungewollt für Aufregung Früher wurden sie im ländlichen Raum In ^ auerr| häusern, deren Kellern, Ställen fcheunen gefunden. Man nannte die Ringel- i r rt nidi irdesba lb aucb „Hausschlange" oder „Haus- 21 er 15 i Ab^Anfang August kann man frisch gereichen S:SP^ 6 J un 9 tiere / die ca. 17 bis 22 cm lang und I selbstständig sind, beobachten, iter *$eptember bis Mitte Oktober sind die Tiere ^ e 9 zu ihren Winterquartieren, die ;|. Ozo/f frei sein müssen (Erdbauten, Baumhöhlen, . n » l^ e H er » Kompost- oder Sägemehl- UZ in). Mit etvyas Glück kann man die Ringel- f hin und wieder beim Sonnenbaden z.B. auf hden Baumstämmen, Reisig- oder Steinhau
übel riechendes Sekret, manchmal auch Kot. Einige Tiere stellen sich sogar tot, indem sie sich auf den Rücken drehen, das Maul öffnen, die Zunge heraushängen lassen und unbeweglich und schlaff daliegen. Lässt man sie in Ruhe, werden sie wieder „lebendig" und kriechen schnell davon. In diesem Zusammenhang sollte jeder wissen, dass die Ringelnatter als gefährdete Tierart in der „Roten Liste" aufgeführt ist und laut Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten gehört. Das bedeutet: Es ist verboten, ihr nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Eier wegzunehmen, zu zerstören oder zu beschädigen. Verstöße gelten nicht als Kavaliersdelikt, sondern werden streng bestraft. Weitere Infos Martina Rabiaa-Lemke, Kreisverwaltung, Telefon 02602/124213 oder bei den Reptilienexperten Andrea Gläßer-Trobisch und Dietmar Trobisch, Telefon 06435/7121.
junge Barrenringelnatter mit ausgeprägten Halbmondflecken.
„Zurückstufung ist für den Westerwald Schlag ins Gesicht"
Landrat protestiert gegen Zurückstufung der B255 im regionalen Raumordnungsplan - Schreiben an Innenminister Bruch Mit großem Unverständnis hat Landrat Peter Paul Weinert die Zurückstufung der Bundesstraße 255 in der Fortschreibung des regionalen Raumordnungsplanes Mittelrhein-Westerwald zur Kenntnis genommen. „Die Zurückstufung ist ein Schlag ins Gesicht für den Westerwald und schädigt die Zukunftschancen der Region nachhaltig", empört sich der Landrat in einem Schreiben an den rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Politiker jeglicher Couleur den Menschen der Region versichert, dass der Neubau der B 255 oberste Priorität habe. „Was sollen die Menschen von solchen Beteuerungen halten, wenn der Straße jetzt durch einen ministeriellen Federstrich die Vorrangigkeit aberkannt wird", so der Landrat in seinem Schreiben. Der Neubau Der B255 sei nicht nur für die Region, sondern auch als Lückenschluss im Fernverkehr zwischen der A3 und der A45 wichtig. Daher sei sie zu der dringlichsten Kategorie des Bundesfernstraßen- Bedarfsplanes zu zählen, betont Landrat Weinert.
... n ^ ts ' e aucb Asphaltstraßen zum Aufwär- Li ^.' rddabe ' °ft überfahren. Nähert man ner Ringelnatter, versucht sie stets zu flüch-
rilmiT 19 / 9 etr 'eben, zischt sie heftig, stößt »Link- °„ nacb vorne und führt dabei oft 1 <ip ,SSe •J ec * 1te Bisse sind sehr selten) aus. ergriffen, verspritzt sie in der Regel ein
rjffKbachten, denn als wechselwarmes Reptil „ . ... ,
dkreism P von der Umgebungstemperatur abhängig. Kreismittel für TageSStatte
Für die Tagesstätte für psychisch Kranke in Westerburg erhält das Diakonische Werk vom Westerwaldkreis für das Jahr 2006 einen Zuschuss in Höhe von 52.500 Euro.
Die Mittel dienen zur Finanzierung der Personal- und Sachkosten der in der Tagestätte eingerichteten offenen Kontaktstelle.
"Runder Tisch gegen Gewalt" mit neuem Logo
Hilfssystem für betroffene
Frauen und Kinder wird weiter verbessert
Hachenburg/ Neuwied/ Altenkirchen. Mit der Einführung eines offiziellen
gegen Gewalt m engen sozialen Beziehungen Logos geht der Runde
Tisch Rhein-Westerwald
des Interventionsprojektes ^'VVest® gegen Gewalt in engen
sozialen Beziehungen Rheinland-Pfalz (RIGG) einen weiteren Schritt in Richtung Institutionalisierung. Seit fünf Jahren arbeiten in diesem Gremium Staatsanwaltschaft, Jugendämter, Polizei, Kripo, Gleichstellungsstellen, Opferschutzeinrichtungen und Beratungsstellen aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied, Westerwald zusammen, um das Hilfesystem für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder zu verbessern.
Dank der beharrlichen Arbeit des Runden Tisches konnten in allen drei Landkreisen mittlerweile Erstberatungsangebote sichergestellt werden, die in Form einer Interventionsstelle oder aber von bestehenden Beratungsstellen über Fallkostenpauschalen mit dem Land abgerecht werden. Bei Fortbildungen und Fachtagungen wurde das Thema der so genannten häuslichen Gewalt stärker in den Blickwinkel derer gerückt, die in den Hilfssystemen mit Frauen und Kindern arbeiten.
Bei der jüngsten Sitzung wurde deutlich, dass die Fallzahlen noch immer steigen. Mit mehr Öffentlichkeit finden auch immer mehr Betroffene den Mut, sich bei Beratungsstellen, Gerichten oder der Polizei zu melden und einen ersten Schritt aus der Gewaltspirale zu wagen. Dramatisch dabei ist nach wie vor die hohe Anzahl von betroffenen minderjährigen Kindern, die oft selbst Opfer von Gewalt oder zumindest Zeuge von Gewaltübergriffen werden. Der Runde Tisch wird sich in den nächsten Schritten weiter mit der Verbesserung der Informationsflüsse zwischen Jugendämtern und Polizei einerseits und den Gerichten andererseits befassen und die Verhaltensmuster in Gewaltbeziehungen und Abhängigkeitssituationen näher beleuchten.
Mit Naturdetektivin „Flugi Lautlos"
auf Entdeckungstour durch den Naturpark Aus Anlass der gemeinsamen Umwelttage der Kreise Rhein-Lahn und Westerwald wurde ein spannendes "Kinderfreizeitbuch" vom Zweckverband Naturpark Nassau herausgegeben. Die Naturdetektivin "Flugi Lautlos", eine kleine Fledermaus, lädt alle interessierten Kinder auf eine Entdeckungsreise durch den Naturpark Nassau ein. Das Buch ist nicht nur sehr ansprechend illustriert, sondern auch pädagogisch auf sehr hohem Niveau. Wichtige naturkundliche und kulturelle Inhalte werden spielerisch vermittelt. Es geht um Tiere und Pflanzen, aber auch um die Römer, Burgen, Flüsse und Bäche sowie Verkehrswege im Naturpark Nassau. Das Kinderfreizeitbuch ist ein "Arbeitsbuch" mit kreativen Ideen und Anleitungen zum Rätseln, Basteln, Malen und Lesen. Sogar Spiele, ein Tier-Memory zum Ausschneiden und ein Würfelspiel rund um den Rotmilan sind in dem Buch enthalten und können herausgetrennt werden. Zu erhalten ist das Kinderfreizeitbuch für 3,00 Euro plus Versandkosten beim Zweckverband Naturpark Nassau, Bachgasse 4, 56373 Nassau, Tel./Fax: 02604/4368, E-Mail: info@naturpark nassau.de KW 30
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Verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle der Kreisverwaltung Westerwald
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