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Wochenblatt VG Montabaur

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Nr '28/J ( Wochenl

Gemeinde unterstützt - zumal die „Profis“ ihr Holz nicht nur aus dem Horbacher Wald bekommen.

das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt des Kreises hat die Haushalts- und Wirtschaftsführung unserer Gemeinde geprüft. Hor­bach liegt bei den Steuereinnahmen erheblich unter dem Landes­durchschnitt vergleichbarer Gemeinden, aber wir sind und bleiben schuldenfrei. Außerdem gab es keinerlei Beanstandungen. Gemeindearbeiten wie beispielsweise die Kanalreinigung, werden künftig nur noch an Externe vergeben, wenn wir dies nicht mit eige­nem Personal und eigenem Fuhrpark selbst erledigen können, ein großes Ärgernis ist der seit Herbst 2005 auf dem Anwesen Hauptstr. 28 (Lukese Haus) stehende Abfallcontainer. Dieser stinkt weiter vor sich hin, aber ein Verkauf und die erhoffte Sanierung des ortsbildprägenden und seit längerem leerstehenden Gebäudes in der Denkmalschutzzone kommt nicht voran. Da hier Privatrecht greift, sind die Einwirkungsmöglichkeiten der Gemeinde leider begrenzt!

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• die Arbeit unseres neuen Bürgervereins ist gut angelaufen - alle Horbacher werden gebeten bei einzelnen Aktivitäten mitzuhelfen. Zum Jahresende soll eine Mitgliederwerbeaktion laufen.

• die neue und jüngere „Besatzung“ des Jugendraumes ist mit viel Elan bei der Sache und die Gemeinde hofft, dass das Abfallproblem dauerhaft gelöst ist. Derzeit sind nur Jugendliche bis 16 Jahre will­kommen, Altere können den Jugendraum nur noch mit Zustimmung der Gemeinde nutzen.

• an unserer Solarkooperation mit der FH Koblenz sind bereits 20 Betreiber von Photovoltaikanlagen beteiligt. Damit ist das Projekt zunächst bis Anfang 2007 ausgelastet. Bei weiterem Bedarf bitte melden.

• es ist bedauerlich, dass sich für die naturnahe Umgestaltung des Kinderspielplatzes noch immer nicht die erhofften 25 Leute als frei­willige Helfer gemeldet haben. Machen werden wir es trotzdem, schließlich haben wir es den Kindern versprochen - auch wenn es nun etwas länger dauert und die wenigen Freiwilligen etwas mehr arbeiten müssen!

• „Halbzeitbiianz und Ausblick bis 2009“ ist das Thema eines weite­ren „Horbacher Dorfgesprächs“. Es soll darüber mit allen interes­sierten Bürgerinnen und Bürgern gesprochen werden, was seit 2004 mehr oder weniger Positives im Dorf bewegt worden ist und was bis 2009 noch getan werden soll. Ein Termin steht noch nicht fest.

• ein Ärgernis: bei der Einebnung des Gräberfeldes II auf dem Fried­hof wurde von den Angehörigen zwar die Gräber geräumt - aber 12,3 t Fundamente wurde „vergessen“ und mussten nachträglich noch entfernt werden. Um einzusäen fehlen nun noch einige LKW voll Mutterboden. Wer kann da weiterhelfen?

Wenn der Jagdpächter erzählt...

Unser Jagdpächter Martin Wendlandt berichtete aus dem oft nicht ganz sorgenfreien Leben eines Jagdpächters. Unterstützt wurde er von Wolf­gang Schenk. Er schilderte, wie sich die Bedingungen der Jagd in den letzten Jahren infolge der vielfältigen Freizeit- und Erholungsnutzung des Waldes durch Reiter, Radfahrer, Nordicwalker u.a. verändert haben. „Wir wollen bei der Jagd Freude haben und müssen auch schon mal wegse­hen können“ stellte Wendlandt fest. Er berichtete in lebendiger und mit Fotos unterlegt über folgende Sachverhalte:

ein Problem ist es, die vorgegebenen Abschusszahlen zu erfüllen die Wildschweine können ganze Felder umpflügen und damit für den Jagdpächter teuer werden

bedauerlich sind Beschädigungen an Jagdeinrichtungen, leider wird dabei manchmal auch gezielt vorgegangen Rehe „riechen“ oft die Gefahr und tricksen die Jäger aus indem sie deren Ansitze umgehen

Reiter beschädigen nicht nur die Waldwege, sondern behindern auch die Jäger bei der Jagdausübung wenn sie mehrmals hinter­einander am Hochsitz vorbeireiten.

auch wenn jemand mit dem Hund abends mehrmals an einem Hoch­sitz vorbeiläuft, ist dieser jagdlich nur eingeschränkt nutzbar, es gibt im Revier einen relativ hohen Bestand an Füchsen.

Alle Ratsmitglieder und die beiden Jagdpächter waren sich einig, dass dieser Vortrag keine einmalige Angelegenheit sein soll.

Kindergruppe „Tausendfüssler“ wurde gegründet Künftig soll noch mehr für Kinder im Dorf passieren, soll Horbach noch kinder- und familienfreundlicher werden! Das hat sich die neue Kinder­gruppe „Tausendfüssler“ auf ihre Fahne geschrieben. Mit viel Erfolg wer­den derzeit schon im Buchfinkenzentrum „Kinderbewegungsspiele“ ange- boten. Der gesamte Gemeinderat stimmte darin überein, dass dieses Vor-

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haben da voll unterstützt werden soll, wo die Hilfe der Gemeinde wendig und erwünscht ist.

Investitionsprogramm 2007 bis 2011

Folgende Investitionen sind in den kommenden 5 Jahren vorgese^ Notwendige Sanierungsmaßnahmen in Kindergarten und Bu ( kenzentrum

Maßnahmen der Dorferneuerung Fertigstellung Erschließung „Im Boden Erweiterung des Neubaugebietes Straßenausbau „Rebstock“ und „Brunnenweg“ t Wirtschaftswegebau Sanierung des Sportplatzes.

Hinzu kommt eine Vielzahl von kleineren Maßnahmen. Außerplanmäßige Ausgaben in 2005 Für die Unterhaltung der Ortsstraßen und für den Unternehmereinsat Forstbetrieb musste im letzen Haushaltsjahr mehr Geld ausgegeben den als geplant. Es gab keine Bedenken dagegen.

Altes Wasserhäuschen wird Bauplatz Der Betrieb des alten Wasserhochbehälters an der Westerwaldstraße de durch die Verbandsgemeindewerke aufgegeben. Mit einer Änd« des Bebauungsplanes „Kleines Hühfeld“ wurden die planungsrechll Voraussetzungen für eine Wohnbebauung geschaffen.

Dieser schöne Bauplatz steht also demnächst zum Verkauf. Gemeindehaus wird am 16.7. zum „Dorfcafe“

Nach dem großen Erfolg im letzen Jahr laden Gemeinde und Bürgt ein wieder zum Dorfcafe ein. Die Organisation steht weitgehend. Esi noch auf einige weitere Helferinnen und auf zahlreiche Kuchensper gehofft.

Horbacher bekommen Hilfen im Alltag

Gemeinsam mit einem Wohlfahrtsverband wird wahrscheinlich zumJß^ resende das Projekt „Aktivierende Hilfen im Alltag“ gestartet. DieVtT® 1sbur! spräche laufen noch, sind aber viel versprechend. Für bedürftigewjt iefax und allein lebende Menschen im Dorf gibt es dann zahlreiche HirJrtsbüri lungen im Alltag, von der Begleitung bei Einkäufen bis zum Schnee men im Winter.

„Bauboom“ in Horbach?

Ein beginnender „Bauboom“ ist es sicher noch nicht, aber wannwoi schon mal in Horbach in einer Gemeinderatssitzung 3 Bauplätze® junge Familien verkauft, zwei davon wohnten bisher nicht in Horbach. Nachfrage steigt hoffentlich weiter, aber wir haben nur noch 4 freiel plätze. Eine Baugebietserweiterung wird deshalb bereits vorbereitet.il wenn wir uns als kinder- und familienfreundliche Gemeinde mit Gr schule und Kindergarten im Ort präsentieren wollen, müssen wirrt—. ... sierten jungen Familien auch kostengünstige Bauplätze in schönerwR 16 ™ läge anbieten können. Das werden wir machen! |@ltZUI

Der Ortsbürgermeister bedankte sich bei den Zuhörerinnen und Zulr Die näcl für die Teilnahme an der Sitzung. fj|det a

Uli Schmidt, Ortsbürgem^W^rt

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Ferienstart

Beim Dorfcafe gibt's zum Kuchen Dixiemusik und A-Cappella ^ ^

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Bürgerverein und Gemeinde laden wieder zum „Dorfcafe“ ein. Neben) £ fee und Kuchen werden am Sonntag, 16. Juli ab 15.00 Uhr zurnSta^ ö - h die großen Sommerferien an und im Gemeindehaus ein musikaW ^ A Bühnenprogramm und weitere Aktionen geboten. Die Horbacher D» 9j meinschaft freut sich auf viele Gäste, die bei Kaffee und Kuchen öden M bei kühlenden Getränken einen hoffentlich sonnigen Nachmittagzus f & men verbringen. jjj' M

Aber auch das musikalische Programm lohnt einen Besuch: aus de® * ,c ^ ren Westerwald kommt die siebenköpfige Dixieband „Western! i- Bi Stompers“ ins Buchfinkenland. M

In ihrer gekonnten Art lassen sie den Sound von New Orleans det ..H^ert Jahre ebenso wie den mitreißenden Swing der 30er und 40er Jahreis ® ln ! dig werden. Für Spaß und Musik ganz ohne Instrumente sorgt diel) 564121 sehe A-Cappella-Gruppe „CHordon bleu“. Eine kurze musikalische reise von Klassik bis Techno. k

Auch im Rahmenprogramm wird noch was für Jung und Alt geboie®chlii Arbeitskreis-Dorfmuseum im Bürgerverein wird einige bereits ges®|für Bi te Ausstellungstücke präsentieren, die einmal im künftigen DorW Qj e g . „landen“ sollen.

Wolfgang Schenk von der Häusges Mühle wird „Heimische Wildtiere stellen und die neue Kindergruppe „Tausendfüssler“ sich erstmals föffentlichkeit vorstellen. Schon vor Beginn des Dorfcafes lädt dero Zweigverein des Westerwald-Vereins zu einer etwa 7 km langen“ finkenlandwanderung ein.

Gemeinsam mit Wanderwart Hans-Jürgen Merfels und Vorsitz^

Manfred Henkes haben Gäste und Einheimische die Gelegenheit ze unserer Region kennen zu lernen. Treff ist um 13.00 Uhr am G 3 „Zum grünen Baum“.

Der Eintritt zum Dorfcafe ist natürlich frei. Falls bei der Veranstalt Gewinn erwirtschaftet wird, geht dieser an geeignete Dorfproj® ' also Dixiemusik und A-Cappellagesang genießen, bei Kaffee un nette Leute treffen oder sogar vorher noch an der Buchfinken! 3 derung teilnehmen will, der ist am 16. Juli in der Horbacher genau richtig.

Uli Schmidt, Ortsbürge®

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