Wochenblatt VG Montabaur
Nr. 27/2006
m monTADAUR
in WM 105
22.07.2006, 20 Uhr, Schloss Montabaur
Giuseppe Verdis monumentales Meisterwerk als spektakuläre Open-Air- Inszenierung mit der Stagione D’Opera Italiana
In der Original Fassung mit Solisten der Arena di Verona, Scala Milano mit Chor und Orchester und zwei afrikanischen Elefanten.
Exklusiv in Rheinland Pfalz!
Freuen Sie sich auf eine Opernaufführung der Spitzenklasse, die sich auch durch den Charme und das einmalige Ambiente von Schloss Montabaur auszeichnet.
Dargebracht vom erstklassigen Philharmonischen Orchester und dem Chor der Staatsoper Galati, mit vielen Mitwirkenden, darunter Solisten bekannter italienischer Opernhäuser und der „Arena di Verona“. Ein umwerfendes Opernspektakel, wie es kein zweites gibt. Mit beeindruckenden Bühnenbildern, die die Monumentalität dieser Oper zum Ausdruck bringen, hochwertigen Kostümen sowie den Elefanten aus dem bekannten Asterix Film. Erleben Sie einen Abend wie in der „Arena di Verona“. Erleben Sie Verdis Meisterwerk, wie Sie es noch nie zuvor gehört haben mit Stimmen, die berühren.
Oper in vier Akten, Text von A. Ghislanzoni, Uraufführung: Kairo 1871
Personen:
König von Ägypten (Bass)
Amneris (Mezzosopran), seine Tochter
Aida (Sopran), äthiopische Sklavin
Radames (Tenor), ägyptischer Feldherr
Ramphis (Bass), Oberpriester
Amonasro (Bariton), König von Äthiopien, Aidas Vater
Bote (Tenor)
Priesterin (Sopran)
In Theben und Memphis, zur Zeit der Pharaonen
Handlung
1. Akt
Die Pharaonentochter Amneris ist in Radames verliebt, muss jedoch .bald erkennen, dass Radames eine geheime Zuneigung für die Sklavin Aida hegt. Zum Feldherrn im gegen die heranrückenden Äthiopier bestimmt, hofft Radames, dass er sich auszeichnen kann und man als Lohn für seine Tapferkeit Aida aus der Gefangenschaft entlassen und ihm zur Frau geben wird. Er weiß nicht, dass Aida die Tochter des äthiopischen Königs ist, gegen den er nun ins Feld zieht. Aida leidet furchtbar unter dem Zwiespalt ihrer Gefühle für den Geliebten und für ihren Vater.
2. Akt
Amneris überrumpelt ihre Rivalin mit der Behauptung, Radames sei gefallen. Aidas Reaktion verrät, wie sehr sie ihn liebt. Bald aber kehrt Radames als Triumphator aus dem Krieg zurück. Amneris reicht ihm den Siegerkranz. Unter den vorbeiziehenden Gefangenen erkennt Aida ihren Vater. Radames bittet um die Freilassung der gefangenen Äthiopier. Der Wunsch wird ihm erfüllt, Aida und ihr Vater jedoch sollen als Geiseln in Ägypten bleiben. Radames soll als Lohn für seien Sieg die Hand Amneris' erhalten.
3. Akt
Im Isistempel bereitet sich Amneris auf ihre Hochzeit vor. Aida hofft, in der Nähe des Tempels mit Radames zusammenzutreffen, doch zunächst erscheint Amonasro, ihr Vater. Er fordert sie auf, Radames den Plan für seinen Feldzug gegen die Äthiopier zu entlocken. Amonasro verbirgt sich, als Radames erscheint. Aida überredet ihn, mit ihr in ihre Heimat zu fliehen. Auf ihre Frage hin, gibt Radames die geplante Marschroute der Ägypter preis. Amonasro, der sie belauscht hat, tritt aus seinem Versteck hervor. Radames erkennt, was er getan hat. Da nahen Amneris und der Tempelpriester. Amonasro und Aida können entfliehen, Radames lässt sich gefangen nehmen. 4. Akt
Das Urteil, das die Priester über den Verräter fällen, ist grausam: Radames soll lebendig im unterirdischen Gewölbe des Tempels eingemauert werden. Amneris tritt für den Unglücklichen ein, kann ihn aber nicht mehr vor der Strafe retten. Als sich über ihm der Deckel des Grabes schließt, erblickt er Aida, die in die Grabkammer geschlichen ist, um mit ihm vereint zu sterben. Anmerkung
„Aida“ entstand im Auftrag des ägyptischen Vizekönigs und erklang erstmals in Kairo aus Anlass der Eröffnung des - allerdings bereits zwei Jahre zuvor eingeweihten - Suez-Kanals. Als Honorar erhielt Verdi, der selbst an der Uraufführung nicht teilnahm, die ungeheure Summe von 150.000 Franca. Sechs Wochen nach der Premiere in Kairo kam „Aida“ an der Mailänder Scala heraus. Der Erfolg war überwältigend, obwohl es wieder Kritiker gab, die erkannt zu haben glaubten, dass Verdi Wagner „imitiere“. Diesmal hatte die Behauptung sogar gewisse Berechtigung, wenn auch nicht in musikalischer Hinsicht, sondern nur insofern, als Verdi bei der Gestaltung des Librettos über weite Strecken sein eigener Autor war. Eintritt:
41, 35, 28 € (Kategorie 1 - 3) Vorverkauf
Vorverkauf:
Kulturbüro, Montabaur, Tel. 02602-9979484 Buchhandlung am Rathaus, Montabaur, Tel. 02602-5333 Westerwald Reisebüro, Montabaur, Tel. 02602-9313-13 Holiday Express Beate Melcher, Montabaur, Tel. 02602-917770 Westerwälder Zeitung, Montabaur, Tel. 02602-160440 Koblenzer Kartenhaus, Koblenz, Tel. 0261-1335771 www.proticket.de
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