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Nr. 23/2006
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Heimat- und Bürgerzeitungen
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|:i Allen Kindern hat dieses außergewöhnliche Projekt sehr viel Spaß * it! Ein herzliches Dankeschön geht an alle Eltern, die bei Organi- «iund Zubereitung der Mahlzeiten und durch Spenden für das Buf- iräftig mitgeholfen haben. Herzlichen Dank auch an alle Beteiligten isgemeinde, die durch ihre Unterstützung die Nutzung der Grillhütte »leishausen für den Kindergarten ermöglicht haben.
isterwald-Verein e.V.
dem Europäischen Fernwanderweg im Westerwald vier Tage
unterwegs
tessante und erlebnisreiche Wandertage unter dem Motto “Euro-Ran- 1 auf dem Europäischen- Fernwanderweg E1 durch den Wester- lindzu Ende. In vier Etappen, aus zwei Richtungen kommend - von den nach Süden, von Freusburg/Sieg nach Bad Marienberg und von Snnach Norden, von Nassau/Lahn nach Bad Marienberg, wanderten Teilnehmer aus 15 Zweigvereinen des Westerwald-Vereins. Beide flen starteten gleichzeitig am Donnerstag, 25. Mai, zu ihrer Tour. Lei-
TMPRESSUM:
Oie Heimat- und Bürgerzeitung mit den öffentlichen Bekanntma-1 chungen sowie der Zweckverbände nach § 27 der Gemeindeordnung für Rhld.-Pfalz (GemO) vom 31. Jan. 1994 -GVBI. S. 153 ff.-1 und den Bestimmungen der Hauptsatzungen in den jeweils geltenden Fassungen, erscheint wöchentlich.
l-jsgeber. Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 56195 Höhr- t’Ä Postf ' 1451 ( PLZ 56203 Rheinstr. 41). Tel.: 0 26 24 / 911 - 0.
6 24/ 911-195 Internet-Adresse: www.wittich.de
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der war der “Wettergott” den Wanderern nicht immer wohl gesonnen. Es gab sehr viel Regen und Wind. Doch das wurde mit viel Humor ertragen: Petrus wurde kurzerhand in “Gießbett” umgetauft. Alle genossen die aufblühende Natur und die kleinen Dinge am Wegesrand und mancher Schweiß treibende Aufstieg wurde mit einer tollen Aussicht belohnt.
Aber nicht nur Wäller waren auf dem E1 unterwegs, auf den einzelnen Etappen kam es immer wieder zu Begegnungen mit anderen Wandergruppen, die auch auf dem E1 unterwegs waren: Lustig wurde ihnen das “Hui! Wäller?” entgegen gerufen was aber nur mit einem fragenden Blick beantwortet wurde. Nur bei einer Gruppe aus dem Raum Paderborn war das anders. Hier schallte den Wallern, ebenso laut ein “Allemol!” entgegen: Diese Gruppe kannte den Wäller Gruß.
Am Sonntag, 28. Mai, erreichten beide Gruppen wohlbehalten das gemeinsame Ziel, das Europahaus in Bad Marienberg, wo sie vom Leiter des Europahauses, Burkhardt Siebert, und vom Stadtbürgermeister, Dankwardt Neufurth, begrüßt wurden. Anschließend konnten sich alle an einer schmackhaften Gulaschsuppe laben und sich mit kühlen Getränken erfrischen. Danach blieb noch genügend Zeit für einen regen Gedankenaustausch zwischen den beiden Gruppen. Ab 15 Uhr luden die “Höhner Nachtigallen und Straßensänger” zu einer offenen Gesangsstunde im Kurpark ein. Die Sängerinnen und Sänger trafen mit ihren Heimatliedern genau den Geschmack der Wanderer, die auch kräftig mitsangen und schunkelten. Der Leiter der Gruppe, Achim Bay, freute sich über so viel Unterstützung.
Am Ende der Veranstaltung gab Hauptwanderwart Hans Wassenberg (Rotenhain) die teilnehmenden Zweigvereine bekannt und nannte auch die Wanderer/-innen, die alle Etappen erwandert hatten. Es sind: Hildegard Jöris (Zweigverein Hillscheid), Elfriede und Horst-Peter Schultes (Zweigverein Fluterschen) sowie Erhard Schönberg und Heinz Wengler (Zweigverein Köln). Mit einem herzlichen Dank an die Zweigvereine, die an der Vorbereitung und Durchführung der Euro-Rando beteiligt waren, verabschiedete der Hauptwanderwart die Teilnehmer der Euro-Rando 2006.
Folgende Zweigvereine nahmen teil: Eitelborn, Fluterschen, Hillscheid, Höhr-Grenzhausen, Hillscheid, Höhr-Grenzhausen, Merenberg, Nistertal, Bad Marienberg und Westerburg. Geführt haben die Zweigvereine: Herdorf, Daaden, Rennerod, Höhn, Montabaur (zweimal), Selters und Unnau. Mit Schwung ins neue Jahr Jahresbericht des Hauptjugendwartes des WWV “Mit viel Schwung ging es ins Jahr 2006 - nicht nur im übertragenen Sinne, sondern auch ganz konkret”. Mit diesem Hinweis hat der Hauptjugendwart des Westerwald- Vereins, Ernst Dieter Meyer (Windhagen, Kreis Neuwied) seinen, der diesjährigen Mitgliederversammlung vorgelegten, Jahresbericht vorgelegt. Auch für das Jahr 2006 haben er und der Jugendbeirat, so Meyer weiter, sich viele Gedanken gemacht, wie die Ziele, die verfolgt werden sollen, umgesetzt werden können. Dabei ist ein dickes Paket an Ideen, Aktionen und Veranstaltungen herausgekommen. Selbstverständlich kooperiere man, schon mit Sicht auf die Finanzen, mit den Landesverbänden in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen und anderen Jugendverbänden. Die Vorteile der Kooperation lassen sich einfach auf den Punkt bringen: Dem kleinen Verband spart es Aufwand und Kosten, dem größeren hilft es über den eigenen Tellerrand zu blicken. Meyer: “Neben den messbaren Synergieeffekten ist der größte Nutzen sicherlich für beide, das voneinander Lernen, sowie die größere Vielfalt im Angebot".
Gute Bedingungen für die Jugend im Westerwald-Verein gebe es “vor unserer Haustüre” zum Wandern, Klettern, Radfahren, für Fun und Trendsportarten im und auf dem Wasser und in der Luft. Selbst die Tourismuswirtschaft habe dies erkannt und werbe um die WWV-Kinder und Jugendlichen. Um auf die Vielfalt im Angebot einzugehen: Es werden allein vom Landesverband Hessen über dreißig Veranstaltungen angegeben, der Landesverband Rheinland-Pfalz bietet weitere zehn Aktivitäten an. Nimmt man jetzt die drei größeren eigenen Aktivitäten dazu, erübrigen sich Fragen wie: “Wohin in den Sommerferien? Was läuft am Wochenende 7 Wo ist der nächste Jugendtreff?” Meyer: Das Motto soll auch für dieses Jahr Geltung haben: “Mit Qualität und Vielfalt voneinander lernen, Stillstand ist Rückschritt.”
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