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„cnielefür Kinder im Grundschulalter «He: Fenen«j _ 22 0 7.2006 bietet die Pfarrgemeinde St. Lau- E/Zeit vom J 7 ’o Pn Ferienspiele für Kinder im Grundschulalter aus B[j s Nentersnause n ^ Hei | bersC heid an. Wir werden Ausflüge fcrshausen. no ^ spjelen) basteln und natürlich zusam-

| e hmen. scn« hjerzu fjndet jhr in den Anmeldeformularen, ausliegen. Anmeldeschluss: 31.05.2006. fciden Kircnei der Frauen a us Nentershausen nach Wir-

l lkündl ?S , 05 2006. Näheres im Pfarrbrief.

• d die Anmeldeformulare für die Romreise der |isebescnr -06.05.2007 liegen ab 15.05.2006 im Pfarrbüro

r e £lt St'Laurentius, 56412 Nentershausen, Tel: 229, Fax: W k aus Krechel, Rosenstraße 13 und Kaplan Michael l,! Pfa Jer e mail st laurentius-nentershausen® bistum-limburg.de

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Zehnhäuser Weg - Gegendarstellung Anzeige

Liebe Bürgerinnen und Bürger

Die Firma Arno Witgert, Inh. Ralph Liebig, aus Hersch- bach/Oww., hat im Oktober vergangenen Jahres die Tongru­be Glückauf in Ruppach-Goldhausen von der Firma Gebr. Wirth käuflich erworben. Es handelt sich hierbei um die Ton­grube, die östlich an die Bebauung der Gemeinde Ruppach- Goldhausen anschließt und im Norden durch den Zehnhäu­ser Weg begrenzt wird.

Der Zehnhäuser Weg zeigt nun seit vier Wochen Risse in der Asphaltdecke, aufgrund derer der Ortsbürgermeister den Zehnhäuser Weg sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgän­ger hat sperren lassen. Es ist unstrittig, dass es ohne einen Tagebau im Grenzbereich des Weges nicht zu diesen Rissen geführt hätte. Die Firma Arno Witgert bedauert dies sehr und möchte sich bei Ihnen für etwaige Einschränkungen, die Sie durch die Sperrung des Weges in Kauf nehmen müssen, entschuldigen. Man muss jedoch der Richtigkeit halber dar­auf hinweisen, dass letztendlich eine Vernachlässigung der Entwässerungsfunktion des Grabens durch die Ortsgemein­de zu einer Beschleunigung der Geländeverformungen in diesem Bereich beigetragen hat. Da die Entwässerungsgrä­ben der Gemeinde nicht oder nur unzureichend gepflegt wurden, wurde das gesamte Oberflächenwasser des Süd­hanges des Rupberges gezielt in den Tagebau Glückauf ein­geleitet, was die Geländesetzung auslöste.

Es ist richtig, dass die Ingenieurgeologen des Landesamtes für Geologie und Bergbau angesichts eines Ortstermins die vorübergehende Sperrung des Zehnhäuser Weges befür­worteten. Von einem etwaigen „schlagartigen" Versagen der Böschung war jedoch keine Rede. Vielmehr wird dies von Seiten der Ingenieurgeologen ausgeschlossen, da solche Ver­sagen im Tonbergbau mehr oder weniger nicht Vorkommen, sondern nur bei steinigen oder sandigen Untergründen, wie es bei der Gewinnung von Naturstein oder im Tunnelbau der Fall sein kann.

Des Weiteren ist es falsch, dass vom bergbauenden Unter­nehmen die Festsetzungen der Genehmigungen erheblich überschritten wurden. Vielmehr wurde nach der Übernahme der Grube durch die Firma Arno Witgert ein Sonderbetriebs­plan zur Sanierung der Böschung aufgestellt und auch von der verantwortlichen Behörde, dem Landesamt für Geologie und Bergbau, Abt. Bergbau, zugelassen. Nur am Rande sei erwähnt, dass es das vom Ortsbürgermeister genannte Berg­amt seit Oktober 2002 nicht mehr gibt. Seitdem richtet sich der Bergbaubetrieb sowohl mit der Gewinnung als auch mit der Sanierung nach bergrechtlichen Genehmigungen und nach diesem Sonderbetriebsplan. Aus diesem Grund gibt es keine Notwendigkeit, die Abbaugenehmigung zu entzie­hen. Bezüglich der geforderten Sofortmaßnahmen wird die Firma Arno Witgert nun die Instandsetzung der Grabenent­wässerung in Form eines völlig neu anzulegenden Grabens mit Teilverrohrung vornehmen, was eigentlich im Vorfeld Sache der Gemeinde gewesen wäre. Die Sanierung der Böschung hingegen wird gemäß dem zugelassenen Sonder­betriebsplan durchgeführt werden, sie wird sich jedoch auf­grund der Größe der zu sanierenden Fläche über mehrere Jahre erstrecken. Um die Größe der in Mitleidenschaft gezo­genen Fläche zu ermitteln, wurden Messpunkte gesetzt, die die aktuellen Bewegungen beobachten. Die Firma Arno Wit­gert hat der Ortsgemeinde das Angebot unterbreitet, einen neuen asphaltierten Weg parallel zum jetzigen Zehnhäuser Weg etwas weiter nördlich anzulegen. Dies wurde vom Orts­bürgermeister kategorisch abgelehnt. Es bestünde auch die n Möglichkeit, einen provisorischen Weg parallel zum Zehn­häuser Weg auf den angrenzenden Wiesen anzulegen. Damit könnte der gerissene Teil des Weges umgangen wer­den. Aber auch diese Lösung wurde nicht akzeptiert.

Die Firma Arno Witgert bittet die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, zu beachten, dass sie alle Möglichkeiten angeboten hat, eine Erschließung der östlichen Gemarkungs­teile zu realisieren. Dies wurde jedoch von der Ortsgemein­de in Person des Ortsbürgermeisters grundsätzlich geblockt. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die auf dem Grubengelände stehende Tonlagerhalle zwischenzeitlich außer Betrieb genommen wurde und die Räumung der Halle bereits begonnen hat. Noch im Laufe dieses Sommers wird die Halle rückgebaut werden, so dass der Abtransport des Tones dann ausschließlich über die Hofstraße erfolgen wird und es nicht weiter zu Belästigungen der Anwohner der Nordstraße durch den LKW-Transport kommen wird. Mit freundlichen Grüßen

Fa. Arno Witgert, Inh. Ralph Liebig ppa. Michael Liebig