Wochenblatt VG Montabaur
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Nach NRW Masernausbruch auch im Westerwaldkreis möglich
ln Nordrhein-Westfalen bereits mehrere Hundert Menschen erkrankt
Im Ruhrgebiet und am Niederrhein hat sich die Zahl der Masernerkrankungen binnen weniger Tage auf rund 500 erhöht.
Dr. Ursula Kaiser vom Kreisgesundheitsamt in Montabaur hält ein Überschwappen der Masernwelle auf den Westerwaldkreis für möglich.
„Bei den Einschulungsuntersuchungen sehen wir auch die Impfpässe durch. Damit haben wir Einblick in das Impfverhalten unserer Bürger. Bisher konnten wir eine zufrieden stellende allgemeine Durchimpfungsrate unserer Kinder feststellen. In den letzten jahren allerdings hat die Impfbereitschaft nachgelassen", befürchtet die Amtsärztin.
Im Jahre 2004 hatten nur 57 Prozent der eingeschulten Kinder einen vollständigen Schutz gegen Masern. Zahlen für das Jahr 2005 liegen noch nicht vor.
Somit besteht durchaus die Möglichkeit, dass die derzeitige Masernwelle in NRW auf Rheinland- Pfalz übergreift und auch den Westerwaldkreis erfasst.
„Die Masern gelten nicht als harmlose Kinderkrankheit. Sie können schwerwiegende Komplikationen aufweisen, wie Herzmuskelentzündungen mit Klappenschäden, Lungenentzündungen und tödlich verlaufende Hirnhautentzündungen." Eine zweimalige Impfung im Abstand von mindesten sechs Wochen schützt erfolgreich vor der Erkrankung. Weitere Infos zum Thema Masern beim Kreisgesundheitsamt unter Telefon 02602/ 124-724 oder-710.
„Starke Frauen - in Beruf und Familie"
Ausstellung bis 28. April
in der Kreisverwaltung Montabaur
Auf Initiative der Gleichstellungsstelle wird bis
zum 28. April die Ausstellung „Starke Frauen - in
Beruf und Familie" in der Kreisverwaltung
gezeigt.
Großformatige Photografien geben Einblicke in unterschiedliche Lebensmodelle von Frauen, die sich für Familie und Beruf entschieden haben. In unserer Gesellschaft werden das Organisationstalent und der doppelte Leistungseinsatz, den eine Mutter in Beruf und Familie erbringt, von vielen nicht wahrgenommen und anerkannt.
Die Ausstellung möchte einen Beitrag dazu leisten, die gesellschaftliche Rolle und das Bild der berufstätigen Mütter in der Gesellschaft zu diskutieren und zu verändern. Von der Biologin über eine Friseurmeisterin bis hin zur Opernsängerin werden 13 Frauen beispielhaft für andere vorgestellt.
Angehende Graphik- und Mediendesignstudenten der Fachhochschule Mainz haben die Fotoporträts unter der Leitung von Professor Osterspey realisiert und als Wanderausstellung konzipiert. 3
Initiiert wurde die Ausstellung von der Zukunfts initiative Rheinland-Pfalz (ZIRP). Sie ist montaqs bis freitags während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung von 8.00 bis 16.00 Uhr im Foyer zu besichtigen. Weitere Infos von Beate Ullwer Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltunq' Telefon 026202/124606 9 '
Freiheitsentziehende Maßnahmen und ihre aktuellen Alternativen
Informationsveranstaltung im Kreishaus für Beschäftige in Heimen, Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten Da es in der Vergangenheit immer wieder rechtliche Probleme mit Freiheit entziehenden Maßnahmen in Heimen und Einrichtungen gab und kürzlich eine gesetzliche Änderung auf diesem Gebiet erfolgte, lädt die Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine des Westerwaldkreises am Mittwoch, 3. Mai, 18.00 Uhr, zu einer Infoveranstaltung in das Kreishaus, Saal I, nach Montabaur ein.
Peter Gilmer vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz wird in das Thema einführen und über die unterschiedlichen Aufgaben und Möglichkeiten der beruflichen und ehrenamtlichen Betreuer informieren.
Wer darf und wer kann was regeln?
In anschaulicher Weise werden die Teilnehmer über die Wirkung von Fixierungsmaßnahmen und neuzeitlichen Alternativen zu den altherge
brachten Methoden informier,
Klages, Ärztin des Kreisgesundjl über die Freiheit entziehendejMt>pg‘ unter medizinischen Gesichtspu
Richard Zilles, Amtsgerichts*« lickf 50 gericht in Westerburg, wird * ps 5 e n, n Aspekte der Freiheitsentziehung “
verfahren beleuchten und Maßnahmen genehmigungspjM welche nicht. U 0 ch^ er
Er wird auch auf das AntragsveifoM fri^ e b und die notwendigen Unterlagen J cben,V e
Zwischen den einzelnen Vorträge^ Wp* ^
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meine Fragen an die Referenten^ und im Anschluss an die VeranlaS außer den Referenten auch die Mit Betreuungsbehörde und die Vereint Betreuungsvereine im Westerwald^ zur Verfügung.
Mit diesem Veranstaltungsangebo\ s Initiatoren, soll die Zusammenarbi ligten im Sinne der ihnen anvertrauta erleichtert und verbessert werden.
Am 1. Mai: Noch lange an „Aha-Erlebnisse" erinnern
Kinderkonzerte in Bad Marienberg, Westerburg und Höhr-Grenzhausen
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Am 1. Mai gibt das bekannte Rennquintett in Bad Marienberg, Westerburg undH hausen Kinderkonzerte, die schon bei den jüngsten Lust auf Musik machen sota
Schon den ganz kleinen Zuhörern soll Lust auf guter Letzt genießen die Zuhörer diel Musik gemacht werden. Dafür reist das bekannte Disneys "Dschungelbuch".
Rennquintett am Montag, 1. Mai, im Rahmen des .
Westerwälder Bläsersommers von „Nord nach ” Von Bach bis Blues’ kommenalsoaW Süd" und gibt drei seiner beliebten Kinderkon- tun 9 en zum Zuge, zerte in Bad Marienberg, Westerburg und in „Die Kinder werden sich noch lange! Hohr-Grenzhausen. schiedenen Aha-Erlebnisse erinnernj
as v^V'Btechbläserensemble ist bekannt für sein daran, dass sie in einem über einst 1 musikpädagogisches Engagement und wird die zert gerne dabei waren und zu In klassischen Stücke seines Repertoires in „kindge- gedacht oder gesagt haben c en Häppchen' darbieten und dementspre- geht's denn noch? Es wird Lust auf chend auch erklären. macht, Lust darauf/ in Konzerteat
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